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BioID startet Web Service der Augenerkennung als Betaversion

Nürnberg, Deutschland – 9. Dezember 2015 – BioID, der Cloud-Biometrie-Entwickler, kündigt heute die Veröffentlichung der Betaversion des neuen biometrischen Merkmals der Augenerkennung innerhalb des bestehenden BioID Web Services (BWS) an. Zusammen mit den bestehenden BWS-Merkmalen Gesichts- und Stimmerkennung ermöglicht das neue Merkmal eine zusätzliche solide Option, wenn es um die Integration biometrischer Authentifizierung in Entwickler-Anwendungen geht. Die Augenerkennung ermöglicht neue Anwendungsgebiete, die mit reiner Gesichtserkennung so nicht möglich gewesen wären und bietet drüber hinaus noch eine höhere Leistungsfähigkeit bei bestimmten Anwendungen.

Gleicher Prozess, mehr Optionen

Wie die Gesichtserkennung auch, funktioniert die Augenerkennung mit einer handelsüblichen Handykamera, Webcam oder Sicherheitskamera und benötigt ein einfaches Selfie. Sie betrachtet dabei die feinen Strukturen um das Auge, wie die Wimpern, die Lider, Augenbrauen und die kleinen Hautfältchen, aber auch – sofern sichtbar – die Iris oder einen Teil der Iris (d.h. die Strukturen im farbigen Teil des Auges). Da hierfür wirklich nur die Augenpartie benötigt wird, ist es eine ideale Lösung für Anwendungen, bei denen Mund und Nase bedeckt sind, z.B. durch einen Mundschutz, eine Reinraummaske oder einen Schal. Da die BioID Augenerkennung gegenüber Lichtverhältnissen weniger sensitiv ist als die Gesichtserkennung, (zum Teil dank des zum Patent angemeldeten Extrahierungsprozesses des Merkmals,) funktioniert sie auch bei Anwendungen mit schwierigen Lichtverhältnissen. Des Weiteren ist die Technologie weniger anfällig bei Veränderungen im Gesicht, wie Haarwuchs oder Make-up. Bei einigen Anwendungen kann die Augenerkennung auch mit der Gesichtserkennung kombiniert werden, um eine noch höhere Leistungsfähigkeit zu erreichen.

„Mit unserer neuen Augenerkennung kann die kamerabasierte Biometrie für eine größere Bandbreite an Anwendungen herangezogen werden, insbesondere, wenn Gesichts- oder Stimmerkennung problematisch oder unpraktisch ist, und unter bestimmten Bedingungen eine höhere Leistungsfähigkeit bieten – anstatt oder in Verbindung mit Gesichtserkennung – mit der gleichen intuitiven Nutzererfahrung,“ sagt Ho Chang, CEO der BioID. „Wir glauben fest daran, dass Authentifizierung Nutzerfreundlich sein muss, um sicher und vertrauenswürdig zu sein; biometrische Erkennung ist der Schlüssel zu nutzerfreundlicher, solider Authentifizierung. Wir freuen uns, innovative Optionen zu bieten, die die Reichweite biometrischer Erkennung erhöhen und eine einmalige Flexibilität und Genauigkeit, die einfach funktioniert.“

Die Augenerkennung ist als öffentliche Betaversion ab sofort verfügbar und steht unter https://playground.bioid.com/ExploreBiometrics/Periocular zum testen bereit. Die Produktveröffentlichung als Teil des BioID Web Services steht in naher Zukunft für alle Entwickler-Anwendungen zur Verfügung.

Posted by on 23. Februar 2017. Filed under Management. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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