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Schwierige Zeiten für IT-Einzelkämpfer – Kompetenz von grossen Beratungshäusern sehr gefragt

Bonn/Düsseldorf – Freiberufler in der Informationstechnik-Branche müssen sich für schwierige Aufgaben wappnen. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage prüfen Unternehmen ganz genau, ob sie Dienstleistungen von so genannten Freelancern in Anspruch nehmen und zu welchem Preis dies geschieht. Eins ist auf jeden Fall klar: Fach- und Sozialkompetenz, verhandlungssicheres Englisch und unternehmerische Initiative sind wichtiger denn je und für den Geschäftserfolg von Freiberuflern unabdingbar. Laut Computerwoche http://www.computerwoche.de können zwar sowohl Personalvermittlungs-Agenturen als auch IT-Freelancer ein wenig aufatmen. Allerdings sind viele kleinere und mittlere Dienstleister der ökonomischen Krise zum Opfer gefallen. Sie mussten Insolvenz anmelden, wurden aufgekauft oder mussten sich andere Aufgaben suchen. Entory beispielsweise, einst einer der grossen Anbieter, wurde von der Deutschen Börse übernommen und betreibt das Agenturgeschäft jetzt „nur noch nebenbei“.

„Auch Systor und Dialog gehörten zu den Opfern der Wirtschaftskrise. Dass die grossen Agenturen wie Hays, Parity-Eurosoft, Harvey Nash, aber auch Pass Consulting zu den Gewinnern gehören, liegt nach Meinung von Fachleuten auch an den veränderten Anforderungen der Kunden“, so die Computerwoche. Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de, bestätigt diese Einschätzung: „Freiberufler haben nur dann gute Chance, wenn sie mit Flexibilität und Know-how punkten. Der Markt kann nicht völlig auf externe Spezialisten verzichten. Doch die meisten Endkunden wenden sich mittlerweile an grosse Beratungshäuser, die ihnen hochkarätige Experten bieten und eine massgeschneiderte Lösung als i-Tüpfelchen dazu. Die Auftraggeber schätzen es nicht, mit Dutzenden von Einzelkämpfern verschiedene Verträge abzuschliessen. Bei einem Beratungshaus, das eine Lösung aus einem Guss offeriert, verlieren sie nicht so leicht den Überblick.“

Peter Müllerleile, CIO der Unternehmensgruppe DB Services GmbH der Deutschen Bahn http://www.bahn.de, in Berlin äussert sich ähnlich wie Nadolski. Die Anwenderunternehmen wollen heute mit weniger Geld und Aufwand als in den vergangenen Jahren höhere Qualität einkaufen: „Das bedeutet geringere Chancen für diejenigen IT-Freelancer, die nicht durch eine Agentur vermittelt werden.“ DB Services – so die Computerwoche – greift nur dann auf einen IT-Selbstständigen zurück, wenn er über langjähriges Projekt-Know-how verfügt und es sich nicht lohnt, einen eigenen Mitarbeiter neu einzuarbeiten. Der Bahn-Manager hält die Internationalisierung für eine Hauptursache der gestiegenen Ansprüche. Externe müssten nicht mehr nur agiler, mobiler und flexibler sein als die Norm, sie sollten zudem Fremdsprachen beherrschen. Denn ohne solche Kenntnisse können viele Offshoring- und Outsourcing-Projekte gar nicht durchgeführt werden. Im Kontakt mit internationalen Kunden ist verhandlungssicheres Englisch ein Muss. Empfehlenswert ist sogar eine zweite Fremdsprache. Und Kenntnisse in Betriebswirtschaftslehre und Management kommen noch hinzu.

Nach einem Bericht des IT Freelancer Magazins http://www.it-free.info bergen mittelständische Unternehmen für Freiberufler ein noch zu erschliessendes Kundenpotenzial, da kleinere und mittlere Unternehmen hierzulande über 40 Prozent zu den IT-Ausgaben beisteuern. Doch manche Kunden wollen lieber auf Nummer sicher gehen und bevorzugen die Vermittlung von Festangestellten über ein grosses Beratungshaus. „Harvey Nash ist immer der richtige Partner, wenn es um die Vermittlung von IT- und Engineering-Spezialisten zur Festanstellung geht. Wir suchen und plazieren qualifizierte Kandidaten im Auftrag von Unternehmen aus allen Branchen. Mit IT-Recruitment können wir innerhalb kürzester Zeit den passenden Idealkandidaten für eine zu besetzende Position zur Verfügung stellen. Dabei arbeiten wir auf reiner Erfolgsbasis, das heisst, wir stellen unser Honorar erst bei erfolgreicher Vermittlung in Rechnung. Wir sind jetzt rund 15 Jahre auf dem deutschen IT- und Technologiemarkt tätig und haben eine exzellente Datenbank mit über 55.000 IT- und Engineering-Experten. Dadurch sind wir in der Lage, auch Positionen mit seltenen Kompetenzen kurzfristig zu besetzen“, so Nadolski.

Posted by on 21. April 2005. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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