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Yokogawa bringt Plant Resource Manager R3.12 auf den Markt

Die Yokogawa Electric Corporation kündigt den Release von Plant Resource Manager (PRM) R3.12 an. Mit dem Plant Resource Manager lassen sich große Datenmengen der Anlagenkomponenten wie Feldgeräte, Motoren, Pumpen, Wärmetauscher u.v.m. in Produktionsanlagen zentral verwalten, wodurch deren Status permanent online überwacht und diagnostiziert werden kann. Beim PRM R3.12 werden die Selbstdiagnose-Informationen nun in einem noch intuitiveren, leicht verständlichen Format, basierend auf der NAMUR-Empfehlung NE107, angezeigt. Dies wird dem Bedarf der chemischen und pharmazeutischen Industrie nach anlagennahem Plant Asset Management gerecht, das für alle Assets, unabhängig der Buskommunikation, die Darstellung und Qualifizierung der Diagnose vereinheitlicht hat.
Entwicklungshintergrund
Hersteller aus der Prozessindustrie arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Wartungseffizienz durch den Einsatz von intelligenten Assets, die große Datenmengen dem Plant Asset Management zur Verfügung stellen. Mit dem PRM lassen sich diese Datenfluten zentral verwalten, sodass der Status der Assets permanent überwacht und der Wartungsbedarf frühzeitig erkannt werden kann .
Erkennt das Plant Asset Managementsystem verschiedene Probleme in mehreren Geräten, muss das Wartungspersonal schnell den Schweregrad jedes einzelnen Problems einschätzen können und dementsprechend Prioritäten für die zu ergreifenden Maßnahmen setzen. Gerätestörungen oder -ausfälle in der Anlage müssen schnellstens behoben werden, und Warnungen müssen ausgegeben werden, wenn Störungen oder Ausfälle mit hoher Wahrscheinlichkeit zeitnah auftreten werden.
Das Softwarepaket PRM R3.12 arbeitet mit leicht verständlichen, NAMUR NE107-konformen Symbolen für die folgenden vier Diagnosekategorien: Ausfall, Funktionskontrolle, außerhalb der Spezifikation und Wartungsbedarf. Zwar sind die Vorgängerversionen des PRM ebenfalls in der Lage, den Schweregrad einer Gerätestörung basierend auf den generierten Selbstdiagnosedaten zu erkennen. Aber das PRM R3.12 zeigt jetzt auf einen Blick, welche Maßnahmen erforderlich sind. Die NAMUR-Empfehlung NE107 „Selbstüberwachung und Diagnose von Feldgeräten“ wurde von der Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie NAMUR erstellt.
Nicht nur die Busprotokolle, die ein NE107-Profil implementiert haben, werden mit dieser Funktionalität unterstützt. Auch für die Protokolle bzw. Feldgeräte, die das NE107-Profil nicht integriert haben, bietet PRM die Möglichkeit, die Diagnose gemäß NE107 zu erstellen. Hierfür ist ein entsprechendes Template implementiert, welches vom Benutzer individuell angepasst werden kann.
Zusätzlich wurde die Netzwerkfunktionalität des PRM R3.12 erweitert und unterstützt nun auch die Funk- und satellitengestützte Schmalbandkommunikation. Somit kann auch bei extrem großen Netzwerken der PRM zusammen mit dem SCADA-System (FAST/TOOLS) und der sicherheitsgerichteten Steuerung zentral in einer Warte installiert werden.
Zu den wichtigsten Zielmärkten und Anwendungen zählt die Wartung von Feldgeräten in der Prozessindustrie wie z.B. in der Öl- und Erdgasindustrie, der petrochemischen und chemischen Industrie, der Energieindustrie, der Eisen- und Stahlindustrie, der Zellstoff- und Papierindustrie sowie der Wasser- und Abwasserindustrie.

Yokogawa unterhält ein weltweites Netzwerk von Standorten in über 50 Ländern, dazu gehören 16 Produktionsstandorte und 88 Niederlassungen. Das 3,7 Mrd. US$-Unternehmen hat sich seit seiner Gründung 1915 auf zukunftsweisende Forschung und innovative Produkte spezialisiert. Industrielle Automatisierung, Test- und Messausrüstung sowie innovative Nischen-Produkte wie z.B. für die Gesundheits- und Luftfahrttechnologie sind die Hauptgeschäftsfelder von Yokogawa. Die wichtigsten Zielmärkte der industriellen Automatisierung sind die Öl- und Gasindustrie, die chemische und pharmazeutische Industrie, die Energieindustrie, die Eisen- und Stahlindustrie, die Zellstoff- und Papierindustrie sowie die Lebensmittelindustrie.
Etwa 200 Mitarbeiter der europäischen Yokogawa-Organisation sind an verschiedenen Produktions- und Vertriebsstandorten in Deutschland und am Sitz der Yokogawa Deutschland GmbH in Ratingen beschäftigt; mehr als 70 Automatisierungs-, Elektrotechnik- und Verfahrensingenieure arbeiten bei Yokogawa Deutschland an der Konzeption, Planung und Umsetzung von Automatisierungslösungen. In Europa besitzt Yokogawa einen eigenen Vertrieb sowie eigene Service- und Engineering-Organisationen. Yokogawa Europe B.V. wurde 1982 als Zentrale für Europa in Amersfoort, NL, gegründet.
Weitere Informationen zu Yokogawa finden Sie unter www.yokogawa.com/de

Weitere Informationen unter:
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Posted by on 2. Juli 2014. Filed under Allgemein,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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