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Unternehmen sehen Spyware, File Sharing und Instant Messaging nicht als Sicherheitsbedrohung

Von Secure Computing in Auftrag gegebene Studie stellt überraschende Sorglosigkeit bei IT-Managern fest

München, 03.09. 2004 – Der Security-Spezialist Secure Computing hat die Ergebnisse einer unabhängigen Studie bekannt gegeben, in der es um die Einstellung von IT-Managern zu den neuesten Bedrohungen geht, die durch die unerlaubte Nutzung des Internets im Unternehmen entstehen. Im Fokus waren dabei Spyware, Peer-to-Peer File-Sharing Software, Instant Messaging (IM) sowie private E-Mail-Accounts. Die Studie mit dem Titel: „Hidden Hazards: Business Attitudes Toward New Internet Security Threats“ wurde im Auftrag von Secure Computing von TheInfoPro Inc., einer unabhängigen Marktforschungsgesellschaft, durchgeführt. Dafür wurden im Februar 2004 in den USA 111 IT-Manager aus verschiedensten Branchen befragt. Die ausführlichen Ergebnisse sind verfügbar unter:
http://www.securecomputing.com/pdf/hiddenhazards.pdf.

Die Studie ergab, dass nur 25 Prozent der Unternehmen Spyware als ein grösseres Problem ansehen – trotz der weit verbreiteten Warnungen vor solcher Software, die ohne Wissen des Anwenders über die Internetverbindung vertrauliche Informationen ausspioniert. Eine Studie von EarthLink zeigt, dass sich auf PCs durchschnittlich 28 Spyware-Programme finden, und ein Report von Dell fand heraus, dass Spyware für 12 Prozent aller Support-Anrufe von PC-Nutzern verantwortlich ist. Trotzdem antworten in der neuen Studie 70 Prozent der Befragten, dass Spyware für sie kein Problem oder nur ein geringes Problem darstellt.

Sorglosigkeit kann teuer werden
Mitarbeiter installieren Spyware häufig unwissentlich, wenn sie Peer-to-Peer File-Sharing-Anwendungen herunterladen. The RIAA (Recording Industry Association of America) hat jetzt auf gerichtlichem Wege eine Million US-Dollar von einem Unternehmen aus Arizona erstritten, weil die Mitarbeiter Tausende von Musikdateien auf Unternehmensrechner heruntergeladen hatten. Dennoch sehen 90 Prozent der Unternehmen File-Sharing-Software nicht als ein grösseres Problem und überraschende 40 Prozent als gar kein Problem an.

Instant Messaging und private E-Mail-Accounts sind laut Sicherheitsexperten verantwortlich für Datenverlust, undichte Stellen und den Eintritt von Viren und Würmern ins Unternehmensnetzwerk. Eine 2004 durchgeführte Studie der Opinion Research Corporation ergab, dass 62 Prozent der Befragten IM bei der Arbeit für private Zwecke nutzen. Dennoch ist laut der Umfrage von Secure Computing für 90 Prozent IM eher unproblematisch. In privaten E-Mail-Accounts erkennen 80 Prozent der befragten Unternehmen keine grössere Gefahrenquelle.

Die meisten Unternehmen wappnen sich gegen solche Sicherheitsbedrohungen in erster Linie durch Policies, manche nutzen auch Software-Tools. Über 80 Prozent der Unternehmen haben Richtlinien in Bezug auf Spyware und E-Mails erlassen, fast 70 Prozent in Bezug auf Instant Messaging und File-Sharing-Software.

Web-Filtering schützt
Auch wenn viele Unternehmen auf Policies setzen, so gibt es auch technische Lösungen, die von Spyware, File-Sharing-Programmen, Instant Messaging und privaten E-Mail-Accounts ausgehende Gefahren bannen. SmartFilter, die Web-Filtering-Anwendungen von Secure Computing, schützen Unternehmen vor Risiken, die entstehen können, wenn Mitarbeiter das Internet unangemessen nutzen. SmartFilter senkt die Haftbarkeit und begrenzt die Gefährdung durch Spyware und File-Sharing. Die Produktivität steigt und die Netzverbindungen bleiben geschäftsbezogenen Aktivitäten vorbehalten. SmartFilter bietet mit über sechs Millionen Webseiten in 62 Kategorien eine der grössten und genauesten Datenbanken für Webinhalte. Die SmartFilter v4 SL Control-Liste enthält neue Kategorien wie Instant Messaging, Web E-Mail, File-Sharing und Spyware und wendet sich damit gegen die neuesten Bedrohungen bezüglich Sicherheit, Produktivität und gesetzlicher Haftung. SmartFilter ist auf vielen Plattformen erhältlich, unter anderem auf der Sidewinder G2 Security Applicance von Secure Computing, die auch die weltweit stärkste Firewall, integrierte Antiviren- und Antispam-Lösungen, VPN-Services sowie Anwendungsschutz enthält.

„Unternehmen aller Grössen profitieren von Web-Filtering-Software. Sie blockt nicht nur Pornographie ab, sondern schützt auch gegen andere Sicherheitsbedrohungen aus dem Web wie Phishing, Malicious Code, Spyware und Hacking-Seiten,“ sagt Steve Miller, Vice President Worldwide Marketing, Secure Computing. „Mit vielen Integrationsmöglichkeiten – sowohl On-Box als auch Off-Box – und einer hervorragenden Filtering-Datenbank trifft Secure Computing die Bedürfnisse von kleinen und grossen Unternehmen.“

Über Secure Computing GmbH

Secure Computing schützt seit mehr als 20 Jahren die wichtigsten Netzwerke der Welt. Mit den umfassenden Erfahrungen in der Sicherheitstechnologie entwickelt das Unternehmen Sicherheitsprodukte für Netzwerke, die eine vertrauenswürdige Umgebung innerhalb und ausserhalb der Kundenunternehmen aufbauen. Zu den internationalen Kunden und Partnern zählen die meisten der Dow Jones Global 50 Titans sowie wichtige Unternehmen in den Bereichen Bankwesen, Finanzdienstleistung, Gesundheitswesen, Telekommunikation, Herstellung, öffentliche Versorgung und Regierungsbehörden. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, und Vertriebsniederlassungen in der ganzen Welt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.securecomputing.com.

Alle Rechte vorbehalten

Ihre Ansprechpartner:

Secure Computing GmbH
Evelyn Wetzler
Ohmstrasse 4/Haus C, D-85716 Unterschleissheim
Tel. 089/71 04 61-10, Fax: 089/71 04 61-11
E-Mail: evelyn_wetzler@securecomputing.com
Internet: www.securecomputing.com

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Tel: 089/41 95 99-43, Fax: 089/41 95 99-12
E-Mail: eikenbusch@maisberger.com
Internet: www.maisberger.com

Posted by on 3. September 2004. Filed under Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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