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Netzwerksicherheit als Schutz vor Cyber-Attacken in Kliniken

SINDELFINGEN, März 2017 – Zwei Jahre haben Kliniken noch Zeit, um ihren Schutz vor Hackerangriffen zu verbessern. Die Netzwerksicherheit sollte einen wesentlichen Bestandteil der Vorkehrungen ausmachen, um Sicherheitslücken wie Ransomware oder DDoS-Attacken in Echtzeit zu erkennen und hundertprozentiges Wissen über mögliche gestohlene Daten zu erhalten.

Die zunehmende Vernetzung in den Krankenhäusern, IoT, Medizintechnik etc. stellen eine neue Herausforderung bei der Umsetzung einer ganzheitlichen IT-Sicherheitslösung dar. Die Basis hierbei bildet das Netzwerk. Dieses sollte im Fokus der umzusetzenden Sicherheitsmaßnahmen stehen, da es als das Einfallstor für mögliche Angriffe gilt. James Barrett, Senior Director Endace Europe, beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit dem Thema Netzwerksicherheit. Für ihn steht auch für 2017 fest: „Die Angriffe kommen – es ist nur die Frage wann. Die größte Herausforderung im Bereich der IT-Sicherheit in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen sind die Geheimhaltung und Integrität von Patientendaten. In den vergangenen Monaten gab es eine große Anzahl von öffentlich bekannt gewordenen Angriffen und Datenschutzverletzungen in Europa und in den USA. Das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Gesundheitswesen ist gesunken. Aber viel wichtiger ist, dass solche Angriffe zu Schäden der ungeschützten Menschen führen.” Wie lassen sich also Patientendaten schützen und das Netzwerk absichern, ohne dass die Performance leidet? Im Prinzip lässt es sich nur besser und kostengünstiger auf Angriffe vorbereiten, indem das Sicherheits- und Netzwerkteam mehr Transparenz über den Netzwerkverkehr erhält.

Netzwerk-Monitoring in Echtzeit spart Zeit und Kosten bei Cyber-Angriffen

Sogenannte Netzwerk-Rekorder oder -karten erfassen, katalogisieren und zeichnen den Datenverkehr bei Übertragungsraten von bis zu 100 Gbit/s auf. Somit erhält das IT-Team bei einem Hackerangriff wichtige Informationen, um schnell die Ursache der Probleme zu erkennen und zu lösen. Es gibt Geräte, die sich einfach und flexibel in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen und skalierbar sind sowie bereits bestehende Prozesse, Werkzeuge und Infrastruktur verbessern. Durch die gewonnene Transparenz lassen sich Betriebskosten senken und Kosten für die Wiederherstellung eines attakierten Systems einsparen. James Barrett von Endace:„ Die Packeterfassung ist ein Teil einer umfassenden Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen. Sie stellen die Beweise für Datenschutzverletzungen und Wiederherstellung zur Verfügung. Sie führen außerdem zu Ursachenanalysen, Sicherheitstests im Rahmen der Compliance und Strafverfolgung.”

Bei vielen Cyber-Attacken auf Kliniken im vergangenen Jahr, beispielsweise auf das Lukaskrankenhaus in Neuss, hätte das Netzwerk-Monitoring geholfen, die Verursacher und Sicherheitslücke schneller zu identifizieren. Die vollständige und detaillierte Paketdatenquelle mit korrektem Zeitstempel erlaubt Analysten eine genaue Darstellung, was in welchem Ausmaß passiert ist und welche Daten eventuell gestohlen wurden. So können Sicherheitsvorfälle wie Angriffe, Datenmissbrauch oder Netzwerkstörungen in Echtzeit rekonstruiert, analysiert und behoben werden.

Mehr über Netzwerksicherheit in Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen und wie die Aufzeichnung von Datenverkehr mithilfe von Netzwerk-Monitoring funktioniert, erfahren Sie auch hier: http://bit.ly/Netzwerkmonitoring

Posted by on 17. März 2017. Filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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