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Deutschlands Digitalisierungselite: Zehn Projekte mit dem Digital Leader Award 2017 ausgezeichnet

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge,
Continental AG, Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co KG, Lufthansa
Innovation Hub GmbH, SPIE SAG und Vorwerk International entscheiden
die Award-Kategorien für sich / Vier Sonderpreise für Molecular
Health GmbH (Disruption), Fraunhofer-Institut für Graphische
Datenverarbeitung IGD (Innovation), Axel Springer SE (Early Mover),
Fußball-Club Bayern München e. V. (Customer Centricity)

München/Berlin, im Juli 2017 – Die Gewinner der Digital Leader
Awards 2017 stehen fest: Insgesamt zehn herausragende
Digitalisierungsprojekte und deren Projektteams wurden in Berlin
ausgezeichnet. An der feierlichen Gala, die unter der
Schirmherrschaft von Brigitte Zypries, Bundesministerin für
Wirtschaft und Energie, stattfand, nahmen rund 250 Ent¬scheider aus
Wirtschaft, Politik und Gesellschaft teil. Der Digital Leader Award
ist eine gemeinsame Initiative von Dimension Data und der IDG
Business Media.

„Deutschland als rohstoffarmes Land hat keine andere Wahl, als die
Herausforderungen anzunehmen, die die Digitalisierung mit sich
bringt“, sagt Jan Willem Dees, designierter CEO von Dimension Data in
Deutschland. „Der Digital Leader Award belegt eindrucksvoll, dass die
digitale Transformation in Deutschland immer mehr Fahrt aufnimmt. Im
Jahresvergleich hat die Qualität und Anzahl der eingereichten
Projekte nochmals zugenommen. In allen Kategorien der Digital Leader
Initiative war es am Ende ein Kopf an Kopf Rennen. Spannend ist
zudem, dass Deutschlands digitale Leuchtturm-Projekte in den
unterschiedlichsten Industrien entwickelt wurden. Wir sind sehr stolz
darauf, mit dem Digital Leader Award eine Plattform geschaffen zu
haben, die eindrucksvoll unter Beweis stellt: Deutschland kann
Digitalisierung.“

Create Impact: Lufthansa Innovation Hub

In der Kategorie „Create Impact“, in der die Nominierten
ganzheitliche, unternehmensweite Digitalisierungsstrategien
eingereicht hatten, konnte sich die Lufthansa Innovation Hub GmbH mit
dem Projekt „Lufthansa Open API“ durchsetzen. Das Unternehmen stellt
externen und internen Partnern mit dieser neuen Schnittstelle Big
Data aus dem Lufthansa Konzern zur Verfügung. Durch die intelligente
Nutzung der Daten sollen nicht nur vorhandene Prozesse optimiert,
sondern auch neue Services und Vertriebswege erschlossen werden.

Invent Markets: Erwin Renz Metallwarenfabrik

In der Kategorie „Invent Markets“, in der Digitalisierungsprojekte
für die Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen ausgezeichnet
werden, konnte sich die Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co KG
gegen starke Konkurrenz behaupten. Das Unternehmen hat mit der
„myRENZbox“ eine intelligente Postkastenanlage etabliert, mit der
Kunden unkompliziert Pakete versenden und empfangen können – selbst
wenn sie nicht zu Hause sind. Teil des Projekts ist neben der
eigentlichen Anlage auch eine passende App sowie ein
Online-Verwaltungsportal.

Shape Experience: Vorwerk International

In der Kategorie „Shape Experience“ wurden Projekte prämiert, mit
denen Kundenerfahrungen durch digitale Produkte und Dienstleistungen
verbessert werden. Hier konnte Vorwerk International die begehrte
Trophäe für das Projekt „TMDE (= Thermomix Digital Ecosytem)“ mit
nach Hause nehmen. Mithilfe eines smarten Cook-Keys hat das
Unternehmen seinen Klassiker Thermomix internetfähig und somit fit
für das Internet of Things gemacht. Kunden haben dadurch Zugriff auf
eine umfangreiche Online-Rezeptdatenbank, mit der sie ihre
per-sönlichen Favoriten zusammenstellen und direkt an den Thermomix
senden können.

Spark Collaboration: SPIE SAG

Projekte in der Kategorie „Spark Collaboration“ haben mit
digitalen Hilfsmitteln die Arbeitswelt revolutioniert und eine
digitale „Working Culture“ etabliert. Der Gewinner dieser Kate¬gorie:
SPIE SAG mit dem Digitalisierungsprojekt „Field Service Management“.
Mit dem Projekt ist es dem Unternehmen gelungen, manuelle Prozesse
wie etwa die Erfassung von Aufträgen oder die Tourenplanung zu
digitalisieren und zu automatisieren. Auf diese Weise konnten die
Effizienz gesteigert und die Mitarbeiter entlastet werden, etwa durch
eine automatische Routenplanung oder eine digitale
Auftragsdokumentation.

Empower People: Continental AG

Um sich für die Kategorie „Empower People“ zu qualifizieren,
müssen Projekte mit Hilfe digitaler Technologien und Prozesse
erfolgreich die Personalentwicklung verbessert und die Felder der
Rekrutierung, Mitarbeiterbindung, des internen Wissensmanagements
sowie der Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter transformiert haben.
Jury-Favorit und Gewinner dieser Kategorie ist die Continental AG,
die mit dem Projekt „Big Data als Self Service Analytics für Business
User“ eine unternehmensweite Initiative gestartet hat, um die Nutzung
von Big Data voranzutreiben. Nicht-ITler erhalten dabei auf Basis der
Advanced-Analytics-Plattform „KNIME“ ein spezielles Training, das sie
befähigt, das Potenzial von Big-Data-Analysen im Berufsalltag zu
erschließen.

