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Die Gestaltung von Benutzeroberflächen beeinflusst den Vertriebserfolg von Software entscheidend

Der Erfolg von Apple ist nicht durch die technologische Überlegenheit zu begründen, sondern vielmehr durch die leichte Bedienung.
Mehrere Smartphoneanbieter haben inzwischen technologisch überlegene Angebote, dennoch kann sich Apple mit einer Hochpreispolitik weiterhin behaupten.
Wie ist dieser Faktor für Branchensoftwarehäuser und Individual-Softwareanbieter zu beurteilen?
Generell stehen diese Softwareanbieter im Wettbewerb zu einer bestehenden Lösung die sie dann ablösen sollen.
Die Anwender die nun mit einer neuen Lösung konfrontiert werden, sind natürlich verunsichert ? schaffen sie den Sprung in die ?neue Welt??
Automatisch kommen hier Ängste der Anwender auf, die oftmals zu einer Ablehnung der neuen Softwarelösung führen.
Eine andere Lösung hingegen die eine ausgeklügelte Benutzeroberfläche hat ? und vielleicht weniger Funktionalität ? kann hier u.U. besser Punkten und den Auftrag gewinnen.
Wenn man Softwarelösungen selbst nutzen muß, fällt einem oft auf wie schlecht die Benutzerführung ist. Im Web wendet man sich auch schnell an einen anderen Anbieter der verstanden hat wie die Anwender denken. Wussten Sie, dass die Buchungen in Reisbüros inzwischen wieder zunehmen und Reiseportalanbieter weniger frequentiert werden? Eindeutig eine Reaktion der Anwender auf umständliche Reiseportale.
Bei Branchenanwendungen ist es ähnlich ? IT-Lösungen mit nicht optimierter ?Usability? werden schneller von einem Wettbewerber abgelöst.
Wie schaffen es nun Softwarehersteller eine optimierte ?Usability? zu gewährleisten?
Wieso ist es so schwer gut bedienbare Software zu entwickeln?
? Zunächst kann man feststellen, dass viele Anbieter keinen Styleguide haben ? in der Folge gibt es keine durchgehende Bedienung der Anwendungen
? Anforderungen an die Usability von Software sind nicht ausreichend klar formuliert
? Eine Unterscheidung zwischen Erfordernissen und Bedürfnissen wird nicht erkannt
? Erfordernisse werden nicht strukturiert in Nutzungsanforderungen überführt
? und letztendlich es fehlen Techniken um Bedienfunktionen intuitiv zu konzipieren
Interessant ist auch, dass die meisten mittelständischen Softwareunternehmen ihre Mitarbeiter zum Thema ?Usability? nicht geschult bzw. ausgebildet haben.
Deshalb bieten wir von Pöhnl&Schottler einen 2-tägiges Seminar zum Thema ?Usability? ? Software und IT-Lösungen gebrauchstauglich gestalten an.
Das 2-tägige Spezialseminar hat folgende Inhalte:
1. Tag:
Anforderungen an die Usability von IT umfassend und glasklar formulieren
? Der tatsächliche Nutzungskontext des eigenen Produkts
? Benutzergruppen und Benutzer
? Erfordernisse (needs) und Bedürfnisse (wants) unterscheiden
? Erfordernisse in Nutzungsanforderungen überführen
2. Tag
Nutzungsanforderungen kommunizierbar strukturieren
? Mentale Modelle von Benutzern und Intuitivität
? Grundsätze der Dialoggestaltung
? Interaktion erwartungskonform spezifizieren
? Bedienfunktionen intuitiv konzipieren
Als Seminarleiter konnten wir Thomas Geis (Autor des Buches ?Usability Engineering als Erfolgsfaktor? und 2013 Träger des Achievment Award des Berufsverbandes der Usability-Profis) gewinnen.
Termin: Mo ? Di. 19.- – 20. September 2016 Ort: Frankfurt am Main

Posted by on 11. August 2016. Filed under Allgemein,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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