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Der Fahrplan für die S/4 HANA-Migration

(arvato Systems) Gütersloh — Neue Herausforderungen wie etwa Big Data, Industrie 4.0 oder die zunehmende Industrialisierung erfordern neue technische Antworten. Eine aktuelle Studie der Pierre Audoin Consultants (PAC) zeigt, dass sich die meisten SAP-Anwender des Migrationsdrucks bewusst sind. Trotzdem geht es mit dem Wechsel auf die In-Memory-Datenbank und die bereitstehenden Applikationen rund um „S/4 HANA“ eher schleppend voran. Mit der „Roadmap to HANA“ hält SAP-Partner arvato Systems für seine Kunden ein Beratungspaket bereit, das ihnen einen Weg in die nächste IT-Generation aufzeigt.

Anhaltende Trends wie die Internationalisierung oder Industrie 4.0 stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Mit der Vielzahl an Ein- und Verkaufskanälen und der zunehmenden Automatisierung steigt auch die Komplexität von Organisation und Prozessen – und damit auch das Datenvolumen. Die Auswirkungen sind zum Beispiel in Bereichen wie Finanzen und Controlling zu spüren: Chief Financial Officers (CFO) sind heute gehalten, immer umfangreichere Auswertungen und Kennzahlen zu einzelnen Teilsegmenten internationaler Märkte zu liefern. Dabei gibt es Probleme, die oft quer im Unternehmen verteilten Daten zu konsolidieren – geschweige denn, in Echtzeit auszuwerten.

Ähnliche Herausforderungen ergeben sich im Handelsumfeld, wo Interaktionspunkte von Kundenaktivitäten über verschiedene Kanäle in einer harmonisierten Architektur verschmelzen müssen. Hierbei unterstützt die HANA-Technologie, um aus Big Data so genannte „Smart Data“ performant in Echtzeit zu generieren.

SAP-Anwender erwarten bessere Performance

Die überwiegende Zahl der SAP-Anwender ist sich daher bewusst, dass sich künftige Herausforderungen mit den vorhandenen Systemen kaum bewältigen lassen. Das fand das Marktforschungsinstitut Pierre Audoin Consultants (PAC) in der aktuellen Studie „S/4 HANA – Relevanz für SAP-Kunden, Erwartungen und Hindernisse“ heraus. Zu den Sponsoren der Studie gehört der langjährige SAP-Gold-Partner arvato Systems. Im Rahmen der Studie wurden rund 100 SAP-Verantwortliche aus Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern zu den Herausforderungen und Chancen von „S/4 HANA“ befragt.

Das Ergebnis: Erst wenige Unternehmen haben ihre vorhandene Datenbank auf die In-Memory-Plattform S/4 HANA umgestellt. Der überwiegende Teil setzt derzeit noch auf relationale Datenbanktechnologien. 62 Prozent der Befragten sind jedoch überzeugt, früher oder später zu wechseln. Vorteile sehen sie vor allem in puncto Performancesteigerungen und der Vorbereitung auf neue Herausforderungen wie Big Data oder Industrie 4.0. Weitere Pluspunkte sammelt S/4 HANA im analytischen Bereich und in puncto Benutzerfreundlichkeit.

Fahrplan für die Umstellung auf HANA erforderlich

Rund ein Drittel der befragten Unternehmen hat den Wechsel auf S/4 HANA bereits auf der Agenda, ein weiteres Drittel befindet sich in der Diskussion. Die höchste Priorität genießt dabei zunächst der Datenbankwechsel. 62 Prozent der Unternehmen wollen anschließend schrittweise umsteigen, der Rest präferiert den kompletten Neustart. Ein Blick auf die geplanten Investitionen verrät die Komplexität des Vorhaben: Viele Verantwortliche rechnen mit einem hohen Umstellungsaufwand – auch weil passende Business Cases fehlen.

Dass der Großteil der geplanten Budgets für externe Dienste in Sachen Beratung, Migration und Optimierung veranschlagt ist, überrascht kaum. „SAP-Anwender sollten sich darüber im Klaren sein, auf welche Weise sie von S/4 HANA profitieren. Ebenso wichtig ist es, einen individuellen Fahrplan zu entwickeln, der die aktuelle Situation, die digitale Agenda sowie die finanziellen und personellen Kapazitäten berücksichtigt“, unterstreicht Frank Niermann, Vice President – Software & SaaS Markets bei PAC.

So klappt der Wechsel auf S/4 HANA

Genau an dieser Stelle setzt arvato Systems an: Der IT Systemintegrator begleitet Unternehmen bei „S/4 HANA“-Projekten und hat hierzu eine detaillierte Roadmap entwickelt: Am Anfang steht dabei die Analyse der Ausgangssituation. Anschließend werden gemeinsame Ziele definiert, um beispielsweise die Wettbewerbsfähigkeit oder den Umgang mit neuen Herausforderungen wie Big Data zu verbessern. Prototypen helfen, bestimmte Szenarien, zum Beispiel in der Auftragsbearbeitung, schneller zu realisieren. „Jedes Unternehmen setzt andere strategische Schwerpunkte. Deshalb gibt es keine Blaupausen. Mit unserer Roadmap konzentrieren wir uns auf die individuellen betrieblichen Anforderungen. Besonders wichtig ist es, in Teilbereichen schnelle Erfolge zu erzielen, um das Projekt voranzubringen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, betont Axel Sacher, Head of Trade bei arvato Systems. Als Unterstützung bieten sich dabei auch verschiedene Showcases an, die die neue Lösungswelt konkret machen, beispielsweise für Simple Finance, BI oder SAP CAR. Zielgruppe für S/4 HANA sind vor allem mittelständische und große SAP-Anwender und Einsteiger. Branchenspezifische Schwerpunkte setzt arvato Systems in Bereichen wie Handel, Konsumgüter, Logistik und Healthcare.

Weitere Informationen zur S/4 Roadmap und dem Assessment sowie einer kostenlosen Downloadmöglichkeit der vollständigen Studie finden Sie unter www.it.arvato.com/s4hana_studie

Posted by on 4. November 2015. Filed under Allgemein,Allgemein,ERP,SAP. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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