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Wie sich die Mitarbeiter in Elektronikfirmen ihren IT-Arbeitsplatz wünschen

Die gegenwärtigen Computer am Schreibtisch der Büroangestellten erzeugen beim digitalen Wandel der Elektronik-Unternehmen offenbar Bremseffekte. Vielfach entsprechen sie noch nicht den veränderten Anforderungen. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Befragung der msg services ag von über 2.200 Büroangestellten und 600 Business-Managern, wie sie sich den zukünftigen IT-Arbeitsplatz der Mitarbeiter vorstellen. Analysiert wurden zehn Branchen, darunter auch die Elektronindustrie in Deutschland.

Gegenwärtig ist die Elektronikbranche von vielfältigen zukunftsorientierten Themen geprägt. Dazu zählt beispielsweise der dynamisch wachsende Markt der Smart Home-Produkte wie auch die Unterhaltungsindustrie, die ihren Produkten durch intelligente Vernetzung ständig neue Nutzungsmöglichkeiten mit zusätzlichen Marktpotenzialen eröffnen. Daraus könnte der Schluss gezogen werden, dass auch auf der Ebene der IT-Arbeitsplätze in Elektronikunternehmen ein hoher Innovationsgrad besteht.

Doch branchenweit ist dies keineswegs der Fall, vielmehr bewegt sich die Bewertung der Workplaces durch die Mitarbeiter auf einem im Vergleich mit allen untersuchten Sektoren durchschnittlichen Niveau. Lediglich ein Drittel gibt den IT-Systemen an den Büroarbeitsplätzen gute Noten, alle anderen sind wegen funktionaler Beschränkungen oder veralteter Technik unzufrieden. Aber auch 54 Prozent ihrer fachlichen Vorgesetzten beziehen eine kritische Position und sehen einen deutlichen Optimierungsbedarf.

Holger Sievers, Vorstandsvorsitzender der msg services ag, sieht darin einen kritischen Erfolgsfaktor für die Digitalisierung in den Unternehmen. “Die vielfältigen Nutzeneffekte der Digitalisierung können sich nur entfalten, wenn den Mitarbeitern eine angemessene technische Basis zur Verfügung steht”, betont er. Es sei zwar eine sukzessive Abkehr von den klassischen Arbeitsplatzkonzepten hin zu standortunabhängigen, individualisierbaren und cloud-orientierten Workplaces sichtbar, aber der Veränderungsprozess vollziehe sich angesichts des hohen Modernisierungsbedarfs noch zu zögerlich. “In den Planungen zur digitalen Transformation darf deshalb eine Neuausrichtung der Arbeitsplatzsysteme nicht fehlen”, betont Sievers.

Diese Notwendigkeit drücken auch die Büromitarbeiter der Elektronikunternehmen in ihren Antworten auf die Frage aus, wodurch sich die zukünftigen IT-Arbeitsplätze charakterisieren sollten. Ganz oben auf ihrer Top 10-Wunschliste stehen vor allem bessere Kommunikationsmöglichkeiten. Dazu gehört ein Messenger Dienst genauso wie ein Social Media Tool. Sie stehen für 87 bzw. 84 Prozent auf den ersten beiden Plätzen ihres Anforderungsprofils. Ergänzend dazu plädieren sie für eine schnelle Netzverbindung und legen gleichzeitig großen Wert auf die komfortable Bedienbarkeit ihrer Office-Systeme mit einstellbaren Anwendungen nach individuellen Präferenzen. Und damit sie an der weiteren technischen Entwicklung der Arbeitsplatzsysteme teilhaben können, würden sie gerne regelmäßig mit den neuen Innovationen versorgt werden.

Doch sie wollen sich auch selbst stärker in die Pflicht nehmen statt hierfür andere Ressourcen in Anspruch zu nehmen. In deutlich größerer Zahl als in vielen anderen Branchen sind sie bereit, notwendige Dienste zur Unterstützung ihrer Aufgaben eigenständig zu bewerkstelligen. Hierfür erwarten sie ein entsprechendes Angebot an Self Services. Ebenso wollen zwei Drittel besser für die mobilen Arbeitsprozesse ausgestattet werden, indem die stationären Desktops durch Mobile Devices ersetzt werden. Aber auch das einfache Teilen von Dokumenten und Informationen ist ihnen wichtig, ebenso würden sie gerne digitaler und damit papierarmer arbeiten.

Etwas zurückhaltender in fast allen Leistungsmerkmalen ist hingegen die Position der Business Manager, demzufolge sieht ihre Top 10 der gewünschten Leistungsmerkmale deutlich anders aus. Sie legen sogar noch mehr Wert auf schnelle Datenverbindungen, einfach zu bedienende Workplaces und eine hohe IT-Sicherheit. Doch dass ihre Mitarbeiter unbedingt am Arbeitsplatz über Messenger und Social Media Tools kommunizieren wollen, erachten sie als nicht so notwendig. Dafür legen sie größeren Wert darauf, ihnen technisch die Möglichkeit einzurichten, komfortabel auf bestehendes Wissen im Unternehmen zugreifen zu können.

Auch beim Gedanken an eine deutliche Modifizierung der herkömmlichen Arbeitszeitmodelle sehen sie einen geringeren Veränderungsbedarf. So steht dem Votum von 41 Prozent der Angestellten für mehr Homeoffice-Möglichkeiten eine Zustimmung seitens der Business Manager von gerade einmal 22 Prozent gegenüber. Ähnlich groß sind auch die Unterschiede beim Mitarbeiterwunsch nach flexibleren Arbeitszeiten und einer geringeren Präsenzpflicht im Büro.

Die vollständige Studie kann kostenfrei heruntergeladen werden unter www.msg-services.de.

Posted by on 31. März 2017. Filed under Allgemein,Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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