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Sicherheit für sensible Infrastrukturen: AREVA schützt industrielle Anlagen gegen Cyber-Attacken mit einer IT-Security-Lösung aus der Kerntechnik (FOTO)

Das Schlagwort „Industrie 4.0“ steht für die zunehmende Vernetzung
von Industrieanlagen mit dem Internet. Die Kehrseite dieses Trends
bilden neue Manipulationsmöglichkeiten von außerhalb. Spätestens seit
„Stuxnet“ geraten auch sogenannte speicherprogrammierbare Steuerungen
ins Visier von Hackern aller Couleur. Entsprechende Anlagen befinden
sich weltweit in tausenden Betrieben in der Industrie, der
Energieversorgung und anderer kritischer Infrastrukturen.
Ungesicherte Schnittstellen zum Internet bilden ein Einfallstor für
das Auslesen oder die Manipulation von Programmcodes oder
Konfigurierungsdaten.

In Kernkraftwerken sichern bereits seit Jahren speziell
entwickelte und zertifizierte Softwarelösungen sensible Anlagen wie
etwa die Lademaschine vor einem unbefugten Zugriff. Diese
ausgereiften Lösungen stehen für alle SPS-Steuerungen auch außerhalb
der Kerntechnik zur Verfügung und können mit verhältnismäßig geringem
Aufwand in bestehende Industrieanlagen und Infrastruktureinrichtungen
integriert werden. Dazu gehören die Systeme SIEMENS SIMATIC S7-300
und S7-400 sowie künftig auch S7-1500.

„Wir implementieren unsere Sicherheitssoftware individuell in jede
dieser Steuerungen und können so sensible Systeme zuverlässig
überwachen. Das haben umfangreiche Tests auch von externen Gutachtern
und kerntechnischen Aufsichtsbehörden bestätigt“, sagt Holger Hoppe,
IT-Security-Spezialist bei AREVA in Erlangen, und ergänzt: „Durch den
jahrelangen Einsatz in Kernkraftwerken können wir attraktive
Lizenzlösungen für andere Branchen anbieten.“

Die AREVA-Software OPANASec verriegelt und überwacht die
Integrität der Systeme gleichermaßen. Während der Integritätsschutz
verhindert, dass die Software in speicherprogrammierbaren Steuerungen
gelesen und überschrieben wird, sorgt die Integritätsüberwachung
kontinuierlich dafür, dass Änderungen zuverlässig erkannt und
gemeldet werden. Das System informiert den Betreiber der Anlage bei
jeglichem Eingriff in das System. Daraufhin kann die Veränderung
entweder freigegeben oder Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Unbemerkte
Eingriffe sind damit ausgeschlossen.

Pressekontakt:
Pressereferat Erlangen
Stefan Pursche
T: +49 9131 900 93304
F: +49 9131 900 94411
stefan.pursche@areva.com

Original-Content von: AREVA GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. November 2016. Filed under Allgemein,Internet,Software,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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