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Gekoppelte Softwaretools ermöglichen umfassende Effizienz-Analysen von komplexen Produktionssystemen

Auf der Hannover Messe wird vorgestellt, wie mit der Umsetzung nachhaltiger Produktionssysteme mehr als 10 Prozent der eingesetzten Ressourcen eingespart werden können.

In den komplexen Prozessen der Chemischen Industrie werden zahlreiche Nebenprodukte erzeugt, die intern verwendet, verkauft oder entsorgt werden müssen. Die gleichermaßen ökonomische und ökologische Gestaltung der Produktionsprozesse gehört zum Aufgabengebiet der Prozessoptimierer, Ökobilanzierer und Verfahrenstechniker. Sie entscheiden über alternative Verfahren und müssen Investitionskosten und Betriebskosten gegeneinander abwägen.

Dabei entsteht durch die Analyse einzelner Produktionsprozesse eine hohe Detailkenntnis einzelner Prozessabschnitte. Häufig geht hierbei jedoch der Überblick über das unternehmensweite Ineinandergreifen der unterschiedlichen Material-, Energie- und Kostenflüsse verloren. Abteilungsübergreifende Fragestellungen sind beispielsweise die Amortisationsrechnung von Energiesparmaßnahmen unter Einbeziehung der Klimatisierung und Abluftreinigung, oder die Batchprozess-Optimierung unter Berücksichtigung der Lagerlogistik.

Erst durch eine umfassende Modellierung entsteht eine zusammenhängende Gesamtsicht – das Systemverständnis.

Zwei Programme haben sich in der Chemischen Industrie bewährt: CHEMCAD für die umfassende Prozesssimulation in der Chemischen Verfahrenstechnik und Umberto für die Analyse und Modellierung sämtlicher Stoff- und Energieflüsse eines Unternehmens. Durch die Kopplung beider Programme können Prozessoptimierer, Ökobilanzierer und Verfahrenstechniker erstmals integriert planen, visualisieren und simulieren.

Beide Programme sind „live“ miteinander verbunden. Eine manuelle Datenübertragung ist nicht mehr erforderlich. Dadurch werden inkonsistente Planungsstände vermieden, die durch fehlerhafte manuelle Übertragung oder durch unterschiedliche Bezugsquellen der Ausgangsdaten entstehen können. Da Planungsänderungen in beiden Programmen konsistent gehalten werden, stehen dem Management die abgestimmten Simulationsergebnisse schneller zur Verfügung. Über die Funktion „Materialflusskostenrechnung“ (Material Flow Cost Accounting, MFCA) kann die betriebliche Ressourceneffizienz fundiert bewertet werden. Darüber hinaus wird durch die Darstellung der Material-, Energie- und Kostenflüsse in anschaulichen Sankey-Diagrammen das schnelle Systemverständnis aller Entscheidungsträger unterstützt.

„Wir haben durch die Kopplung von Umberto und CHEMCAD erhebliche Zeitgewinne bei der Optimierung unserer Verfahren und eine viel bessere Datenqualität in der Kommunikation mit dem Management erreicht“ sagt Tobias Schröer, Project Manager bei H.C. Starck in Goslar.

Wer sich von der Leistungsfähigkeit dieser Innovation überzeugen möchte, hat dazu erstmals auf der Hannover Messe Gelegenheit. Auf dem Stand der ifu Hamburg GmbH in Halle 27, Stand L79/1 kann die Softwarelösung getestet werden.

Posted by on 3. März 2016. Filed under Allgemein,Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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