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Start-up erhält bis zu 100.000 Euro für cloudbasierte App-Tests (FOTO)

Mit cloudbasierten Softwaretests für App-Entwickler hat das Team
von „Quantosparks“ die Jury überzeugt und den fünften
Businessplan-Wettbewerb des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) gewonnen,
der in Kooperation mit dem HPI Seed Fund organisiert wurde. Am
Nachmittag des 6. Septembers freuten sich Andre Guerreiro (27),
Steven Reinisch (34), Manuel Meyer (38) und Robert Bach (36) über
Startkapital im Wert von bis zu 100.000 Euro zur Umsetzung ihrer
Geschäftsidee.

Die vier Gründer wollen die Programmierung von Apps leichter und
schneller machen: „Unsere Software soll den Entwicklerteams die
Arbeit abnehmen, ihre selbst geschriebenen Anwendungen stundenlang
und kostenintensiv selbst zu testen“, erklärt HPI-Absolvent Steven
Reinisch, der mit Manuel Meyer bereits das Kassensystem „orderbird“
gegründet hat. Dabei sollen alle Testabläufe dank intelligenter
Algorithmen vollständig automatisiert werden. „Unser Programm
erstellt zunächst eine Landkarte der App, auf der alle
Interaktionsmöglichkeiten verzeichnet sind. Im Anschluss wird diese
Landkarte Schritt für Schritt von unseren Algorithmen abgelaufen“, so
der Informatiker.

Die Lösung simuliere verschiedene Anwendungsszenarien, so werden
beispielsweise bei den Wegen zwischen unerfahrenen und erfahrenen
Nutzern unterschieden. „Auch Sonderfälle können unsere Algorithmen
mit einbeziehen, zum Beispiel wenn ein Nutzer in den
Texteingabefeldern nur Sonderzeichen eintippt“, sagt Reinisch. Das
Team trat nicht ohne Erfahrung in den Wettbewerb ein: Die vier
Gründer haben bereits mehrere Unternehmen aufgebaut und geführt.
Insgesamt verfügen sie bereits über 17 Jahre Erfahrung in der
App-Entwicklung. Mit dem Gewinn wollen sie den Prototypen nun zu
einem Produkt ausbauen.

Insgesamt beteiligten sich 17 Gründerteams mit mindestens einem
HPI-Mitglied an dem Wettbewerb. Vier hatten es nach mehreren
Ausscheidungsrunden bis ins Finale geschafft.

„Immer mehr unserer Studentinnen und Studenten wollen ihr eigenes
Unternehmen gründen und sich auf dem freien Markt beweisen. Wir
möchten sie dabei unterstützen und bauen unsere
Entrepreneurship-Angebote stets aus“, so HPI-Institutsdirektor und
Jurymitglied Professor Christoph Meinel. Gemeinsam mit Yair Re–em
(Managing Partner von Hasso Plattner Ventures), Dr. Gero Decker
(HPI-Alumnus und Signavio-Gründer) sowie Dr. Manuel Effenberg
(Managing Director beim HPI Seed Fund) beglückwünschte Meinel die
Gewinner und überreichte einen symbolischen Scheck über 100.000 Euro.

Die Kombination aus praxisnaher universitärer Ausbildung und
eingebundener Entrepreneurship-Förderung am HPI ist einzigartig und
lässt die jungen Talente in Potsdam doppelt profitieren:
https://hpi.de/studium/entrepreneurship.html

Andere Geschäftsideen, die es in die Finalrunde schafften:

Auratikum: Die Geschäftsidee von Björn Wagner (31), David Eickhoff
(30) und Richard Ottinger (28) ist ein digitalisiertes
Zettelkastensystem. Ihre Web-Anwendung soll es vor allem
Forscherinnen und Forschern ermöglichen, Texte und Ideen
übersichtlich und intuitiv zu strukturieren und zu archivieren. Von
der ersten Notiz über die Planung detaillierter Texte bis hin zur
kreativen Erarbeitung eigener Ideen soll Auratikum ein allumfassendes
Werkzeug an der Seite der Wissenschaftler sein. Mit der finanziellen
Unterstützung durch das HPI will das Team nicht nur den deutschen,
sondern schnell auch den internationalen Wissenschaftsmarkt erobern.
Eine erste Beta-Version gibt es bereits unter: https://auratikum.de/

LoyaltyChain: Die neue Lösung von Fabian Gompf (25), Björn Wagner
(27) und Jonas Kemper (28) setzt ganz auf Blockchain-Technologien:
Mithilfe des vom Gründer-Trio entwickelten Protokolls sollen
Kundenbindungsprogramme – etwa im Rahmen von Flugmeilen oder
Hotelpunkten – ihre Währungen untereinander ohne Zwischenhändler
austauschen können.

DiaCare: Das Gründer-Team Niklas Riekenbrauk (21), Janos Brauer
(24) und Harry Freitas da Cruz (32) entwickelt eine
Software-Plattform, die mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen
optimale Therapiepläne für Dialyse-Patienten berechnet. Dadurch
sollen sowohl die individuellen Behandlungsergebnisse als auch die
Auslastung der Geräte verbessert werden.

Hinweis für Redaktionen:

Wenn Sie über einzelne Geschäftsideen oder Teams berichten
möchten, stellen wir gerne den Kontakt her.

Hintergrund Businessplan-Wettbewerb

Das Hasso-Plattner-Institut (www.hpi.de) veranstaltet 2017 zum
fünften Mal den Businessplan-Wettbewerb, mit dem es junge Start-up
Unternehmen rund ums HPI unterstützen möchte.

Das Preisgeld von bis zu 100.000 Euro für die Gewinner enthält u.
a. Gründerstipendien des HPI von einem Jahr für die Zeit nach
Abschluss des Studiums sowie ein Investmentangebot über 50.000 Euro
durch den HPI Seed Fund und Unterstützung durch Arbeitsplätze und
Coaching der E-School.

Seit der Gründung des HPI (1998) sind mehr als 60 Start-ups von
IT-Systems Engineering Studenten oder Ehemaligen gegründet worden,
die meisten von ihnen im B2B-Bereich. Unter den ehemaligen Gewinnern
des Businessplan-Wettbewerbs befinden sich so erfolgreiche Start-ups
wie: Orderbird, Wunderflats, Goalio und PlaytestCloud.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands
universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering
(https://hpi.de). Mit dem Bachelor- und Master-Studiengang
„IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame
Digital-Engineering-Fakultät der Universität Potsdam und des HPI ein
deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes
ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium an, das von derzeit
rund 500 Studierenden genutzt wird. Bei den CHE-Hochschulrankings
belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design
Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem
Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein
Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI zwölf Professoren und über 50
weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es
betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen
IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden
mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing.
Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und
Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu
kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen
für alle Lebensbereiche.

Pressekontakt:
presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und Felicia Flemming, Tel. 0331 5509-274, felicia.flemming@hpi.de

Original-Content von: HPI Hasso-Plattner-Institut, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 6. September 2017. Filed under Allgemein,Software,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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