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Preisanalyse-Software NLPP: Neues Release automatisiert Ähnlichkeits-Analyse von Teilen

Aus wirtschaftlichen Gründen ist eine Standardisierung von Teilefamilien immer sinnvoll. Doch im hochdynamischen Tagesgeschäft fällt die Umsetzung schwer, sowohl im Einkauf als auch im Konstruktionsbereich: Angesichts der großen Menge an Teilen ist es zeitlich kaum möglich zu analysieren, ob gleiche oder sehr ähnliche Objekte innerhalb einer Teilegruppe bereits vorhanden sind. Die meisten Kostenanalyse-Tools bieten hierfür keine Unterstützung, denn sie erlauben keine Artikel-Sortierung nach Ähnlichkeit.

Die Ähnlichkeits-Analyse ist mit der Preisanalyse-Software NLPP hingegen möglich: Die von der Saphirion AG entwickelte Software nutzt die Methodik des Performance Pricing, um die Angemessenheit von Preisen zu überprüfen. Grundannahme dabei: Teile mit gleichen Spezifikationen müssen gleich viel kosten (gleicher Zielpreis). Mit Hilfe von sechs mehrdimensionalen linearen und nicht-linearen Regressionsverfahren berechnet NLPP die genaueste Zielpreisformel, indem es die relevanten Teilespezifikationen im Verhältnis zum Preis betrachtet. Mit der Zielpreisformel ergibt sich der Zielpreis pro Teil, der mit dem Ist-Preis abgeglichen werden kann.

Anschließend startet der neue HotSpot Advisor „Similar Savings Advisor“ seine Arbeit: Auf Knopfdruck zeigt der Auswertungs-Assistent dem Anwender direkt eine Liste aller Gleichteile, d.h. Teile mit übereinstimmendem Zielpreis aber unterschiedlichem Ist-Preis.

Den Grad der Teile-Ähnlichkeit kann der Anwender individuell in Prozentschritten festlegen. Findet der „Similar Savings Advisor“ Gleichteile mit unterschiedlichen Ist-Preisen, dann liegt zum einen eine inkonsistente Preisgestaltung vor. Zum anderen muss hinterfragt werden, aus welchem Grund die Varianten existieren.

Von diesem Wissen profitieren Einkauf und Konstruktion gleichermaßen: Der Einkäufer kann – nach Rücksprache mit der Konstruktion – sehr schnell herausfinden, ob sich das teure Teil durch das günstigere ersetzen lässt und somit die Menge an Sachnummern reduzieren und die Beschaffungskosten senken. Die Konstruktion vermeidet unnötige Doppelarbeit bei der Entwicklung. Große Teilegruppen, deren manuelle Analyse sehr zeitaufwendig oder gar nicht machbar wäre, lassen sich somit erstmals schnell und einfach optimieren.

Die Software NLPP ist seit 2010 am Markt erhältlich. Alle bestehenden Anwender erhalten das neue Release automatisch. Zu den Referenz-Anwendern von NLPP zählt u.a. die Robert Bosch GmbH.

Posted by on 13. Juli 2017. Filed under Allgemein,ERP. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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