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Cyber-Kriminalität: Sicher surfen im Internet

Mehr als 56 Millionen Deutsche nutzen das Internet*, das sind fast 80 Prozent der Gesamtbevölkerung. Damit steigt auch die Gefahr der Internetkriminalität. „Heute ist der Cybermarkt weltweit eine Gelddruckmaschine, die mehr Umsatz macht als der internationale Drogenhandel“, sagt Edgar Scholl, Unternehmensberater und Sicherheitsexperte. Der finanzielle Schaden durch Identitätsdiebstahl, Phishing, Onlinebetrug und Angriffe mit Schadsoftware beträgt für Privatpersonen in Deutschland etwa 3,4 Milliarden Euro im Jahr. Und nur jeder zehnte Fall wird laut Bundeskriminalamt entdeckt. Sicherheitsexperte Edgar Scholl gibt daher folgende allgemeine Hinweise:

Tipps zum sicheren Surfen im Internet
• Alle verfügbaren Updates sofort durchführen. Das gilt vor allem für Smartphones.
• Passwörter muss man nicht regelmäßig ändern. Wenn diese 17 Zeichen haben und Sie für jeden Account ein anderes benutzen, ist das nicht erforderlich.
• Wer online nichts bestellt hat, braucht auch keine E-Mail mit (verseuchten) PDF’s zu öffnen oder Links anzuklicken.

Konkrete Gefahren und Risiken im Internet gehen bspw. von Angriffen mit Schadsoftware aus. Darunter versteht man Computerprogramme, die entwickelt wurden, um auf dem PC des Nutzers direkten Schaden zu verursachen oder einzelne Dateien, Passwörter, Zugangsdaten usw. auszuspähen und anschließend zu missbrauchen. Dagegen können sich Nutzer präventiv schützen:

• Firewall und Antiviren Software immer auf dem aktuellen Stand halten.
• E-Mails von unbekannten oder unklaren Absendern, wenn möglich, gar nicht öffnen. Auf keinen Fall Links anklicken oder Anhänge öffnen.
• Browsercache regelmäßig, am besten jeden Tag, komplett entleeren.
• Apps / Software nur von vertrauenswürdigen Anbietern erwerben. Vorher alle dazu gehörenden Beschreibungen genau lesen und nur die Apps / Software installieren, die wirklich gebraucht werden.
• In Online-Accounts nur dann persönliche Daten angeben, wenn es unumgänglich ist.
• Komplexe Passwörter benutzen und immer wieder austauschen.

Die gleichen Schutzmaßnahmen gelten bei Phishing (Missbrauch von Bankkonten oder Kreditkarten mittels gestohlener Passwörter) sowie Identitätsdiebstahl und -missbrauch.

Bei Cyber-Mobbing aktiv werden und über Vorfälle reden
Kaum möglich ist es hingegen sich präventiv gegen Cyber-Mobbing, also Beleidigungen, Beschimpfungen, das Verbreiten von Lügen und Gerüchten oder das Verfälschen und Veröffentlichen von peinlichen Fotos oder Videofilmen im Netz zu wehren. Wichtig ist es in solchen Fällen aktiv zu werden und das Gespräch mit Betroffenen zu suchen. Gleiches gilt für rufschädigende Einträge im Internet. Ohne fachkundige Hilfe haben Betroffene aber meist wenige Chancen den Schaden zu begrenzen.

Mehr Tipps zum sicheren Surfen im Netz sowie ausführliche Erklärungen zu den Gefahren und Risiken finden Sie unter www.axa-assistance.de/internetschutz

* Quelle: AGOF e.V. / digital facts 2015-07

Posted by on 1. März 2016. Filed under Allgemein,Internet,Sicherheit. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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