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Software AG veröffentlicht Finanzergebnis für das dritte Quartal und bestätigt Jahresausblick 2016

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Operative Ergebnismarge (Non-IFRS) steigt mit 33,7 Prozent in Q3 auf Jahreshoch
9-Monats-Cashflow erreicht historische Bestmarke
Einmaliger Sondereffekt durch US-Rechtsstreit belastet Ergebnis in Q3
Strategische Partnerschaften und Kundenbasis deutlich ausgebaut
Digital Business Platform (DBP): Co-Innovation im Bereich Internet of Things (IoT) als Wachstumstreiber
Adabas & Natural (A&N): Erwartungsgemäße Entwicklung nach starkem ersten Halbjahr
Consulting wächst um +16 Prozent in Q3
Start ins neue Quartal: 7,2 Millionen Euro erfolgreiche DBP-Lizenzabschlüsse aus verzögerten Q3-Deals (bis 11.10.2016)
Ausblick für das Gesamtjahr 2016 bestätigt
[Bitte beachten: Alle umsatzbezogenen Angaben im Text sind währungsbereinigt und beinhalten sämtliche Vertriebsleistungen der Software AG bis zum Stichtag der Veröffentlichung (pro-forma)]
Die Software AG (Frankfurt TecDAX: SOW) hat heute ihre vorläufigen Finanzkennzahlen (IFRS, vorläufig) für das dritte Quartal 2016 bekannt gegeben. Im größten Geschäftsbereich Digital Business Platform (DBP) konnte das Unternehmen seine Marktrelevanz erneut ausbauen. Neue strategische Partnerschaften haben die Kundenbasis der Software AG auch im Wachstumsmarkt Internet-of-Things (IoT) deutlich erweitert. Aufgrund der kurzfristigen Verschiebung wesentlicher strategischer Deals aus dem dritten Quartal auf die ersten Tage im vierten Quartal, werden diese beim Vergleich als Vertriebserfolge (Sales Performance pro forma) einbezogen. Unter Berücksichtigung dieser strategischen Partnerschaften und aller aktuellen Geschäftsabschlüsse bis zum 11. Oktober 2016 stieg der DBP-Gesamtumsatz um +7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Geschäftsbereich Adabas & Natural (A&N) entwickelte sich nach einem überproportional starken Halbjahr 2016 wie erwartet. Durch die hohe Kundenloyalität stieg der A&N-Wartungsumsatz um +1 Prozent. Als Folge der steigenden Relevanz des DBP Geschäftsbereichs konnte sich auch das Segmentergebnis im Consultinggeschäft mit einem Wachstum von +16 Prozent erneut verbessern. Die operative Ergebnismarge (Non-IFRS) stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal weiter um 1,2 Prozentpunkte auf +33,7 Prozent auf ein Jahreshoch. Der Free Cashflow der ersten 9 Monate des laufenden Geschäftsjahres verzeichnete einen historischen Rekordwert mit einem Wachstum von mehr als 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts der wachsenden Relevanz in Schlüsselmärkten, steigender Wartungserlöse und einer starken Projektpipeline bestätigt die Software AG ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2016.
?IoT und Industrie 4.0 gehören zu den stärksten Wachstumstreibern der Digitalwirtschaft. Mit dem strategischen Ausbau unserer Kundenbasis konnten wir unsere technologische Vorreiterrolle erneut deutlich stärken ? und somit den Grundstein für weiteres organisches Wachstum legen. Die vielversprechende Projektpipeline in unserem Wachstumssegment gepaart mit der hohen Loyalität unserer Bestandskunden lassen uns sehr positiv in die Zukunft blicken?, sagt Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG.
?Das Gesamtbild unserer Marktaktivitäten zeigt nicht nur umsatz- sondern auch ergebnisseitig eine sehr positive Entwicklung. Die höchste operative Marge des Jahres und ein Free Cashflow auf Rekordniveau belegen das grundsolide Fundament, auf dem die Software AG steht und nach vorne blickt?, kommentiert Finanzvorstand Arnd Zinnhardt.
Entwicklung der Geschäftsbereiche
Unter Berücksichtigung der bis zum 11. Oktober erfolgreich abgeschlossenen, strategischen Partnerschaften ergibt sich für die Digital Business Platform (DBP) ein Produktumsatz (Lizenzen + Wartungen) von 109,1 (IFRS: 101,9 | Vj. 103,2) Millionen Euro ? dies entspricht einem Wachstum von +7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Lizenzumsatz um +8 Prozent auf 44,7 (IFRS: 37,5 | Vj. 41,4) Millionen Euro zum 11. Oktober. Die Wartungserlöse beliefen sich im dritten Quartal auf 64,4 (Vj. 61,8) Millionen Euro und lagen damit +6 Prozent höher als im Vorjahr.
