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Navigationssystem für Schienenfahrzeug-Produktion

Großköllnbach, 16. November 2016. Auf eine mobile Komponente im Qualitätssicherungsprozess setzt der Schienenfahrzeughersteller Stadler Winterthur AG aus der Schweiz. Die Software IPM PG, eine Lösung der CSP GmbH & Co. KG, leitet die Werker in der Montage durch einzelne Arbeitsabfolgen und sorgt so für einen gleichbleibenden Qualitätsstandard. Die Software läuft bei Stadler Winterthur auf Tablets, auf denen die Arbeitsschritte anhand von Bildern angezeigt werden. So kann der Werker bei der Fertigung direkt am Drehgestell von Zügen die Anleitung von IPM PG gezielt abarbeiten. IPM PG kommuniziert dabei auch drahtlos mit den jeweiligen Werkzeugen, die verwendet werden sollen. Ist ein Vorgang erledigt, quittiert ihn der Mitarbeiter. Auf diese Weise reduziert sich das Auftreten von Fehlern – und das ohne Schulungen, selbst wenn neue Varianten gefertigt werden.

CSP überzeugte das Stadler-Winterthur-Team mit dieser Lösung, nachdem zunächst eine andere Anwendung zur Dokumentation von Montageprozessen im Einsatz war. Wichtig war bei der Auswahl von IPM PG, dass die Lösung herstellerneutral ist und demzufolge mit Systemen und Werkzeugen unterschiedlicher Hersteller zusammenarbeitet. Jegliche Daten und Informationen können eingespeist werden. Dadurch bietet die Software Potenzial für den unternehmensweiten Einsatz in vielen weiteren Bereichen. Gleichzeitig werden die Prozesse optimal abgesichert und dokumentiert.

Neben der mobilen Anwendung war für den Schienenfahrzeugbauer vor allem wichtig, dass sämtliche Prüfungen automatisiert dokumentiert werden. Dies ist besonders aus Gründen der Produkthaftung relevant: In der Produktion muss eine lückenlose Dokumentation aller Prozesse und Prüfungen erfolgen, um einzelne Verschraubungen auch noch Jahre später nachvollziehen zu können.

IPM PG ist eine Lösung, mit der Unternehmen auf einfache und effiziente Weise eine Null-Fehler-Strategie umsetzen können. Der Einsatz bestimmter Werkzeuge für definierte Prozesse, die Verwendung korrekter Teile bei der Montage, festgelegte Reihenfolgen bei den Arbeitsschritten und viele Prüfmechanismen stellen eine hohe Qualität in der Produktion sicher. Vor allem werden Fehler verhindert, die aufgrund manueller Handgriffe entstehen können. Unter anderem können die Werker anhand von Bildschirmhinweisen, Positionserkennung von Werkzeugen im dreidimensionalen Raum und Pick-to-light angeleitet und in den Produktionsprozessen unterstützt werden.

Projektleiter Ronny Böhler blickt zufrieden auf die Zusammenarbeit mit dem CSP-Team zurück: „Hohe Flexibilität und reibungslose Abläufe: Die Beratung und Umsetzung dieses Projekts innerhalb der Stadler Winterthur AG hat tadellos funktioniert. Diese Zusammenarbeit wird auch künftig noch weiter vertieft werden.“

Alternativ zum Einsatz auf Tablets kommt die Lösung häufig auf Arbeitsplatz-PCs in der Montage zum Einsatz. Aber egal, ob mobil oder stationär: Es ergeben sich vor allem beim Thema Schulungen und Einarbeitung Ressourcen-Ersparnisse in der Produktion. Unachtsamkeit bei routinierten Mitarbeitern oder Unkenntnis bei neuen Mitarbeitern fallen nicht ins Gewicht, wenn sich im Arbeitsprozess eine Änderung ergibt: IPM PG navigiert jeden Werker sicher durch den jeweiligen Arbeitsvorgang.

Der komplette Anwenderbericht der Stadler Winterthur AG kann per E-Mail an info@csp-sw.de beim Hersteller angefordert werden.

Posted by on 16. November 2016. Filed under Allgemein,New Media & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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