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Das nervt! Die gehetzten Deutschen hassen Zeitfresser (FOTO)

+++ TOP-Ärgernis aller Deutschen: Unnötige Wartezeiten +++
Feindbild Nr.1: Der ignorante Sachbearbeiter +++ Junge Menschen regt
langsames Internet besonders auf +++ 65 Prozent der Deutschen ärgern
sich bis zu 3 Mal pro Woche – gleichzeitig halten sich 83 Prozent
aber für ziemlich gelassen +++

Zeit vergeuden? Dafür haben Deutsche absolut nichts übrig. Im
Gegenteil! Ob beim Arzt oder in der Telefonhotline: Mehr als jeder
Zweite nimmt Wartezeiten als größtes Ärgernis im Alltag wahr – egal
ob Jung oder Alt, Frau oder Mann. Das ist das Ergebnis einer
repräsentativen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im
Auftrag von ADVOCARD, dem Rechtsschutzversicherer der Generali in
Deutschland. Aber auch ignorante Sachbearbeiter und unfreundliches
Personal in Bus oder Bahn bringen die Deutschen auf die Palme.

Hektik und Schnelllebigkeit bestimmen den Alltag. Gerade vor
Weihnachten ist die Zeit besonders knapp. Im Büro ist mehr los als
sonst, die Geschenke müssen besorgt werden und Freunde und Familie
wollen gerade jetzt nicht zu kurz kommen. Da will keiner auch nur
eine Minute verschwenden. Ein Grund wahrscheinlich, warum sich mehr
als jeder Zweite über unnötige Wartezeiten aufregt. „Warten zu
müssen, ist offensichtlich ein universelles Ärgernis, unabhängig von
Alter und Geschlecht“, stellt Peter Stahl, Sprecher des Vorstands von
ADVOCARD fest. „Ein Grund hierfür liegt sicher darin, dass unsere
Gesellschaft darauf ausgerichtet ist, immer mehr Dinge in immer
kürzerer Zeit erledigen zu wollen und – dank digitaler Medien – auch
zu können. Da regt erzwungenes Nichtstun sicher besonders auf.“ Aber
auch Unfreundlichkeit des Personals im Supermarkt, Restaurant oder in
der Bahn ist für 41,5 Prozent der Befragten ein großes Ärgernis. Auf
dem dritten Platz der schlimmsten Ärgernisse landen Stau und
Verkehrsbehinderungen, die unsere kostbare Zeit stehlen (40 Prozent).
Für die 18- bis 29-Jährigen steht im täglichen Leben die digitale
Welt im Fokus. WhatsApp, Facebook, Google und Co. sollen jederzeit
erreichbar sein. Daher belegt die schlechte Internetverbindung Platz
2 der häufigsten Ärgernisse in dieser Altersgruppe (51,5 Prozent).

Unbeliebte Sachbearbeiter an erster Stelle

Nach Personen gefragt, über die sich die Deutschen im Alltag
besonders oft ärgern, nennt jeder Zweite den ignoranten Beamten bzw.
Sachbearbeiter – daher geben wohl auch 34,5 Prozent Behördengänge im
Allgemeinen als nervende Angelegenheit an. „Unfreundlichkeit
empfinden wir als persönliche Kränkung. Wir ärgern uns, weil man uns
respektlos behandelt“, erklärt Psychologin Dr. Eva Wlodarek. Auch wer
im Straßenverkehr unterwegs ist, bleibt deshalb wohl selten ruhig:
Rund 40 Prozent der Deutschen sind von anderen Verkehrsteilnehmern
genervt. Und knapp 30 Prozent ärgern sich über Servicepersonal im
Restaurant oder Supermarkt.

Von wegen gelassen!

83 Prozent der Deutschen halten sich für ziemlich gelassen –
obwohl sich gleichzeitig sechs von zehn Menschen mehrmals pro Woche
ärgern (bis zu 3 Mal). Jeder Zehnte ärgert sich sogar fast täglich.
Interessant: Auf Platz 1 der Widersprüchlichkeit liegt der
Nord-Osten. Dort halten sich sogar 88 Prozent für gelassen, während
sich rund 70 Prozent bis zu 3 Mal pro Woche ärgern. Die Spitzenreiter
beim Alltagsärger kommen aus Baden-Württemberg: 12,1 Prozent ärgern
sich mindestens 10 Mal und öfter pro Woche.