Adabas & Natural (A&N) verzeichnete im dritten Quartal 2016 einen Wartungsumsatz in Höhe von 39,6 (Vj. 39,2) Millionen Euro; dies entspricht einem Plus von +1 Prozent. A&N-Lizenzen entwickelten sich ? nach einer überproportional starken ersten Jahreshälfte mit einem Plus von +24 Prozent ? erwartungsgemäß rückläufig und erreichten 9,3 (Vj. 27,5) Millionen Euro. Der A&N-Gesamtumsatz lag bei 49,1 (Vj. 66,9) Millionen Euro. Für den bisherigen Jahresverlauf entspricht dies einer leicht rückläufigen Entwicklung von -5 Prozent und liegt damit im Erwartungskorridor für das Gesamtjahr.
Der Geschäftsbereich Consulting entwickelte sich weiter positiv, angetrieben durch die gestiegene Relevanz des DBP-Portfolios und die wachsende Bedeutung unserer Beratungsleistungen für die Kunden der Software AG. Der Umsatz im dritten Quartal stieg auf 47,3 (Vj. 45,8) Millionen Euro, dies entspricht einer Verbesserung von +5 Prozent. Die Marge im Consulting-Geschäft konnte in der Berichtsperiode weiter zulegen und erreichte mit 17 Prozent einen Spitzenwert.
Gesamtumsatz und Ergebnisentwicklung
Der Gesamtumsatz der Software AG bis zum 11. Oktober des Finanzjahres 2016 lag bei 615,1 (IFRS: 607,9 | Vj. 615,6) Millionen Euro, ein währungsbereinigtes Wachstum von +2 Prozent. Der Produktumsatz des Unternehmens belief sich im selben Zeitraum auf 468,7 (IFRS: 461,5 | Vj. 473,3) Millionen Euro und entspricht somit einem Anstieg um +1 Prozent.
Unter Berücksichtigung der Vertriebserfolge bis zur Veröffentlichung erreichte der Gesamtumsatz insgesamt 205,5 (IFRS: 198,3 | Vj. 215,9) Millionen Euro. Der Wartungsumsatz verzeichnete im dritten Quartal mit 104,0 (Vj. 101,0) Millionen Euro einen Anstieg von +4 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau. Der Lizenzumsatz des Unternehmens bis zum 11. Oktober lag bei insgesamt 54,0 (IFRS: 46,9 | Vj. 68,9) Millionen Euro unter Vorjahresniveau.
Der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und allen Steuern EBIT (IFRS) belief sich im dritten Quartal auf 50,1 (Vj. 66,8) Millionen Euro. Das EBIT wurde durch einen einmaligen Sondereffekt (Rückstellungen für eine Rechtsstreitigkeit in den USA) in Höhe von 5,4 Millionen Euro beeinflusst. Das operative Ergebnis (EBITA, non-IFRS) erreichte 66,8 (Vj. 70,2) Millionen Euro. Die operative Ergebnismarge lag bei +33,7 (Vj. 32,5) Prozent im dritten Quartal.
Der Free Cashflow verbesserte sich in den ersten neun Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 10 Prozent und erzielt damit eine neue Bestmarke in der Unternehmensgeschichte.
Ausblick 2016
Basierend auf der aktuellen Geschäftsentwicklung und der Visibilität ins vierte Quartal bestätigt die Software AG ihren Ausblick, den sie nach dem ersten Halbjahr erhöht hatte. Für das Gesamtjahr 2016 wird eine operative Ergebnismarge (EBITA, non-IFRS) von +30,5 bis +31,5 Prozent (Stand 11. Oktober: 29,9 Prozent) erwartet. Im Geschäftsbereich Digital Business Platform (DBP) wird für das Gesamtjahr 2016 unverändert währungsbereinigt mit einem Produktumsatzwachstum zwischen +5 bis +10 Prozent (Stand 11. Oktober: +5 Prozent) gerechnet. Im Datenbankgeschäft Adabas & Natural wird aufgrund zu erwartenden Vertragsabschlüsse am Ende des Jahres mit einer währungsbereinigten Produktumsatzveränderung zwischen -2 und -6 Prozent (Stand 11. Oktober: -5 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.
Eine Telefonkonferenz für Investoren, Analysten und Medien findet am Freitag, den 14. Oktober 2016 um 10:00 Uhr MESZ statt. Einwahldaten finden Sie auf der Webseite des Unternehmens unter ?Investor Relations?. Die vollständigen Konzerndaten werden am 20. Oktober 2016 auf der Website der Software AG veröffentlicht.
 
 

Software AG ermöglicht ihren Kunden, in der digitalen Welt zu den innovativen Gewinnern zu gehören. Die Produkte helfen Unternehmen, bestehende IT-Systeme in einer einzigen Plattform zusammenzuführen, ob in der Cloud oder in der eigenen IT-Umgebung, und damit das Geschäft zu optimieren. Die Kombination aus Prozess-, Integrations- und Echtzeit-Analyse-Software in einer umfassenden Digital Business Platform ermöglicht es den Kunden, die Effizienz ihres operativen Geschäfts zu steigern, Systeme zu modernisieren und Prozesse zu optimieren, um intelligente Entscheidungen zu treffen und einen erstklassigen Service zu bieten. Seit mehr als 40 Jahren steht die Software AG für kundenzentrierte Innovation und ist führend in vielen innovativen IT-Marktkategorien. Die Software AG beschäftigt über 4.400 Mitarbeiter in 70 Ländern und erzielte im Jahr 2014 einen Umsatz von 858 Millionen Euro.
Mehr unter http://www.softwareag.com/de

Posted by on 14. Oktober 2016. Filed under Allgemein,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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