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eco: Internet wird internationaler als je zuvor

Internationalisierte Domain-Namen und E-Mail-Adressen
erweitern das Netz um neue Sprachen und Schriften, basierend auf Han,
Kyrillisch, Hangul, Thai, Arabisch, Hebräisch und Griechisch

3,2 Milliarden Menschen sind laut Internationaler Fernmeldeunion
(ITU) weltweit online, rund 45 Prozent aller Haushalte verfügen gemäß
ITU über einen Internetanschluss. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen
war das Internet bis vor Kurzem noch nicht so international, wie es
sein sollte, sagt RA Thomas Rickert, Director Names & Numbers im eco
– Verband der Internetwirtschaft e. V. (www.eco.de). Erst mit der
zunehmenden Unterstützung von Unicode-Zeichen in
internationalisierten Domain-Namen (IDN) und der
E-Mail-Adress-Internationalisierung (EAI) können Menschen mit
Sprachen und Schriften basierend auf Han, Kyrillisch, Hangul, Thai,
Arabisch, Hebräisch und Griechisch das Internet erstmals in vollem
Umfang in ihrer Muttersprache nutzen, ohne das Keyboard zu wechseln.
„IDNs und EAI markieren einen Durchbruch bei der wirklichen
Internationalisierung des Internet, da nunmehr sowohl links wie auch
rechts vom Punkt andere Zeichensätze als ASCII verwendet werden
können“, erklärt Rickert. Diese „echte Internationalisierung“ ist
deshalb so wichtig, weil gerade in den Weltregionen, die davon
profitieren – allen voran Asien – die mit Abstand größten
Zuwachsraten zu erwarten sind.

„Natürlich wird es geraume Zeit dauern, bis alle Systeme weltweit
in der Lage sind, die neuen Sprachen und Schriften zu verarbeiten“,
räumt der eco Experte ein. So sind beispielsweise noch nicht alle
Online-Portale darauf vorbereitet, dass man mit den neuen
E-Mail-Adressen ein Benutzerkonto eröffnen kann. Auch werden noch
nicht überall Top-Level-Domains akzeptiert, die die bisher häufig
übliche Länge von zwei oder drei Zeichen übersteigen. Als „besonders
knifflig“ haben sich semitische Sprachen – die von rechts nach links
gelesen werden – sowie unterschiedliche Zeichensätze auf
verschiedenen Ebenen, wie beispielsweise Top- und
Second-Level-Domains, erwiesen.

eco arbeitet mit an der Verbesserung der universellen Akzeptanz

Zur Verbesserung dieser so genannten „Universal Acceptance“
arbeitet Lars Steffen von eco in der Universal Acceptance Steering
Group (UASG) mit, die die Internet Corporation for Assigned Names and
Numbers (ICANN) ins Leben gerufen hat. Bis April dieses Jahres will
die UASG eine Reihe von Dokumenten veröffentlichen, die es Chief
Information Officers (CIO), Chief Technologies Officers (CTO) und
weiteren für die Informationstechnologie zuständigen Führungskräften
rund um den Globus erleichtern sollen, ihre IT-Infrastrukturen um die
neuen Sprachen und Schriften zu erweitern.

„Die neuen Internationalisierungsstandards IDN und EAI erschließen
den Unternehmen neue Zielgruppen und neue Märkte. Wir wollen der
Wirtschaft dabei helfen, diese enormen Potenziale schneller und
besser zu adressieren“, sagt Lars Steffen.

Gerne stehen Thomas Rickert und Lars Steffen jederzeit für
Pressegespräche zur Verfügung (Pressekontakt: Thomas.Mueller@eco.de).
Interessierte Unternehmen können sich an den eco Verband unter
numbers@eco.de wenden.

Auf dem 55. ICANN Meeting in Marrakech
(http://tinyurl.com/hl6j86x), von 5. bis 10. März sind RA Thomas
Rickert (eco Director Names & Numbers) und Lars Steffen (Mitglieder
Services) vor Ort.

eco (www.eco.de) ist mit mehr als 800 Mitgliedsunternehmen der
größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet
der eco Verband maßgeblich die Entwicklung des Internets in
Deutschland, fördert neue Technologien, Infrastrukturen und Märkte,
formt Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen der Mitglieder
gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. In den eco
Kompetenzgruppen sind alle wichtigen Experten und Entscheidungsträger
der Internetwirtschaft vertreten und treiben aktuelle und zukünftige
Internetthemen voran.

Pressekontakt:
Weitere Informationen:
eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.,
Lichtstr. 43h, 50825 Köln, Tel.: 0221 / 70 00 48 – 0,
E-Mail: info@eco.de, Web: www.eco.de

Pressekontakt: Thomas Müller,
Tel.: 0221 / 700048-260, E-Mail: Thomas.Mueller@eco.de

PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
Tel. 0611 / 973150, E-Mail: team@euromarcom.de,
Web: www.euromarcom.de – Wir sind die PR-Agentur für eco und andere
gute Namen.

Posted by on 2. März 2016. Filed under Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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