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Neue Version von Neo4j 3.2: Graph-Plattform für umfassende Internetanwendungen

München, 11. Mai 2017, GraphConnect Europe – Neo Technology, Entwickler der Graphdatenbank Neo4j, hat heute die Veröffentlichung des Neo4j 3.2 Releases bekanntgegeben. Das Release bietet mehr Skalierbarkeit für Unternehmen, Governance- und Sicherheitsfunktionen sowie eine noch bessere Leistung der nativen graphbasierten Datenbankarchitektur, wodurch globales Deployment von Neo4j vereinfacht wird.

Neo4j 3.2 ergänzt Funktionen für Multi-Data Center Deployments und ermöglicht Kunden die Entwicklung von umfassenden Internetanwendungen auf globaler Ebene. Die Features für Governance und Sicherheit beinhalten u.a. weitere neue Schema-Constraints, die Unterstützung von Kerberos bis hin zu erweitertem Abfrage-Monitoring. Neo4j 3.2. verbessert die Performance über den gesamten Graph Stack hinweg, mit Features wie neuen Index-Implementierungen, kompilierten Abfragen für Cypher und der kompletten, performanteren Überarbeitung der beliebten Entwickleroberfläche „Neo4j Browser“. Damit ist Neo4j noch leistungsfähiger, um graphbasierte Unternehmensanwendungen der Zukunft zu realisieren.

„Unsere Kunden nutzen Graphtechnologie als eine Basisplattform, um hoch innovative Anwendungen zu entwickeln“, so Philip Rathle, Vice President of Products bei Neo Technology. „Im Fall von ICIJ gewinnen sie damit sogar den Pulitzer Preis. Mit Neo4j 3.2 setzen wir ein klares Zeichen, dass unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer Ideen auf uns zählen können. Dazu haben wir die im letzten Jahr vorgestellte Clustertechnologie (Causal Cluster) in eine global skalierbare Architektur umgewandelt. Zusätzlich ist der Stack schneller geworden und für den Einsatz in der Unternehmens-IT deutlich besser geeignet.“

Die wichtigsten neuen Funktionen von Neo4j 3.2:

Multi-Data Center Support

Neo4j lässt sich nun auch dezentralisiert einsetzen. Kunden und Partner von Neo4j können damit Anwendungen auf globaler Ebene über weltweit verteilte Rechenzentren betreiben. Weitere Neuerungen:

– Raft-basierte Clusterarchitektur der dritten Generation für hohe Stabilität, Zuverlässigkeit, ACID-Transaktionsintegrität und weltweiten Einsatz

– Global verfügbare Cluster einschließlich Smart Routing für eine maximale Skalierbarkeit und Leistung sowohl innerhalb als auch zwischen Rechenzentren.

– Der Topologiemechanismus des Neo4j Stacks entlastet Entwickler hinsichtlich der Clustering-Komplexität

– Größere Auswahl an Deployment-Optionen durch RPM-Pakete und die volle Unterstützung von AWS und Azure Cloud-Plattformen

Enterprise Governance

Kunden der Enterprise Edition erhalten mit Neo4j 3.2 bessere Funktionalitäten für IT-Administratoren.

– Neues Kerberos Modul für Sicherheit und Authentifizierung

– Neues Schema-Constraint: Die sogenannten „Node Keys“ setzen Regeln zur Datenqualität durch, die Uniqueness und Existenz von einer oder mehreren Knoten-Eigenschaften fordern. Dies ist vor allem bei der Konsolidierung von verschiedenen Datenquellen in der Graphdatenbank von Vorteil.

– Erweiterte Monitoring-Metriken unterstützen Anwender und Administratoren dabei, ihre Abfragen im System anzupassen, zu testen oder zu überprüfen.

Performance im nativen Graph Stack

Neo4j deckt den gesamten „nativen“ Graphdatenbank-Stack ab und ermöglicht es Neo4j Entwicklern, die Leistungsfähigkeit über alle Bereiche der Datenbank kontinuierlich zu steigern. So können Community-Anwender wie auch Unternehmenskunden ihre Graphanwendungen schneller und effektiver entwickeln. Neo4j 3.2 markiert das vierte Release in Folge, das die Schreib-Performance verbessert.

– Indexe für Knotenlabels wurden von Grund auf „graph-nativ“ neu entwickelt und steigern die Schreibgeschwindigkeit um 30-250%.

– Neue Indexe für Composite Keys verbessern Performance und Effizienz, indem sie erlauben, dass Schema-Indexe mit mehr als einer Property genutzt werden können.

– Die Kompilierung von Cypher Abfragen in der Enterprise Edition bietet eine Steigerung von durchschnittlich 300% im Vergleich zur bisherigen Laufzeit bei Standardabfragen.

– Der kostenbasierte Abfrageplaner ersetzt die regelbasierte Variante jetzt komplett.

– Abfragen, die eine Traversierung in großen Graphen von drei Ebenen oder tiefer erfordern, werden mit neuen Optimierungen deutlich schneller.

– Der Neo4j Browser wurde unter Einsatz eines neuen JavaScript Frameworks neu geschrieben. Damit verfügt er über eine höhere Benutzerfreundlichkeit und eine einfachere Erweiterbarkeit für künftige Releases.

Darüber hinaus bietet der neue Cypher Editor im Neo4j Browser dank Syntaxhervorhebung und Autovervollständigung eine optisch ansprechendere und produktivere Entwicklungserfahrung. Das vereinfacht das Schreiben und Überprüfen von Cypher Abfragen. Gleichzeitig lassen sich Fehler bei der Eingabe dank der Autovervollständigung von Labels, Beziehungstypen und Eigenschaftsnamen sowie der automatischen Klammervervollständigung vermeiden.

Neo4j 3.2 erweitert die Graphdatenbank hinsichtlich Skalierbarkeit, Performance und Funktionalität und baut damit auf Neo4j 3.1 auf, das der leistungsfähigen Basisarchitektur erstmals kausale Konsistenz, neueste Clustering-Architektur und Sicherheit hinzufügte.

Weitere Informationen zu Neo4j 3.2 finden Sie hier.

Posted by on 11. Mai 2017. Filed under Datenbanken,New Media & Software,Sicherheit. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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