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deGov – erstes Open Source-basiertes E-Government-Framework für Portale und Internet-Auftritte der Öffentlichen Hand in Deutschland vorgestellt

Im Rahmen des Anwendertags „Drupal in der öffentlichen Verwaltung“
am 17. November in Düsseldorf wurde mit deGov das erste Open
Source-basierte E-Government-Framework zur Umsetzung von Portalen und
Internet-Auftritten für deutsche öffentliche Verwaltungen auf Basis
von Drupal vorgestellt.

Unter Federführung der publicplan GmbH und in enger Zusammenarbeit
mit vielen weiteren Partnern, wie der 1xINTERNET GmbH oder Reinblau
e.G., entstand die Distribution eines Content Management Systems
(CMS), die sich auf die Bedürfnisse öffentlicher Verwaltungen in
Deutschland fokussiert und kostenfrei eingesetzt werden kann.

deGov basiert auf Drupal 8, der neuesten Version eines der
weltweit populärsten Web Content Management Frameworks. Gerade im
öffentlichen Umfeld und als Basis für Open Data-Angebote ist Drupal
in vielen Ländern dabei, sich zu einem de-facto Standard zu
entwickeln. Beginnend mit Australien und den USA, aber auch in vielen
Ländern Europas, ist Drupal sehr populär. Neben dem besonders
prominenten Beispiel www.whitehouse.gov setzen auch immer mehr
deutsche Verwaltungen auf Drupal. Nicht nur in Nordrhein-Westfalen
mit www.land.nrw oder Hessen, sondern auch Bundesbehörden, wie z.B.
das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, setzen bereits auf die
Lösung.

„Den Versionswechsel von Drupal 7 auf 8 haben wir genutzt, um dem
Vorbild vieler Länder wie z.B. Australien zu folgen und eine
spezielle Open Source-basierte Distribution gemeinsam mit Partnern
bereitzustellen“, erklärt Dr. Christian Knebel, Geschäftsführer der
publicplan GmbH.

Auf Grundlage der jahrelangen Expertise im Bereich von Web- und
Open Source-basierten Softwarelösungen für die öffentliche Hand, hat
publicplan gemeinsam mit Partnern seine Erfahrungen gebündelt und
eine auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmte Distribution
entwickelt. deGov ist dabei im ersten Schritt für folgende Szenarien
einsetzbar:

– Internetauftritte für Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen
sowie Universitäten
– E-Government-Portale mit Serviceorientierung
– Beteiligungsportale zur Politikkommunikation
– Offenes Anliegenmanagement und Crowdmapping
– Open-Data-Portale zur Katalogisierung, Veröffentlichung und
Visualisierung von offenen Daten
– Intranet/Extranet für Behörden

„Mit deGov haben wir uns als Entwicklergemeinschaft ein
Basiswerkzeug für unsere eigenen Kundenprojekte geschaffen und dieses
dann als Open Source-Lösung veröffentlicht. Dabei ist die
Bereitstellung dieses Werkzeugs an die –Community– von Verwaltungen,
Nutzern und anderen Unternehmen sowie Agenturen eine Einladung zum
Mitmachen, die sehr erfolgreichen Vorbildern in vielen anderen
Ländern folgt und dabei u.U. auch einen Trend vorweg nimmt“, erklärt
Dr. Knebel weiter: „Neben den Kieler Beschlüssen in Deutschland ist
es auch in vielen anderen Ländern wie den USA bereits erwünscht, mit
Steuergeldern entwickelte Software kostenfrei zu veröffentlichen. In
Belgien und Bulgarien wird das demnächst sogar gesetzlich
verpflichtend“.

Das Konzept von deGov hat zahlreiche Vorteile, insbesondere für
die Verwaltungen:

– Einsparungen: Einmal entwickelt, steht die Software allen
Nutzern kostenfrei zur Verfügung. In Zeiten knapper Haushalte
sind die geringeren Kosten das größte Argument für den Einsatz
von Open Source in der Verwaltung.
– Höhere Sicherheit und bessere Qualität: Offener Quellcode kann
jederzeit geprüft und verbessert werden. Dadurch finden sich
weniger Sicherheitslücken und Fehler in Open Source-Software.
– Unabhängigkeit: Für die Anpassung sowie die Pflege und Wartung
von Open Source-Software kann man sich zahlreicher Dienstleister
bedienen und ist damit unabhängig von einzelnen, großen
Softwarekonzernen. Allein die Drupal-Community zählt über 1
Million Mitglieder und ist damit eine der populärsten weltweit.
– Umfassende Möglichkeiten: Allein für Drupal existieren bereits
über 25.000 Zusatzmodule, die ebenfalls kostenfrei zur Verfügung
stehen und abhängig von den individuellen Anforderungen in deGov
eingebunden werden können.
– An Weiterentwicklungen partizipieren ohne „Softwarepflege“ oder
Verpflichtungen: Alle grundsätzlichen Weiterentwicklungen im
Rahmen einzelner Projekte sollen in die deGov-Basis
zurückgespielt werden. So profitieren alle Projekte auf Basis
von deGov von der laufenden Weiterentwicklung der technischen
Basis.

Weitere Informationen zu deGov finden Sie unter www.deGov.org.

Über publicplan

Wir entwickeln Web- und Open Source-basierte Softwarelösungen für
Institutionen des öffentlichen Sektors. Bei der E-Government-Beratung
fokussieren wir uns auf techniknahe Themen, bei denen wir unsere
Erfahrungen aus der Softwareentwicklung optimal in den
IT-Beratungsprozess einbringen können. Durch unsere innovativen
Lösungsideen, helfen wir beim Vorantreiben der
Verwaltungsdigitalisierung.

Pressekontakt:
Lara Knebel
Marketing und PR
Telefon +49 (0)211 63 55 01 80
Telefax +49 (0)211 63 55 01 89
lara.knebel@publicplan.de

Original-Content von: publicplan GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. November 2016. Filed under Internet,Software,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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