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CeBIT: Fakten zu 10 Gigabit Ethernet von R&M

Schweizer Cablingspezialist informiert über künftigen Standard, geschirmte und ungeschirmte Lösungen – Plädoyer für Investitionssicherheit und kompromisslose Qualität – Kat. 6-Module von R&M übertreffen schon jetzt die Norm

„Fakten auf den Tisch“ heisst es bei R&M in Sachen 10 Gigabit Ethernet über Kupferverkabelung. R&M, Schweizer Markt- und Qualitätsführer bei Cablingsystemen, nimmt die am Donnerstag startende CeBIT 2005 zum Anlass, das heiss diskutierte Thema mit objektiven Informationen zu untermauern, die für mehr Investitionssicherheit sorgen. In der zurzeit noch unsicheren Normierungssituation ist ein klares Abwägen der Fakten wichtiger als eine übereilte Investitionsentscheidung, betont R&M.

10 Gigabit Ethernet über Glasfaser läuft, 10 Gigabit Ethernet (GbE) über Kupfer kommt. Die Verabschiedung des IEEE-Standards ist im Sommer 2006 zu erwarten. Doch viele IT-Manager, Planer und Endkunden müssen sich schon jetzt mit der entsprechenden Infrastruktur befassen. Das geht nur mit kühler Sachkenntnis. R&M, selbst Mitglied in verschiedenen Normungsgremien, wird deshalb auf der CeBIT 2005 in Hannover ausgereifte 10 GbE-Lösungen auf Basis von Kupfer- und Glasfaser-Verkabelung zeigen und mit einem Fachteam Kunden und Interessenten beraten (Halle 15 / Stand B06).

„Mit der geschirmten Kat. 6-Verkabelungslösung bietet R&M dem Kunden eine Installations- und betriebssichere Lösung für 10 Gigabit Ethernet über 100 Meter Verkabelungsstrecke an, die alle Anforderungen übertrifft. Das bedeutet Investitionssicherheit“, sagt R&M-Produktmanagerin Regina Good-Engelhardt.

Ungeschirmte (UTP) Lösungen sind wegen der Alien NEXT Thematik und anderen Störeinflüssen (Common Noise) technisch anspruchsvoll. R&M stellt sich auch dieser Herausforderung und arbeitet zurzeit an einer 10GbE UTP Lösung. Trotz der noch unsicheren Normierungssituation wird sie dem Kunden die von R&M gewohnte Qualität hinsichtlich Betriebssicherheit, Installationsfreundlichkeit und Normkonformität gewährleisten.

Die Gremien von ISO/IEC und EIA/TIA arbeiten derzeit an erweiterten Spezifikationen, um den gültigen ISO/IEC 11801 Standard fortzuschreiben. Aber viele Parameter und Messmethoden sind noch nicht definiert. Ausserdem bezieht sich die bisherige Betrachtung auf den Channel, nicht auf die einzelnen Komponenten. „Solange Standards für die Komponenten fehlen, kann kein Hersteller die Interoperabilität wirklich garantieren“, erklärt Regina Good-Engelhardt.

„Die ‚erweiterten’ Spezifikationen sind im Grunde keine Verbesserung, sondern eine reine Extrapolation der bisherigen Grenzwerte von 250 auf 500 MHz“, sagt Rene Trösch, Leiter der Entwicklung und des Testlabors bei R&M. „Und was bis 250 MHz gut war, muss bis 500 MHz nicht schlecht sein. Allein auf die Qualität und die Beherrschung der neuen Parameter wie Alien Crosstalk kommt es an.“ R&M hat seine Kat. 6 Channels schon seit zwei Jahren von unabhängigen Labors bis 600 MHz testen und zertifizieren lassen, also über die für 10 GbE verlangten 500 MHz hinaus.

„Eine Installation mit den auf dem Markt erhältlichen Kat. 7-Produkten ist keine Alternative“, sagt R&M-Marketingleiter Markus Schlageter. Die Kabeldaten erscheinen zwar verlockend. Das Problem sind die Stecksysteme. Gleich zwei sind genormt – und werden damit die Eigenschaften proprietärer Lösungen behalten. „Ausserdem gibt es keine Endgeräte, die Kat. 7-Steckverbindungen haben“, klärt R&M auf. Ein Grund, der bis auf weiteres für Kat. 6 spricht.

R&M unterstützt Kat. 6-Lösungen mit geschirmter und ungeschirmter Kupferverkabelung sowie Fiber Optic Lösungen mit einem kompletten Sortiment an OM3 Kabeln und verschiedenen Steckverbinder-Typen. Alle Stecksysteme sind genormt, jedes einzelne Stück wird der Qualitätsprüfung unterzogen. Dazu bietet R&M ein Know how, gewachsen in vielen Jahren aktiver Mitarbeit in den Normungsgremien und an der Seite der Kunden.

R&M: Qualitätsführer auf Wachstumskurs

Als unabhängiges Schweizer Familienunternehmen verfügt die Reichle & De-Massari AG (R&M) über 40 Jahre Erfahrung im Informations- und Kommunikationstechnologiemarkt. Das Unternehmen konzentriert sich in der Entwicklung und Herstellung auf zukunftorientierte passive Verkabelungslösungen für Kommunikationsnetze (Layer 1). Mit herausragenden Produkten in den Bereichen Kupfer und Glasfaser hat sich R&M den Ruf eines Qualitätsführers erworben, der stets einen Mehrwert bietet. Die Systemlösungen setzen Massstäbe hinsichtlich Modularität, Installations- und Wartungskomfort. R&M realisiert Lösungen für Kunden in den Geschäftsfeldern Carrier, Enterprise, Industrial und Residential Cabling.

Der R&M-Hauptsitz befindet sich in Wetzikon, Schweiz. Tochtergesellschaften sind unter anderem in Deutschland, Dubai, Italien, Österreich, Polen, Singapur, Ukraine und Ungarn niedergelassen. Qualifizierte Vertriebspartner betreuen Kunden weltweit in vielen weiteren Staaten. Mehr als 70 % des Umsatzes erzielt R&M ausserhalb der Schweiz, Tendenz steigend. Das Unternehmen hat 2004 seinen Wachstumskurs über dem Branchendurchschnitt fortgesetzt und den Umsatz im Kerngeschäft um 7 % auf CHF 139 Mio. (EUR 89 Mio.) gesteigert. Die Gesellschaft befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Familie Reichle und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Download-Hinweis
Weitere Informationen auf der R&M-Website www.rdm.com Rubrik Presse bzw. http://www.rdm.com/zehn_gbit

Besuchen Sie R&M vom 10. Bis 16. März auf der CeBit 2005 in Hannover (Halle 15, Stand B06).

Posted by on 7. März 2005. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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