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eco sieht Handlungsbedarf bei E-Rechnungen

– eco Verband fordert Erweiterung der Standards für
Rechnungsstellung im Internet

– „Handlungsbedarf für E-Invoicing?“: Meeting der eco
Kompetenzgruppe E-Commerce am 5. April 2016 –
Presseakkreditierung unter: thomas.mueller@eco.de

Einen Handlungsbedarf beim E-Invoicing, also der elektronischen
Rechnungsstellung und ihrer begleitenden Prozesse, wie zum Beispiel
elektronisches Bezahlen (E-Payment), sieht eco – Verband der
Internetwirtschaft e. V. (www.eco.de). „Muss das Umfeld der
derzeitigen Standardisierung ergänzt werden, um die
Rechnungsabwicklung über das Internet voranzubringen?“, fragt Prof.
Dr. Georg Rainer Hofmann, Leiter der Kompetenzgruppe E-Commerce im
eco.

Elektronische Rechnungen als zentrales Element der digitalen
Wirtschaft

Parallel zur Digitalisierung der nationalen und europäischen
Wirtschaft und des Handels gewinnen das Stellen von Elektronischen
Rechnungen (E-Invoicing) und die begleitenden Prozesse, wie
Elektronisches Bezahlen (E-Payment), Datenübertragung und
-speicherung, Schnittstellen zum Liquiditätsmanagement, etc., an
Bedeutung, weil es enorme Fortschritte und Effizienzsteigerungen in
den Geschäftsprozessen bedeutet. Elektronische Rechnungen sind seit
dem 1. Juli 2011 in Deutschland klassischen Papierrechnungen
gleichgestellt, um Geschäftsprozesse einfacher und effizienter zu
machen. Das Europäische Parlament hat am 11. März 2014 beschlossen,
dass öffentliche Auftraggeber und Vergabestellen zur Annahme und
Verarbeitung elektronischer Rechnungen verpflichtet sind.

Förderung der Akzeptanz der Elektronischen Rechnung

Das in Deutschland forcierte Format ZUGFeRD (Zentraler User Guide
des Forums elektronische Rechnung Deutschland) wird zwar von vielen
Branchen- und Fachverbänden, maßgeblichen Regierungsstellen und
Verwaltungen „unterstützt“, hat aber noch keine weite Verbreitung. Im
Unklaren liegt laut eco die weitere Standardisierung der diversen
Formate, der Konvertierungs- und der Prüfstandards für E-Invoicing
und E-Payment, sowohl im nationalen als auch im europäischen Raum.
Ebenso unklar sei, inwieweit eine Zertifizierung von
E-Invoicing-Systemen die Anwender-Unternehmen bezüglich Sicherheit,
Haftungstransfer, Recht und Compliance unterstützen könne. Zu klären
sei zudem eine Sonderrolle des öffentlichen Sektors. „Die Wirtschaft
braucht dringend Investitionssicherheit“, sagt der eco Experte Prof.
Dr. Georg Rainer Hofmann, und gibt ein Beispiel: „Es ist praktisch
nicht abschätzbar, wie lange die derzeit gebräuchlichen
Ad-hoc-Lösungen für E-Invoicing im Handel bis hin zu einfachen
PDF-Rechnungen noch Bestand haben werden.“ Ebenso wenig lässt sich
laut Prof. Hofmann zurzeit vorher sagen, welche Rolle Cloud-basierte
Lösungen, gerade für Anwender im KMU-Bereich, auf diesem Gebiet
spielen werden.

eco lädt zur Veranstaltung über E-Invoicing

Vor diesem Hintergrund lädt eco – Verband der Internetwirtschaft
am 5. April zum Fachgespräch nach Köln ein. Es sollen
Handlungsbedarfe und mögliche Handlungsrahmen identifiziert werden:
Wer sollte wann in welcher Form was unternehmen und investieren, um
den Gegenstand weiter voran zu bringen? Die Veranstaltung bietet
hierfür eine moderierte Plattform für den Expertendialog und
Erfahrungsaustausch. Auf der Veranstaltung sind Beiträge – unter
anderem – von Vertretern der Wissenschaft, des Forum Elektronische
Rechnung Deutschland FeRD AK 4.6, des EuroCloud Deutschland eco_e. V.
und der Gesellschaft zur Förderung des automatischen Rechnungswesens
e. V. vorgesehen. Weitere Informationen und Anmeldung:
http://ots.de/6xanV.

eco (www.eco.de) ist mit mehr als 800 Mitgliedsunternehmen der
größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet
der eco Verband maßgeblich die Entwicklung des Internets in
Deutschland, fördert neue Technologien, Infrastrukturen und Märkte,
formt Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen der Mitglieder
gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. In den eco
Kompetenzgruppen sind alle wichtigen Experten und Entscheidungsträger
der Internetwirtschaft vertreten und treiben aktuelle und zukünftige
Internetthemen voran.

Pressekontakt:
Weitere Informationen: eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.,
Lichtstr. 43h, 50825 Köln, Tel.: 0221 / 70 00 48 – 0,
E-Mail: info@eco.de, Web: www.eco.de

Pressekontakt: Thomas Müller,
Tel.: 0221 / 700048-260, E-Mail: Thomas.Mueller@eco.de

PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
Tel. 0611 / 973150, E-Mail: team@euromarcom.de,
Web: www.euromarcom.de – Wir sind die PR-Agentur für eco und andere
gute Namen.

Posted by on 7. März 2016. Filed under Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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