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Jarzombek: Telekommunikationsunternehmen müssen Verantwortung für Cybersicherheit gerecht werden

Sicherheit im Netz ist Voraussetzung für
erfolgreiche Digitalisierung

Seit mehreren Tagen sind fast 1 Million Kunden der Deutschen
Telekom von Angriffen auf ihre Router betroffen, die die Verbindung
zum Internet lahmlegen. Letzte Erkenntnisse deuten darauf hin, dass
der Angriff mutmaßlich aus dem sogenannten Mirai-Bot-Netz stammt.
Hierzu erklärt der internetpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion,
Thomas Jarzombek:

„Der aktuelle Hackerangriff auf die Router der Telekom macht
deutlich: IT-Sicherheit betrifft uns alle. Sie ist keine Option,
sondern Pflicht. Die Telekommunikationsunternehmen müssen ihrer
Verantwortung gerecht werden. Wir brauchen klare Haftungsregeln für
Anbieter. Dies betrifft Schäden, die den Angegriffenen entstehen,
aber auch eine Rücknahmeverpflichtung der Hersteller, wenn keine
Sicherheitsupdates zur Verfügung gestellt werden.

Eine erfolgreiche Digitalisierung wird nur gelingen, wenn die
Sicherheit im Netz gewährleistet ist. Die Bundesregierung setzt
deshalb die richtigen Schwerpunkte: So bekommt das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik mehr als 100 neue Stellen. Die
Behörde und das Nationale Cyber-Abwehrzentrum haben sich während des
aktuellen Angriffs ausgezeichnet bewährt und tragen entscheidend zur
Aufklärung bei. Die Bundesregierung hat zudem die Herausforderungen
der Sicherung von IT-Systemen und des Schutzes der Daten als
zentrales Forschungsthema aufgegriffen und stellt für die Laufzeit
von 2015 – 2020 über 180 Millionen Euro für das
Forschungsrahmenprogramm zur Förderung der IT-Sicherheit des BMBF
bereit.

Einen entscheidenden Beitrag können aber die Nutzer selbst
leisten. Seit August 2016 haben sie die Möglichkeit, einen Router
ihrer Wahl an ihrem Anschluss zu nutzen. Damit haben sie die
Möglichkeit, auf Qualitätsrouter mit besserer Sicherheitstechnik
zurückzugreifen. Zuvor hatten einige Anbieter ihren Kunden ihre
Hardware aufgezwungen. Dieser Praxis haben wir mit dem Gesetz zur
Routerfreiheit einen Riegel vorgeschoben. Das Gesetz sieht vor, dass
Netzbetreiber die notwendigen Zugangsdaten unaufgefordert herausgeben
müssen.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

Original-Content von: CDU/CSU – Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. November 2016. Filed under Information & TK,Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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