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Spiegel-Online-Chefredakteur Florian Harms: „Unser Wegähnelt der Projektarbeit eines Start-ups“ / journalist startet LaterPay-Kooperation

Seit Mitte Januar ist Florian Harms Chefredakteur von
Spiegel Online. Seine Aufgabe für dieses Jahr: Er muss den
überfälligen Relaunch durchziehen, und er muss die komplette
Redaktion dabei mitnehmen. Gelingen soll das durch einen
transparenten Prozess, der allen Mitarbeitern die Möglichkeit gibt,
sich zu beteiligen. „Unser Weg ähnelt der Projektarbeit eines
Start-ups“, sagt Florian Harms im Interview mit dem Medienmagazin
journalist. „Sobald die so entstehenden Produkte gerade so eben
marktreif werden, veröffentlichen wir sie und entwickeln sie dann im
Livebetrieb schrittweise weiter“, so Harms.

Der Spiegel-Online-Chef gesteht ein, dass die Zerwürfnisse um
Person und Strategie von Vorgänger Wolfgang Büchner die Redaktion
noch beschäftigen. „Viele Kollegen haben die Verletzungen und ihren
Frust noch nicht verdaut“, sagt Harms. Trotzdem setzt er an dem
Konzept von Büchner an. „Es ist nicht so, dass wir das Projekt
Spiegel 3.0 auf Null gesetzt haben. Im Gegenteil. Auf vielen Ideen
können wir aufbauen.“

In der zweiten Jahreshälfte soll das überarbeitete Spiegel Online
live gehen. „Ich hätte den Relaunch am liebsten noch viel schneller“,
sagt Harms. Die wichtigste Veränderung: Spiegel Online soll klarer
und übersichtlicher werden. Die Seite wird auch in der stationären
Ansicht mobilaffiner, „weil wir feststellen, dass die Nutzer sich
immer stärker an der Mobil-Logik orientieren“, so der Chefredakteur
im journalist-Interview. Außerdem kündigt Harms an, dass sich die
journalistischen Formate im neuen Layout deutlicher unterscheiden
werden als bisher.

Auch das Thema Bezahlinhalte ist weiter auf der Agenda, die
relaunchte Seite wird bereits neue Bezahlelemente enthalten. Dabei
geht Harms explizit einen anderen Weg als etwa Süddeutsche oder Bild.
„Wir werden nur dann Erfolg haben, wenn wir viel ausprobieren und
mehrere Ansätze gleichzeitig verfolgen.“

Das Interview erscheint heute in der Juni-Ausgabe des journalists
und online auf www.journalist.de.

Mit Erscheinen des Interviews startet journalist.de eine
Kooperation mit dem Bezahlsystem LaterPay. „1,09 Euro für 3.000
Wörter. Das ist der Preis, den wir für das journalist-Interview mit
Spiegel-Online-Chefredakteur Florian Harms festgelegt haben – und
gleichzeitig der Auftakt für unsere Kooperation mit LaterPay“, sagt
Chefredakteur Matthias Daniel. „Ich bin davon überzeugt, dass unsere
Leser bereit sind, online für einzelne Texte zu bezahlen – solange
die Inhalte stimmen und der Bezahlvorgang unkompliziert ist. Genau
das wollen wir jetzt mit LaterPay ausprobieren.“

Über LaterPay

LaterPay ist ein Micropayment Enabler mit Sitz in München, dessen
Technologie sich an Anbieter von digitalen Inhalten richtet. Von
Cosmin Ene und Jonas Maurus gegründet, schafft das Unternehmen eine
neue Gattung von Bezahlsystemen und vereinfacht den Kauf digitaler
Inhalte. LaterPay ergänzt klassische Bezahlverfahren – der User wird
zur Zahlung geführt und wählt den Bezahlanbieter selbst. LaterPay
entwickelt seine gesamte Produkttechnologie inhouse und legt
besonderen Wert auf Datenschutz und Sicherheit. Das Team besteht aus
20 Mitarbeitern aus elf Nationen. Mehr Informationen auf
www.laterpay.net.

Pressekontakt:
journalist – Das Medienmagazin
Matthias Daniel
Chefredakteur
Telefon: +49(0) 228 20172-24
journalist@journalist.de
twitter.com/journ_online
facebook.com/derjournalist

Posted by on 1. Juni 2015. Filed under Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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