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embedded world 2017: Perforce zeigt vollständigen Application-Lifecycle-Management-Stack

16 – Die Digitalisierung steigert kontinuierlich den Bedarf an Embedded-Systemen. Gleichzeitig werden bei deren Entwicklung die Einhaltung von Sicherheits- und Compliance-Standards, die Effizienz in der Qualitätssicherung und die Auslieferungsgeschwindigkeit immer wichtiger. Dies gilt nicht nur für traditionell regulierte Branchen wie die Medizintechnik, sondern aus Haftungsgründen auch für alle anderen Industrien. Das bedeutet, dass der gesamte Software-Lebenszyklus, vom Anforderungsmanagement bis hin zu den abschließenden Tests, vollständig digital gemanagt und dokumentiert werden muss. Damit die Unternehmen diese Herausforderung meistern können, präsentiert der Versionsmanagement-Spezialist Perforce Software auf der embedded world 2017 vom 14. bis 16. März nächsten Jahres in Nürnberg an seinem Stand 4-141 in Halle 4 einen vollständigen Application-Lifecycle-Management-Stack. Damit lassen sich Projektmanagement und Entwicklung inklusive Defect Tracking, Anforderungsmanagement und Tests effizient miteinander verbinden.
Besonders hochregulierte Branchen wie die Medizintechnik unterliegen bereits seit geraumer Zeit strengen Compliance-Vorschriften, die ein lückenloses Nachweisen aller Stufen im Entwicklungsprozess erforderlich machen. Ähnlich strenge Anforderungen gelten dabei auch im Automotive-Bereich: Denn ? ähnlich wie bei medizinischen Geräten ? kann auch hier jeder Defekt in der Softwaresteuerung für Motoren oder Bremsen weitreichende ? im schlimmsten Fall vielleicht sogar tödliche ? Konsequenzen nach sich ziehen. Um einer potenziellen Haftung vorzubeugen, wird es für Hersteller zunehmend unerlässlich, den gesamten Prozess der Softwareentwicklung von der ersten Idee über Planung und Entwicklung bis hin zu Fehlerbehebung und Testphase mit einer IT-Lösung aus einer Hand abzudecken und damit die Umsetzung aller notwendigen Anforderungen im fertigen Produkt lückenlos zu protokollieren.
Mit dem Aufkommen neuer Digitalisierungstrends wie dem Internet der Dinge (IoT) werden sich ähnlich strenge Anforderungen zudem in absehbarer Zeit auch auf weitere Teile der Elektronikbranche ausdehnen. Nicht zuletzt die Cyberangriffe der jüngsten Zeit, für die Cyberkriminelle massenhaft gekaperte IoT-Geräte zu schädlichen Zwecken missbrauchten, haben deutlich gemacht, welches Gefahrenpotenzial in unzureichend geschützten smarten Geräten steckt. Um ein höchstmögliches Schutzniveau zu ermöglichen, werden einheitliche Standards und Regularien vom Gesetzgeber früher oder später unerlässlich werden ? und spätestens dann stehen Anbieter in der Pflicht nachzuweisen, dass ihre Entwicklung von Anfang an darauf ausgelegt und in der Lage ist, die entsprechenden Sicherheitsanforderungen vollständig zu erfüllen.
Perforce sorgt für vollständige Abdeckung des Application Lifecycle Managements
Um Embedded-Entwickler in Szenarien wie diesen bestmöglich unterstützen zu können, hat Perforce Software im November den ALM-Spezialisten Seapine übernommen und kombiniert damit den Bereich Softwareversionierung mit der vollständigen ALM-Abdeckung, inklusive automatisiertem Requirement Management, Defect Tracking und Testing. All diese Komponenten wurden von Grund auf perfekt aufeinander abgestimmt und miteinander integriert. Sie ermöglichen dadurch einen reibungslosen Prozessfluss über sämtliche Stufen hinweg ? von der Planung über Qualitätssicherung bis zur Auslieferung und Darstellung der Projektmetriken. Mit der Lösung von Seapine können Anwender unter anderem Anforderungslisten für Entwicklungsprojekte importieren, wobei Struktur und Untergliederungen im Dokument automatisch erkannt und in entsprechende Arbeitsaufgaben unterteilt werden. Da diese im Verlauf der weiteren Planung versioniert werden, lässt sich jederzeit genau erkennen, wie sich das Anforderungsprofil im Zeitverlauf verändert hat: Zusätzliche Komponenten beispielsweise machen weitere Tests erforderlich, sodass Zeit- und Kostenplan entsprechend angepasst werden müssen.
Indem die Anforderungen in Seapine mit der Versionierungsengine Perforce Helix verbunden werden, können einzelne Aufgaben auf der Anforderungsliste in die Versionierungslösung übernommen und dort als Jobs dargestellt werden. So sind die zuständigen Entwickler jederzeit in der Lage, genau zu erkennen, welche Aufgaben konkret abgearbeitet werden müssen, um die aktuelle Anforderung zu erfüllen. Jeder Bearbeitungsschritt wird dabei detailliert protokolliert, sodass sich die einzelnen Arbeitsgänge bei Bedarf nachvollziehen und die Erfüllung der Anforderungen zu Revisionszwecken lückenlos nachweisen lassen. Um den gesamten Entwicklungsprozess vollständig abzubilden, erweitert Helix die entsprechenden Prozesse zudem um seine leistungsstarken Funktionalitäten für Defect Tracking und Test Management.
Aktuell nutzen bereits zahlreiche führende Halbleiter- und Elektronikanbieter die Lösungen von Perforce, um ihre zunehmend komplexen, schnelllebigen und geographisch verteilten Softwareentwicklungsprozesse zu unterstützen. Zu den wichtigsten Kunden gehören unter anderem NVIDIA, National Instruments, AMD, Cambridge Silicon Radio, Imagination Technologies sowie Intel.
Perforce Software auf der embedded world 2017
Zu den leistungsstarken Versionierungsfunktionalitäten der Helix-Plattform sowie den weiteren Vorteilen einer vollständigen ALM-Abdeckung informieren die Perforce-Experten ausführlich auf der embedded world 2017 am Perforce-Stand Nr. 4-141 in Halle 4.

Perforce Software unterstützt Unternehmen dabei, komplexe Produkte mit einem höheren Grad an Teamarbeit und Sicherheit zu erstellen. Perforce Helix ist eine hoch skalierbare Plattform für Source Code Management (SCM) und Kollaboration, mit deren Hilfe globale Teams gemeinsam an Dateien jeder Art und Größe arbeiten können. Die Lösung unterstützt sowohl zentrale als auch dezentrale (DVCS) Workflows. Gleichzeitig schützt sie dank innovativer Verhaltensanalyse das geistige Eigentum. Die innovativsten Markenunternehmen der Welt vertrauen auf Perforce, darunter adidas, Samsung, NVIDIA, Intuit, Pixar, Salesforce, EA, Ubisoft und VMware. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Eden Prairie im US-Bundesstaat Minnesota, unterhält Niederlassungen in Kalifornien, Großbritannien, Kanada und Australien und arbeitet mit Vertriebspartnern auf der ganzen Welt zusammen. Weitere Informationen sind unter www.perforce.com erhältlich.

Posted by on 19. Dezember 2016. Filed under Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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