Digitize Society: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Im Fokus der Kategorie „Digitize Society“ stehen Unternehmen mit
Digitalisierungsprojekten im öffentlichen Raum, im gesellschaftlichen
Kontext sowie in Behörden und staatlichen Institutionen. Den Digital
Leader Award nahm in dieser Kategorie das Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) entgegen. Als Antwort auf die großen
Herausforderungen durch eine stark gestiegene Einreise von
Geflüchteten hat das BAMF ein neues, digitales Identitätsmanagement
etabliert. Damit können bereits am ersten Kontaktpunkt mit den
Geflüchteten alle Daten schnell digital erfasst und zentral
gespeichert werden.

Digital Leader Award 2017: Vier Sonderpreise vergeben

Neben dem regulären Wettbewerb vergab die Jury dieses Jahr gleich
vier Sonderpreise. Damit wurden Projekte geehrt, die wegen ihrer
Projektstruktur nicht alle Anforderungen ihrer Kategorie erfüllten,
aber trotzdem so stark herausstachen, dass sich die Jury für eine
Sonderauszeichnung entschied.

So erhielt die Molecular Health GmbH den Sonderpreis „Digital
Leader 2017: Disruption“. Das Unternehmen hat eine Wissensdatenbank
entworfen, die als Entscheidungsunter¬stützung für Ärzte in der
Onkologie dient und dabei hilft, für Krebspatienten die Behandlung
mit den besten Heilungschancen und geringsten Nebenwirkungen zu
ermitteln.

Den Sonderpreis „Digital Leader 2017: Innovation“ erhielt das
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD. Die dortige
Abteilung „Digitalisierung von Kulturerbe“ hat mit der
Scantechnologie „CultLab3D“ den weltweit ersten Ansatz zur
3D-Massendigitalisierung entwickelt. Dieser ermöglicht die einfache
und kostengünstige Digitalisierung von kulturell und geschichtlich
wertvollen Artefakten wie Statuen, Büsten oder Münzen.

An die Axel Springer SE wurde in diesem Jahr der Sonderpreis
„Digital Leader 2017: Early Mover“ verliehen. Mit seiner
Start-up-Tochter upday GmbH ging das Unternehmen im Bereich
Journalismus ganz neue Wege, als von Digitalisierung noch kaum die
Rede war. Unter dem Motto „Technologie trifft Journalismus“ hat upday
einen News-Aggregator mit journa-listischem Anspruch entwickelt, der
als App exklusiv für Samsung-Smartphones verfügbar ist. Als Mittel
gegen die so genannte Filter Bubble, soll dieser Nutzern Zugriff auf
ein mög¬lichst umfassendes Angebot an Informationen und Meinungen
ermöglichen.

Der vierte Sonderpreis „Digital Leader 2017: Customer Centricity“
ging an den Fußball-Club Bayern, München e. V., der sich mit seiner
Strategie „FC Bayern – Digital 4.0“ für das digitale Zeitalter
rüstet. Im Zentrum steht dabei eine digitale Plattform, mit der Fans
weltweit am Spielgeschehen teilhaben können und Zugriff auf
individuell zugeschnittene Inhalte rund um den Verein haben.

Insgesamt wurden für die zweite Ausgabe des Digital Leader Awards
fast 100 Digitalisierungsprojekte aus unterschiedlichen Branchen
eingereicht. Eine Expertenjury hatte in sechs Kategorien 18
Unternehmen nominiert und kürte die Gewinner auf der feierlichen Gala
in Berlin. Die Mitglieder der diesjährigen Jury waren (in
alphabetischer Reihenfolge): Anke Anderie (Dimension Data), Ines
Fiedler (IT-Dienstleistungszentrum Berlin), Dr. Roger Kehl (Festo AG
& Co.KG), Stefanie Kemp (innogy SE), Harald Schirmer (Continental
AG), Prof. Dr. Christian Schlereth (WHU Otto Beisheim School of
Management), Heinrich Vaske (Computerwoche), Dr. Carlo Velten (Crisp
Research).

Alle Details zum Award: https://www.digital-leader-award.de

Über den Digital Leader Award

Mit dem Digital Leader Award bieten Dimension Data und IDG
Business Media dem Thema Digital Leadership in Deutschland eine
breitere Plattform. In sechs Kategorien werden Preise an
Führungskräfte verliehen, die die Digi¬tale Transformation ihres
Unternehmens forcieren und so die Wettbewerbsfähigkeit ihres
Unternehmens auch im künftigen, digitalen Zeitalter sicherstellen.
Die Entscheidung trifft eine unabhängige Jury aus renommierten
Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Schirmherr des
Digital Leader Award 2017 ist Brigitte Zypries, Bundesministerin für
Wirtschaft und Energie. Web: www.digital-leader-award.de/ Twitter:
https://twitter.com/digitleader

Pressekontakt:
Thomas Gambichler, Manager Marketing & PR Dimension Data Germany
Tel.: +49 (0) 6171 977-214
Mobil: +49 (0) 162 2514 676
E-Mail: thomas.gambichler@dimesiondata.com

Original-Content von: IDG Business Media GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 3. Juli 2017. Filed under Computer & Technik,Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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