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Kaspersky-Umfrage: Mehr als jedes dritte Ransomware-Opfer bezahlt Lösegeld

Moskau/lngolstadt, 4. November 2016 – Der Anstieg von über Ransomware attackierten Nutzern hält auch im dritten Quartal des Jahres an. Das belegen Zahlen von Kaspersky Lab über das derzeitige Aufkommen von Verschlüsselungsprogrammen (Ransomware) weltweit. Kaspersky Lab rät betroffenen Nutzern davon ab, auf die geforderte Lösegeldsumme einzugehen.

Zwischen Juli und September 2016 wurden im Vergleich zu den drei Monaten zuvor 2,6-mal mehr Nutzer von Verschlüsselungssoftware (Ransomware) attackiert. So wurden laut dem Kaspersky-Report über die Entwicklungen der IT-Bedrohungen im dritten Quartal 2016 [1] weltweit insgesamt 821.865 Kaspersky-Nutzer von Verschlüsselungsprogrammen angegriffen.

Ergänzend zu den über das Kaspersky Security Network (KSN) erhobenen Daten für das dritte Quartal 2016 zeigt eine weltweit durchgeführte Umfrage [2] von Kaspersky Lab, dass mehr als jedes dritte (36 Prozent) Ransomware-Opfer das geforderte Lösegeld bezahlt hat, um wieder an die von den Cyberkriminellen gesperrten Daten zu gelangen. Allerdings hat dabei eines von fünf (20 Prozent) Opfern [3] trotz Lösegeldzahlung keinen Zugang zu den verschlüsselten Daten erhalten.

„Wir raten allen Ransomware-Opfern dazu, nicht auf Lösegeldforderungen einzugehen und stattdessen die hierfür zuständigen polizeilichen Behörden einzuschalten. Nur so können die Hintermänner effektiv bekämpft werden“, rät Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Wer das Lösegeld bezahlt, unterstützt das Geschäftsmodell der Cyberkriminellen. Außerdem zeigt unsere Umfrage: es gibt keine Garantie, dass nach einer Lösegeldzahlung die verschlüsselten Daten wieder entschlüsselt werden können.“

NoMoreRansom.org

Der Einsatz einer IT-Sicherheitslösung – wie Kaspersky Internet Security [4] – beugt einer Ransomware-Infizierung vor. Opfern von Ransomware bietet die Seite www.nomoreransom.org nützliche Informationen sowie diverse Entschlüsselungstools für Ransomware. Das Projekt ,NoMoreRansom.org“ wurde am 25. Juli 2016 von der niederländischen Polizei, Europol, Intel Security und Kaspersky Lab ins Leben gerufen.

Der vollständige Report über die Entwicklungen der IT-Bedrohungen im dritten Quartal 2016 ist unter https://de.securelist.com/analysis/quartalsreport-malware/72113/it-threat-evolution-q3-2016 und

https://de.securelist.com/analysis/quartalsreport-malware/72116/it-threat-evolution-q3-2016-statistics abrufbar.

[1] https://de.securelist.com/analysis/quartalsreport-malware/72113/it-threat-evolution-q3-2016 und

https://de.securelist.com/analysis/quartalsreport-malware/72116/it-threat-evolution-q3-2016-statistics / Die Analyse von Kaspersky Lab basiert auf anonymen Daten, die aus dem cloudbasierten Kaspersky Security Network (KSN) gewonnen werden. Am KSN können Kaspersky-Kunden auf freiwilliger Basis teilnehmen. Die von Kaspersky Lab erhobenen Daten werden anonym und vertraulich behandelt. Es werden keine persönlichen Daten wie zum Beispiel Passwörter gesammelt. Über das KSN erhält Kaspersky Lab Informationen über Infizierungsversuche und Malware-Attacken. Die dabei gewonnenen Informationen helfen vor allem den Echtzeitschutz für Kaspersky-Kunden zu verbessern. Ausführliche Informationen über das KSN sind in einem Whitepaper aufgeführt, das unter http://www.kaspersky.com/images/KESB_Whitepaper_KSN_ENG_final.pdf abrufbar ist.

[2] Die Studie wurde im August 2016 im Auftrag von Kaspersky Lab von B2B International durchgeführt. Dabei wurden 12.546 Nutzer aus 21 Ländern weltweit befragt, darunter auch etwa 1.000 aus Deutschland. Weitere Informationen zur Studie „Consumer Security Risks Survey 2016“: https://press.kaspersky.com/files/2016/10/B2C_survey_2016_report.pdf

[3] siehe Infografik: http://newsroom.kaspersky.eu/fileadmin/user_upload/de/Downloads/PDFs/Kaspersky_Infografik_no-no-ransom-IG.jpg

[4] http://www.kaspersky.com/de/internet-security

Nützliche Links:

-Kaspersky-Report und Statistiken über die Entwicklungen der IT-Bedrohungen im dritten Quartal 2016: https://de.securelist.com/analysis/quartalsreport-malware/72113/it-threat-evolution-q3-2016 und

https://de.securelist.com/analysis/quartalsreport-malware/72116/it-threat-evolution-q3-2016-statistics

-Kaspersky-Studie „Consumer Security Risks Survey 2016“: https://press.kaspersky.com/files/2016/10/B2C_survey_2016_report.pdf

-Infografik: http://newsroom.kaspersky.eu/fileadmin/user_upload/de/Downloads/PDFs/Kaspersky_Infografik_no-no-ransom-IG.jpg

-Kaspersky Internet Security: http://www.kaspersky.com/de/internet-security

Posted by on 4. November 2016. Filed under Allgemein,New Media & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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