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AdaCore QGen 17.1 unterstützt modellbasierte Entwicklung und Verifikation

Paris, 14. März 2017 – AdaCore hat heute QGen 17.1 vorgestellt, die neueste Version seines modellbasierten Entwicklungs- und Verifikations-Toolsets.

QGen überbrückt die Kluft zwischen Steuerungstechnik und Software-Engineering. Es unterstützt Anwender in der Luft- und Raumfahrt-, der Automobilindustrie sowie in anderen sicherheitskritischen, Software-intensiven Bereichen. Die Lösung schöpft die Möglichkeiten der modellbasierten Entwicklung voll aus, wobei der Benutzer die Low-Level-Kontrolle behält, so dass eine vollständige Integration mit der jeweiligen Ziel-Hardware sichergestellt werden kann.

QGens qualifizierbarer und anpassbarer Codegenerator verarbeitet eine sichere Teilmenge von Simulink- und Stateflow-Modellen und generiert Quellcode in den sicherheitsorientierten Programmiersprachen SPARK – eine auf Ada basierende Sprache, die besonders für statische Analysen geeignet ist – und MISRA C. QGen 17.1 enthält eine aktualisierte Benutzeroberfläche, Unterstützung für zusätzliche Simulink-Blöcke, eine effiziente und benutzerfreundliche Kompatibilitätsprüfung und ein robustes und leistungsstarkes Debugging für das Back-to-Back-Testen zwischen Simulation und Ausführung auf der Zielplattform. QGen 17.1 ist mit den MATLAB-Versionen 2009b bis 2016b kompatibel.

Die beispielhaften Debugging-Möglichkeiten in QGen 17.1 bringen Block- und Signal-Visibility auf Modell-Ebene in die Welt der Embedded-Systeme. Mit der Entwicklungsumgebung GNAT Programming Studio (GPS) können Entwickler nicht nur „reine“ Simulink- und Stateflow-Modelle debuggen, sondern auch Anwendungen, die handgeschriebenen und automatisch generierten Code kombinieren. Der Debugger zeigt eine vollständige, grafische Darstellung des Simulink-Modells und gibt die Werte der Signalvariablen an, die während der Ausführung aktualisiert werden. Signalwerte können zu Testzwecken manuell überschrieben werden, um das Modell in Zustände zu bringen, die auf andere Weise nur mühsam zu erreichen sind. Der erzeugte SPARK- oder MISRA-C-Code kann immer zugleich mit dem Modell angezeigt werden und der Entwickler kann zwischen einem Punkt im Modell und der entsprechenden Position im Quellcode leicht hin- und herspringen. Der Debugger kann das Programm schrittweise ausführen, entweder auf Quellcodeebene oder Blockebene, und zwischen automatisch generiertem Code und benutzerdefiniertem Code wechseln.

„QGen ist sehr viel mehr als nur ein qualifizierter Codegenerator für Simulink- und Stateflow-Modelle“, erläutert Tucker Taft, Produktarchitekt für QGen bei AdaCore. „QGen integriert nun Subset-Kompatibilitäts-Checker, optimierte, qualifizierbare Codegenerierung, statische Modell-Verifikation, Prozessor-in-the-Loop (PIL)-Prüfung auf einem realen Zielsystem oder durch Emulation auf dem Host, sowie die einzigartigen Debugging-Fähigkeiten auf Modell-Ebene.“

QGen wurde für den Einsatz auf sicherheitskritischen Systemen auf höchstem Niveau konzipiert und ist qualifiziert für Tool Qualification Level TQL-1 für DO-178C – entsprechend einem Entwicklungswerkzeug unter DO-178B; Qualifizierungsmaterialien sind verfügbar.

QGen 17.1 ist ab sofort verfügbar; Informationen zu Preisen sowie Details zu den unterstützten Plattformen finden sich unter info@adacore.com

Diese Presseinformation kann auch unter www.pr-com.de/adacore abgerufen werden.

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