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Gefahrenquellen im Haus: Wie sicher ist Ihr Garten

Während der Trend unter Haus- und Wohnungseigentümern für lange Zeit weg vom Garten führte, erfahren diese ländlichen oder urbanen Rückzugsorte neuerdings eine kleine Renaissance und mit Schrebergärten schaffen sich sogar Menschen ohne Grünflächen am eigenen Zuhause eine kleine Oase im Grünen. Hätten Sie aber gewusst, dass der Garten beim Thema Einbruchschutz und Sicherheit eine große Rolle spielt? Viele Menschen investieren eine Menge Geld, um das Innere des Hauses adäquat zu sichern und vor Einbrechern und Kriminellen zu schützen. Der Hinterhof und der Garten bleiben dabei aber oft unberücksichtigt. Dabei ist die Relevanz dieses Ortes für Ihre Sicherheit schnell erklärt. Zum einen dient der Garten oft der Aufbewahrung hochpreisiger Wertgegenstände wie der Gartengarnitur, des Grills, den Fahrrädern oder Werkzeugen. Dieser Punkt kann sogar auf den Schrebergarten zutreffen, wenn Sie persönliche Gegenstände hier zurücklassen. Der Garten hinter Ihrem Haus ist allerdings auch dafür prädestiniert, dem Einbrecher einen Weg in Ihr Zuhause zu bieten. Wollen Sie verhindern, dass der Garten als Einstieg in die eigenen vier Wände genutzt wird oder selbst von Verbrechern heimgesucht wird, ist die entsprechende Vorsorge essentiell. Wir arbeiten als Unternehmen schon viele Jahre in der Sicherheitsbranche und haben dabei viele Tipps für die Sicherheit im Außenbereich erfahren. Die besten Tipps, Hinweise und Maßnahmen möchten wir in diesem Beitrag mit Ihnen teilen, damit Sie die Sicherheit in Ihrem Garten erhöhen und dortige Gefahrenquellen reduzieren können.
Gute Gartenplanung
Ob Sie neue Hausbesitzer sind und gerade bauen und aus diesem Grund Einfluss auf die Planung Ihres Gartens haben, oder aufgrund von aktuellen Umbaumaßnahmen eine Umgestaltung von Garten und Hinterhof vornehmen, berücksichtigen Sie an dieser Stelle bereits das Thema Sicherheit, profitieren Sie langfristig davon. Am wichtigsten ist es, dass Sie mit Ihrem Garten einem Dieb oder Verbrecher nicht in die Hände spielen. Im Klartext bedeutet das, dass Sie keine Rückzugs- oder Versteckmöglichkeiten schaffen sollten. Hohe Gebüsche von mehr als einem Meter Höhe, Kinderspielzeug, Gartenhäuschen oder Pavillons ? All diese Objekte können sich als Nachteil entpuppen, wenn sie dem Unbefugten zum Versteck werden und dieser sich daher Ihrem Blick entziehen kann. Es sollte keinen Weg geben, über den der Einbrecher Ihr Haus erreichen kann, ohne dass er dabei offenes Gelände passieren müsste. Bepflanzung kann gleichzeitig auch geschickt als Abwehr eingeplant werden. Dornige Pflanzen in der Nähe von Zäunen können zum unüberwindbaren Hindernis werden. Unser letzter Tipp für Ihre Gartenplanung betrifft die Beschaffenheit von Pfaden und Wegen auf Ihrem Hinterhof und in Ihrem Garten. Als Material ist hier unbedingt Kies zu empfehlen. Dieses ist nicht nur besonders pflegeleicht, sondern verursacht auch eine entsprechende Lautstärke, sobald es betreten wird. Ein Einbrecher wird sich einen Einbruch entsprechend zweimal überlegen.
Bewegungsmelder und Beleuchtung
Technik, ohne die kein Garten auskommen sollte, ist die ausreichende Beleuchtung. Gerade abends und nachts, wenn es ansonsten stockfinster ist, sind Lampen essentiell, um Eindringlinge rechtzeitig zu bemerken. Leuchten die Strahler allerdings die ganze Nacht, kann das nicht nur störend für Hausbewohner und Nachbarn sein, sondern auch die Stromrechnung in ungeahnte Höhen treiben. Aus diesem Grund empfehlen wir es unseren Kunden, die Beleuchtung im Außenbereich an strategisch platzierte Bewegungsmelder zu koppeln. Sollte jemand versuchen, sich Ihrem Haus unbemerkt über Ihr Grundstück zu nähern, muss in jedem Fall ein Licht ausgelöst werden, dass im besten Fall nicht nur von Ihnen oder Ihren Nachbarn bemerkt wird, sondern auch den Eindringling erschreckt und dadurch verscheucht. Nutzen Sie für die Beleuchtung zudem sparsame LED Leuchten, so können Sie die Stromkosten für diese Maßnahme weiter reduzieren. Grundsätzlich sollten Sie Bewegungsmelder und Lampen so platziert werden, dass jede Annäherung an das Haus für das Aufleuchten sorgt.
