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Sinnvolles Marketing für Existenzgründer

Wer sich für die eigene Selbständigkeit entscheidet, der geht viele Risiken ein, erhält dafür aber einmalige Chancen. Ohne Marketing geht es heutzutage nicht, denn um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu verkaufen, müssen Sie sie bekannt machen.

Marketing Basics

Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit ist die stabile Marketing-Basis des Unternehmens selbst. Dazu gehören unter anderem:

  • Strategie/Identität
  • Firmenname
  • Logo

Zunächst müssen Sie selbst festlegen, wer Sie sind und was Sie mit Ihrer Firma erreichen wollen. Eine Strategie und Identität ist wichtig, um stets das Ziel im Auge zu behalten. Der Name der Firma ist dann das erste, was andere von Ihnen wahrnehmen. Er muss sich einprägen, leicht zu erfassen sein und natürlich ihre Firme repräsentieren. Achten Sie darauf, dass er neu ist und nicht schon mehrfach verwendet wird. Wichtig ist auch, dass der Name nicht zu lange ist und auch mündlich gut erklärt werden kann – nichts ist peinlicher, als dem Gegenüber 2 Minuten lang zu erklären, wie man denn den Firmennamen jetzt schreibt. Ganz davon abgesehen hat dieser den Namen wahrscheinlich genauso schnell auch wieder vergessen. Ähnlich verhält es sich mit dem Logo – es muss einprägsam sein, denn sonst bleibt es nicht im Kopf.

Eine eigene Webseite erstellen

Ohne eine eigene Webseite kommt heutzutage keine Firma mehr aus, doch den Schritt zu wagen, sich selbst im Internet zu präsentieren, jagt vielen Unternehmern Angst ein. Dabei ist das Erstellen einer Webseite gar nicht so kompliziert wie viele denken. Vorsicht ist geboten bei verlockenden Angeboten von Anbietern, die mit dem „Webseite-bauen-mit-drei-Klicks“ werben. Solche Optionen sind zwar leicht zu bedienen, doch sie schränken stark ein und sind am Ende deutlich teurer als die „richtigen“ Website-Anbieter. Nehmen Sie sich also etwas Zeit und arbeiten Sie sich Schritt für Schritt zur eigenen Webseite vor.

Zuerst wird ein Hoster gesucht, damit ihre Daten sicher lagern und Sie einen Ansprechpartner haben, wenn man etwas mit der Seite nicht funktioniert. Außerdem sorgt ein guter Hoster auch dafür, dass Ihre Webseite schnell geladen wird – das ist heutzutage aus zwei Gründen besonders wichtig: Zum einen wird die Aufmerksamkeitsspanne immer kürzer – wenn eine Webseite länger als zwei Sekunden lädt, klicken die meisten Leute schon wo anders hin, zum anderen achten auch Suchmaschinen bei der Auswahl Ihrer Ergebnisse auf die Ladezeiten.

Dann kommt auch schon die Entscheidung für den Namen. Die Webadresse sollte natürlich so kurz wie möglich sein und Ihren Firmennamen enthalten. Hier zahlt es sich aus, wenn der Name einzigartig ist, denn dann ist die Chance auf die passende Web-URL natürlich größer.

Ist der Name vergeben und die Webseite registriert, dann geht es auch schon direkt an die Inhalte. Damit Sie die möglich einfach verwalten können, empfiehlt sich die Nutzung eines CMS (Content Management Systems). Das ist sozusagen das Programm, das aus Texten und Bildern die Seiten im Internet erstellt. Mit ein wenig Einarbeitung lassen sie sich sehr bequem und einfach bedienen. Das am weitesten verbreitete CMS ist WordPress. Und obwohl es diverse kostenpflichtige Erweiterungen gibt, ist die Basisversion völlig ausreichend, um problemlos eine vollständige und professionelle Webseite aufzubauen.

Sind die Inhalte vorhanden, dann soll allen ansprechend dargestellt werden. Hierzu gibt es bestimmte vorgefertigte Designs (in WordPress heißen diese Themes), aus denen man sich das passende auswählen kann. Je nachdem ob Sie mehr Bilder oder Texte zeigen, ob Sie eine reine Info-Webseite oder einen Blog betreiben, kann das Design an die Bedürfnisse angepasst werden.

Das Geld liegt im Netz

Geld mit dem Internet zu verdienen ist gar nicht zu schwer. Hierbei müssen jedoch einige Dinge beachtet werden. Der offensichtlichste Weg ist natürlich der Online-Shop, mit dem man einfach Produkte via Netz verkauft. Doch auch wenn Sie das nicht möchten, können Sie mit der eigenen Webseite Geld verdienen. Neben den Hauptprodukten oder Services, die Ihr Unternehmen verkauft, gibt es noch ein paar weitere Wege, im Internet Geld zu verdienen, zum Beispiel:

  • Adsense Anzeigen – als das platzieren von Werbeanzeigen auf Ihrer Webseite
  • Andere Werbeformate – zum Beispiel Werbung im Text oder in Artikeln
  • Partnerprogramme – Banner oder Links werden platziert und Sie erhalten für verkaufte Produkte Provision

Da das Internetrecht aber viele Einschränkungen für Werbung im Internet vorsieht, sollten Sie sich zu diesem Thema von Experten beraten lassen oder sich zumindest sehr genau informieren. Sonst kann es am Ende teuer werden.

Posted by on 21. September 2016. Filed under Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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