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Die B2B-Branche muss Amazon Business mit eigenen Marktplätzen entgegenwirken

München, 14. Dezember 2016 – Amazon, der weltweit größte Online-Versandhändler, hat den B2B-Marktplatz Amazon Business jetzt auch in Deutschland gelauncht und vergrößert seinen Marktvorsprung damit weiter. Unabhängig von seinen Empfindlichkeiten sollte der übrige Handel schnellstmöglich nachziehen.

Mit der Einführung seines neuen B2B-Marktplatzes (www.amazon.de/business) schafft Amazon in Deutschland erneut Fakten. Die Online-Präsenz gerade von B2B-Händlern und -Großhändlern ist hierzulande überaus bescheiden, sei es, weil sie bei der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie nicht vorankommen, sei es, weil sie nur zögerlich in Online-Technologien investieren. Bei Marktplätzen sieht die Situation besonders düster aus: es gibt so gut wie keine. Wie auch immer: Amazon nutzt die Gelegenheit und schafft sich mit Amazon Business einen erheblichen zeitlichen Vorsprung im B2B-Markt.

„Es sieht so aus, als würde auch der B2B- genauso wie der B2C-Handel untätig zusehen und Amazon großzügig den Vorrang lassen“, kommentiert Rabie el Hassani, Director of Sales Central und Eastern Europe bei Mirakl in München. „Aber das ist fatal, denn damit verblasst seine eigene Präsenz am Markt rapide. Der Handel muss seine geradezu reflexartige Angst vor dem Online-Umbau überwinden und sein Business strategisch voranbringen – und zwar schnellstmöglich, denn an jedem Tag, den er tatenlos vergehen lässt, baut Amazon seine Quasi-Monopolstellung bequem weiter aus.“

Sowohl der stationäre Handel, aber auch die B2B-Unternehmen, die bereits eine Online-Präsenz haben, sollten dem Vorpreschen von Amazon mit dem Aufbau beziehungsweise der Erweiterung ihrer Online-Strategie gezielt entgegenwirken – mit einem Online-Shop, der Teilnahme an einem Marktplatz oder, besser noch, mit der Errichtung eines eigenen B2B-Marktplatzes.

Einkäufer favorisieren Marktplätze wegen der großen Produktauswahl, der vielen Anbieter, der direkten Preisvergleichbarkeit, der ständigen Produktverfügbarkeit und wegen der sonstigen Services. Aber nicht nur Einkäufer profitieren: angeschlossene Händler nutzen die Attraktivität eines Marktplatzes, um das große Kundenpotenzial auszuschöpfen, und Betreiber ergänzen, mit dem Angebot der Partner, ihr eigenes Produktportfolio – eine Win-Win-Win-Situation. „Nur mit dem großen Momentum, den B2B-Marktplätze bieten, können Händler und Großhändler wirkungsvoll gegenüber Amazon Business auftreten“, versichert el Hassani.

Marktplatzlösungen für den B2B-Auftritt unterscheiden sich von B2C-Lösungen, weil sie die besonderen Anforderungen der Unternehmenskunden berücksichtigen müssen, etwa Mengenrabatte, unterschiedliche Preisstrukturen, Rechnungskauf, Nettopreise, angepasste Logistik, die Unterstützung von kundeneigenen Auftragsnummern oder die Integration in die Einkaufssysteme der Kunden. „Bei der Auswahl einer B2B-Lösung muss der Handel diese spezifischen Aspekte auf jeden Fall berücksichtigen“, so el Hassani.

Dieser Media Alert kann auch unter www.pr-com.de/mirakl abgerufen werden.

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