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Die museumseigene App im Freilichtmuseum Beuren

Das Freilichtmuseum Beuren, gelegen im Herzen Baden-Württembergs, hat sich für seine Gäste etwas Besonderes einfallen lassen. Seit Juni 2016 können sich die Besucher über ein Besuchserlebnis mit interaktivem Mehrwert erfreuen. ?Unseren Besuchern zusätzlich auf dem App-Kanal Informationen als Text, Audio und Video bereitzustellen, war eine wichtige Weiterentwicklung für unser elf Hektar großes Freilichtmuseum mit 24 Originalgebäuden?, meint Daniel Kondratiuk vom Freilichtmuseum Beuren.
Bereits im Eingangsbereich werden die Besucherinnen und Besucher durch Plakate und Werbekarten auf die Museums-App hingewiesen, die je nach Betriebssystem als Android- oder iOS-Version kostenlos heruntergeladen werden kann. Nach dem Download der App erhält der Besucher umgehend eine persönliche Begrüßung auf seinem Smartphone. Realisiert wird dies über Beacons, kleine Bluetooth-Sender, die im gesamten Museum nahe der einzelnen Stationen und an wichtigen Exponaten angebracht sind. Durch ein integriertes Content-Management-System können unterschiedliche Führungen und Inhalte für unterschiedliche Zielgruppen unkompliziert und schnell umgesetzt werden. Unterstützt durch Beacons resultiert daraus eine direkte Besucheransprache bei Annäherung an ein Exponat. Mit Hilfe einer interaktiven Karte hat der Besucher einen direkten Zugriff auf alle Stationen und kann sich individuell durch das Museum leiten lassen. Eine umfangreiche Multimedia-Einbindung und die clever generierte Audio-Ausgabe versorgen Besucherinnen und Besucher mobil und jederzeit mit allen wichtigen Informationen, was zudem auch noch zur Barrierefreiheit in Museen beiträgt. Mobile Umfragen helfen dem Museum dabei, mehr über die Besucher zu erfahren, deren Wünsche zu erkennen und diese auch erfolgreich umzusetzen. Aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen oder Aktionen halten die Besucher, auch nach deren Museumsbesuch, immer auf dem Laufenden. Die mobile Erweiterung ist für das Freilichtmuseum Beuren ein ergänzendes Medium, mit dem zufriedene Besucher zu echten Fans werden.
?2017 soll die Nutzung der App weiter vorangetrieben und der Einsatz von Beacons intensiviert werden?, meint Kondratiuk, der das Projekt als Museumsmitarbeiter verantwortlich betreut. So könnten z. B. zielgruppen- und eventspezifische Touren oder Schnitzeljagden zu einem wichtigen Thema werden. Auch für die Kleinen soll es eine mobile Besonderheit geben. So wäre hier die Einbindung einer Streuobstrallye denkbar, was der Museums-App einen spielerischen Effekt verleihen würde. Der erfolgreiche Abschluss einer Tour oder die korrekte Beantwortung kurzer Quizfragen lassen das Punktekonto der App-Nutzer wachsen und bieten eine interessante Möglichkeit sich mit anderen zu messen. Auch eine Einbeziehung von 360-Grad-Bildern wäre denkbar. Somit könnte man dem Nutzer detaillierte Einblicke in die Räumlichkeiten gewähren.
Dank der kostengünstigen Einführung und Pflege sowie der einfachen Verwaltung mit eigenem Personal ermöglicht appyvenues Museen die reibungslose Umsetzung eines digitalen Marketingkanals. Eine mobile Erweiterung von Museen hat, u. a. durch den Wegfall von teuren Audio-Guides, auch einen betriebswirtschaftlichen Anreiz. Zudem erhalten mobile Lösungskonzepte das Erscheinungsbild einer Ausstellung ? unverfälscht und dennoch innovativ. Von der Verknüpfung von Shop- und Gastronomiebereichen bis hin zu gezielten Besucherhinweisen ? z. B. nach Erreichen einer festgelegten Verweildauer oder der direkten Ansprache von App-Anwendern, die lange nicht mehr da waren ? kann jedes Museum seinen individuellen Kurs selbst bestimmen.
Doch nicht nur für Museen und Ausstellungen stellen digitale Marketingkonzepte einen ganzheitlichen Nutzen dar. Auch im stadttouristischen Sektor kann der Einsatz von appyvenues den Besuch einer Stadt, z. B. durch Stadtführungen mit mobilem Audio-Guide, zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. Die Interaktion mit den Besuchern auf der Fläche sowie deren direkte Ansprache bei Annäherung an eine Sehenswürdigkeit bieten Stadt und Besucher einen echten Mehrwert. Insbesondere durch Einbeziehung des regionalen Einzelhandels, der Gastronomie u. a. ermöglicht der Einsatz von appyvenues darüber hinaus sinnvolle Ausbaumöglichkeiten bis hin zum ganzheitlichen Marktplatzkonzept für eine ganze Region.

Posted by on 16. Dezember 2016. Filed under Allgemein,Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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