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Internationales Flair beim Krefelder Contact Center-Betreiber Sitel

Krefeld – Die Internationalisierung der Wirtschaft hat unter dem Schlagwort Globalisierung Eingang in die tägliche Berichterstattung der Medien gefunden. Doch selten wird dies so plastisch wie beim Contact Center-Dienstleister SITEL http://www.sitel.de in Krefeld. Britische, französische, niederländische, schweizer, spanische und viele andere Flaggen hängen dort über den Arbeitsplätzen der Call Center-Agenten. „Bei uns arbeiten 27 verschiedene Nationalitäten. Mit diesem Fremdsprachenpotenzial bieten wir in Krefeld Kundendienste zum Beispiel für England, Frankreich und die Niederlande an“, sagt der Brite Mark Brown, Geschäftsführer von SITEL Deutschland. Den Standort am Niederrhein hält er für ideal, da das Ruhrgebiet und der Grossraum Düsseldorf direkt vor der Tür liegen: „In einem solchen bevölkerungsreichen Einzugsgebiet finden wir natürlich Mitarbeiter verschiedenster Nationalitäten“, so Brown.

Gemäss dem Motto „Die Mitarbeiter sind die Basis unseres Business“ beschäftigt SITEL Bankkaufleute, Ernährungsberater, Heizungsinstallateure, Chemiker, Architekten und IT-Experten. „Wir brauchen Experten mit Fachwissen auf verschiedenen Gebieten. Wir nehmen unser Geschäft sehr ernst und stellen daher für unsere differenzierten Projekte Fachleute ein, die bei Themen wie Bankdienstleistungen, Produktberatung, technischem Support oder Computer-Help Desk kompetent sind“, betont Brown. SITEL-Personalchef Peter Lehmann sieht das eigene Unternehmen ganz klar als einen der Anbieter, die das zum Teil schlechte Image von Call Center-Agenten eindeutig widerlegen. „Unsere Mitarbeiter sind nicht bloss Telefonisten, sondern leisten fachlich fundierte Beratungstätigkeiten“, so Lehmann.

SITEL wurde 1985 in den Vereinigten Staaten gegründet und hat mittlerweile 87 Niederlassungen in über 24 Ländern. In Deutschland arbeiten rund 1.500 Menschen. „Wir profitieren eindeutig von einer Symbiose deutscher und amerikanischer Unternehmenskultur. Unsere Mitarbeiter wissen: Die Geschichten von der Hire-and-Fire-Mentalität in den USA sind nur Klischees“, so SITEL-Betriebsrätin Ina Spanier. Positiv vermerkten die SITEL-Angestellten vor allem die Transparenz. Einmal im Quartal werde die gesamte Belegschaft vom Geschäftsführer persönlich über die Entwicklung der Unternehmenszahlen informiert. Eine solche ritualisierte Transparenz ist in deutschen Unternehmen eher die Ausnahme. Eine gute Portion amerikanische Mentalität zeige sich auch bei den Aufstiegschancen: Unabhängig von der Ausgangsposition sind alle Wege nach oben offen.

Dass die Verträge mit den Klienten in der Regel langfristig angelegt sind, entspricht eher dem deutschen Modell. Und gerade an der Sicherung des Standorts Deutschland zeigt sich die SITEL-Geschäftsleitung sehr interessiert. „Die Effizienz unseres Standortes Fichtenhain bauen wir zurzeit aus. Auch die EU-Osterweiterung bietet wenig Alternativen zu unserem Standort in Krefeld mit seinem internationalen Flair“, betont Brown. Es sei allerdings eine ironische Pointe, dass in Krefeld kein einziger Amerikaner arbeitet.

Posted by on 18. April 2005. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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