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High Performance Computing mit schlanken Linux Thin Clients

Thin Clients sind nur etwas für Standardarbeitsplätze? Von wegen. Mithilfe virtualisierter, geteilter Grafikressourcen (vGPU) stellen Unternehmen, Behörden und Cloud-Anbieter nun auch leistungshungrige Arbeitsplätze bereit. Das bevorzugte Endgerät: der Linux Thin Client. Warum? Er ist lückenlos fernadministrierbar.
Was macht den Linux Thin Client so performant?
Anwendungsfälle für High Performance Computing mit Linux Thin Clients finden sich in der Architektur, dem Engineering, Planung und Design oder im Marketing, beispielsweise zum schneiden von Produktvideos. Doch warum ist das jetzt erst möglich? Der Linux-Thin Client hat sich nicht maßgeblich verändert, abgesehen von einer performanteren Hardware, wie beim neuen Linux Thin Client IGEL UD6 LX, der auf einer leistungsfähigen Quadcore-CPU basiert. Wirklich entscheidend ist der Performancegewinn im Backend.
Schlüsseltechnologie Grafik-Sharing
Bisher krankte die zentrale bzw. Cloud-basierte Bereitstellung grafikintensiver Anwendungen entweder an hohen Latenzen bei der Übertragung der Bildschirminhalte, oder an der fehlenden Möglichkeit, physische Grafikressourcen im Datencenter zu virtualisieren und aufzuteilen. Als Alternative zum Fat Client blieb nur eine eher unwirtschaftliche 1:1-Verbindung vom Linux Thin Client zu einer Grafik-Workstation. Weniger performant und daher beispielsweise für 3D-Anwendungen ungeeignet war es, die Grafikkarte durch die Server-CPUs (Soft GPU) zu emulieren. Der moderne Weg, die Effizienz eines Linux Thin Client mit High-Performance zu vereinen, gründet sich auch eine Hardware-basierte Grafikbeschleunigung durch geteilte Grafikprozessoren (vGPU). So lassen sich bis zu 32 Anwendern von Linux Thin Clients bestimmte Portionen einer einzigen leistungsfähigen Servergrafikkarte, z.B. eine NVIDIA GRID K1.
Anforderungen an den Linux Thin Client
Um die Bildschirminhalte entsprechend performant an den Linux Thin Client zu übertragen, entwickelten die führenden Softwareanbieter Citrix, VMware und Microsoft neue High-Performance-Protokolle. Dies sind HDX 3D Pro für Citrix XenApp und XenDesktop, das „Pixel Perfect“-Protokoll PCoIP in Kombination mit der Build-to-Lossless-Funktion für VMware Horizon sowie RemoteFX für die Remote Desktop Services (RDS) von Microsoft Windows Server (ab Version 2008 R2). Um die entsprechenden Anforderungen zu erfüllen, entwickelten auch die Thin Client-Hersteller ihre Lösungen weiter und nehmen an Zertifizierungsprogrammen wie Citrix HDX Ready bzw. HDX Ready Premium teil.
Fazit: sicher und performant
Mit GPU-Virtualisierung und leistungsstarken Linux Thin Clients lassen sich grafikintensive Arbeitsplätze sicher und performant bereitstellen, um damit je nach Bedarf die Arbeitsplatzstandardisierung, die Mobilität oder das IT-Outsourcing voranzutreiben. Dank der gestiegenen Leistungsfähigkeit der Linux Thin Clients lässt sich heute ein 2D-Arbeitsplatz schon recht kostengünstig über eine Standardhardware mit Doppelkernprozessor abbilden, beispielsweise einen IGEL UD5. Für den professionellen 3D-Bereich braucht es dann aber doch einen Linux Thin Client vom Kaliber des IGEL UD6.

Posted by on 19. Mai 2015. Filed under Allgemein,New Media & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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