Allerdings geben 57,9 Prozent aller Befragten an, dass der Ärger
gleich wieder verraucht. Dennoch haben 17,7 Prozent ihren Ärger
durchaus schon mal an der falschen Stelle abgeladen. Bei immerhin
knapp 15 Prozent wurde aus Ärger schon ernsthafter Streit. „Der
aktuelle Streitatlas zeigt: Die Zahlen im Privatbereich und bei
Verkehr und Mobilität steigen an. Eben da, wo wir uns auch im Alltag
am häufigsten ärgern“, ordnet Peter Stahl von ADVOCARD ein.

Unordnung des Partners stresst ein Viertel der Frauen

In erster Linie regen sich die Deutschen über ihnen unbekannte
Personen auf – den Sachbearbeiter, andere Verkehrsteilnehmer oder die
Servicekraft. „Fremden unterstellen wir unbewusst negative Absichten
oder Ignoranz und sind deshalb weniger tolerant. Menschen, die uns
nahestehen, haben einen Sympathie-Bonus“, weiß die Expertin Dr.
Wlodarek. Familie (20,9 Prozent) und der eigene Partner (16 Prozent)
liegen laut Studie sogar hinter dem Ärger über die eigene Person
(25,8 Prozent). Aber: Frauen ärgern sich knapp 3 Mal häufiger (24,7
Prozent) über die Unordnung des Partners und der Kinder als Männer
(8,7 Prozent). Auch über sich selbst sind sie häufiger verärgert
(29,6 Prozent) als ihr männliches Gegenüber (21,8 Prozent) – rund
jeder vierte Mann ärgert sich da lieber über seine Kollegen. Anders
als man denkt, geben gerade mal 5,1 Prozent der Deutschen den eigenen
Vermieter als Ärgerfaktor an, bei den Nachbarn liegt der Wert mit
16,4 Prozent schon höher.

Zu viel Ärger macht offen für Streit

Wer sich aufregt, will seinem Ärger Luft machen. „Dabei fallen
dann oft spontan Worte, die die Situation eskalieren lassen und die
man später vielleicht bereut. Von daher ist es wichtig, bewusst
Gegenstrategien anzuwenden, damit der Ärger im Alltag nicht zum
Streit ausartet. Mein persönlicher Tipp: Lenken Sie sich bewusst ab.
Man kann sich nämlich nicht gleichzeitig ärgern und auf etwas anderes
konzentrieren“, rät Dr. Eva Wlodarek. 54,3 Prozent der Deutschen
hilft es zudem am besten, erst einmal tief durchzuatmen. Aber auch
Spazierengehen, mit Freunden und Familie reden sowie Sport und
Schokolade zählen zu den Top-Gelassenheitsstrategien. Das viel
zitierte „Frust-Shoppen“ landete dagegen nur auf Platz 8.

Mehr Informationen zum Thema #Alltagsärger im Netz finden Sie im
Magazin Streitlotse auf www.advocard.de.

Zur Studie:

Die Studienergebnisse wurden im Rahmen einer repräsentativen
Befragung unter Einsatz modernster Multimedia Pen Pads der GfK im
Auftrag von ADVOCARD Rechtsschutzversicherung AG erhoben. Es wurde
eine repräsentative Stichprobe der deutschsprachigen Bevölkerung ab
18 Jahren gezogen. Befragt wurden insgesamt 973 Frauen und Männer.
Die Feldarbeit erfolgte zwischen dem 7. und 14. Oktober 2016.

ADVOCARD RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG AG

Die ADVOCARD Rechtsschutzversicherung AG mit Sitz in Hamburg
gehört zu den größten Rechtsschutzversicherern in Deutschland. Das
Unternehmen realisierte im Geschäftsjahr 2015 Beitragseinnahmen von
rund 229,3 Millionen Euro. Fast 200 Mitarbeiter kümmern sich um die
Belange der rund 1,4 Millionen Kunden bundesweit. Seit 1990 gehört
ADVOCARD zur internationalen Generali Group und ist Produktpartner
der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) und der Generali Vertriebe.
Mit rund 17,8 Milliarden Euro Beitragseinnahmen und mehr als 13,5
Millionen Kunden ist die Generali der zweitgrößte
Erstversicherungskonzern auf dem deutschen Markt. Weitere
Informationen über das Unternehmen und die Produkte gibt es im
Internet.

Pressekontakt:
ADVOCARD Rechtsschutzversicherung AG
Sonja Frahm
Besenbinderhof 43
20097 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 23731-279
E-Mail: sonja.frahm@advocard.de
www.advocard.de

achtung! GmbH (GPRA)
Robert Hoyer
Straßenbahnring 3
20251 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 450210-640
E-Mail: robert.hoyer@achtung.de

Original-Content von: Advocard Rechtsschutzversicherung AG, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 24. November 2016. Filed under Allgemein,Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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