Wertgegenstände und Besitz sicher aufbewahren
Viele Menschen bewahren diverse Wertgegenstände im Garten auf, zum Teil sogar das ganze Jahr über. Der teure BBQ-Grill, die hochpreisigen Holzmöbel: Ein Abhandenkommen würde auf jeden Fall negativ auffallen, weshalb Diebstahlschutz auch im Garten von ausgesprochener Relevanz ist. Aber auch Gegenstände ohne erkennbaren Wert können sich als Gefahr entpuppen. Die Leiter, die Sie noch nicht weggeräumt haben oder die Mülltonnen könnten von einem gewieften Einbrecher als Klettermöglichkeit genutzt werden, um höhere Stockwerke, den Balkon oder offene Fenster zu erreichen. Ebenso können sich suboptimal aufbewahrte Werkzeuge als Einbruchshelfer entpuppen. Alles was einen Wert hat oder zu Ihrem Nachteil genutzt werden kann, sollte deshalb sicher aufbewahrt werden. Kleine Objekte können im Keller oder der Garage gelagert werden, wenigstens solange sie nicht selbst in Benutzung sind. Großobjekte können Sie ebenso sichern, wie Sie es mit einem Fahrrad machen würden. Nutzen Sie Schlösser, um Leitern, Möbel und Co. sicher zu befestigen und an einem Ort zu halten. Unser letzter Tipp lautet, dass Sie alle Wertsachen bildlich dokumentieren, um im Falle eines tatsächlichen Entwendens, Beweise für die Versicherung haben.
Investieren Sie in gute Zäune
Ein guter Zaun steht zwischen Ihrem Grundstück und jedem unbefugten Eindringling. Im Idealfall ist er nicht nur das erste Hindernis, sondern so unüberwindbar, dass es der Verbrecher direkt aufgibt und stattdessen zu einem anderen Ziel aufbricht. Ein sehr guter Zaun sollte entsprechend nicht nur verschließbar sein, sondern darüber hinaus über eine ausreichende Höhe verfügen, sowie über scharfe Kanten, die ein Klettern erschweren. Bezüglich der Höhe, können Sie das örtliche Bauamt konsultieren, um abzuklären, wie hoch Sie ohne Genehmigung bauen dürfen. Bei der Auswahl des Zauns sollten Sie dann nicht nur nach Optik, sondern vor allem auch nach Funktionalität entscheiden. Ein fest verschließbares Tor und ein blickdichter Zaun sind langfristig viel Wert und gegebenenfalls höhere Preise können sich trotzdem auszahlen.
Machen Sie auf die Alarmanlage aufmerksam
Sie haben viel Geld investiert, um das eigene Zuhause mit einer hochwertigen Alarmanlage zu schützen. Selbst wenn sich dieser Schutz nicht auf Ihren Hinterhof oder Ihren Garten ausweiten lässt, können Sie von Ihrer Alarmanlage profitieren. Machen Sie den Einbrecher darauf aufmerksam, wie viel Wert Sie auf die Sicherheit in Ihrem Zuhause legen. Dass Sie über eine Alarmanlage verfügen, sollten Sie Eindringlingen daher nicht vorenthalten. Viele Hersteller von Sicherheitstechnik bieten Ihnen zusätzlich Aufkleber oder Schilder an, mit denen Sie auf die Überwachung hinweisen können. Aber auch offensichtlich platzierte Kameras oder Kameraattrappen auf Ihrem Grundstück erfüllen ihren Zweck. Beachten Sie hierbei allerdings, dass es Ihnen von Rechtswegen ohne Genehmigung nicht erlaubt ist, außerhalb Ihres Grundstücks zu filmen. Informieren Sie sich diesbezüglich, bevor Sie Überwachungskameras anschaffen. Ein Facherrichter wird Sie entsprechend beraten und Ihnen das passende Produkt empfehlen.
Der Garten und der eigene Hinterhof sind angreifbare Ziele für Verbrecher. Sie sollten daher auch hier mit der gleichen Energie vorgehen, die Sie auch investieren, um Ihr Zuhause vor Einbrechern zu schützen. Sollten Sie noch Fragen zum Thema haben oder sich weiter informieren wollen, treten Sie mit uns in Kontakt. Hier finden Sie weiterführende Informationen rund um Alarmanlagen.

Hier finden Sie den Originalbeitrag.

Posted by on 13. Juli 2017. Filed under New Media & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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