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Bankenregulierung: Institute entdecken Sparpotenzial / Commerzbank steuert Intraday-Liquidität mit Software von Sopra Steria Consulting

Die Banken in Deutschland kämpfen weiterhin gegen
die Regulierung der Branche. 70 Prozent der Entscheider stufen die
Belastung als zu hoch ein. Das ergibt der Branchenkompass Banking
2017 von Sopra Steria Consulting. Viele Institute suchen allerdings
inzwischen nach Wegen, einen möglichst großen Nutzen für das eigene
Unternehmen aus dem Erfüllen der Vorschriften zu ziehen. Die
Commerzbank nutzt den Anlass einer Regulierung im Zahlungsverkehr, um
ihr Liquiditätsmanagement noch effizienter zu gestalten. Eine zentral
organisierte IT-Plattform auf Basis einer Standardsoftware von Sopra
Steria Consulting ermöglicht ein Echtzeitmonitoring zur Überwachung
untertägiger Liquiditätsrisiken.

Das Institut erfüllt mit der neuen Lösung die regulatorischen
Vorgaben zur quantitativen Messung des untertägigen
Liquiditätsrisikos, implizit vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht
in der Konkretisierung BCBS248 gefordert. Die Regelung enthält die
Erwartung, dass Banken ihre Liquidität während des Tages laufend
überwachen und steuern können. „Eine Meldung von Kennzahlen als reine
Rückschau wird der Bankenaufsicht künftig nicht mehr genügen. BCBS248
fordert im Prinzip ein aktives Management der untertägigen Liquidität
und der sich hieraus ergebenden Risiken“, verdeutlicht Dirk Rath,
verantwortlich für den Bereich Liquidity Management bei Sopra Steria
Consulting.

Dafür benötigen die Banken allerdings hochaktuelle Transaktions-
und Liquiditätsdaten, die – wo immer möglich – in Echtzeit aus
unterschiedlichsten Systemen extrahiert und bereitgestellt werden
müssen. „Hier stoßen viele Banken mit ihrer bestehenden heterogenen
Anwendungslandschaft an ihre Grenzen“, so Rath. Einen möglichen
Lösungsansatz bietet der Aufbau einer zentralen Architekturplattform
für das Liquiditätsmanagement, das in Echtzeit alle
liquiditätsrelevanten Informationen in der benötigten Menge, Qualität
und Detailtiefe bereitstellt. „Je genauer Banken ihre Zahlungsflüsse
kennen, desto dosierter können sie bei sich abzeichnenden Risiken
handeln und müssen im Ergebnis weniger Liquidität als Reserve
einplanen“, erklärt Bankenexperte Dirk Rath.

Commerzbank verbessert Liquiditätsmanagement mit integrierter
Standardsoftware

Die Commerzbank ist mit einer derartigen Umstellung auf eine neue
Softwarelandschaft schon weit fortgeschritten. Das Institut
modernisiert sein Intraday-Liquiditätsmanagement mit der integrierten
IT-Lösung „Steria Liquidity Suite“ von Sopra Steria Consulting. Bis
Mitte 2018 soll das gesamte Cash- und Liquiditätsmanagement
schrittweise auf eine Echtzeitsteuerung umgestellt werden. „Das
Zauberwort für uns lautet Integration“, sagt Dr. Bernd Leinert,
Projektmanager im Bereich Group Management Treasury der Commerzbank.
„Unsere IT-Infrastruktur und die fachlichen Abläufe im
Liquiditätsmanagement sind bereits heute deutlich weniger komplex,
das spart Kosten. Künftig wollen wir in der Lage sein, die nötigen
Reserven an Liquidität zu optimieren, und uns so Vorteile im
Wettbewerb verschaffen“, so Leinert.

Über den Branchenkompass Banking 2017:

Die Ergebnisse der Studie Branchenkompass Banking 2017 wurden in
zwei Schritten erhoben. Sopra Steria Consulting und das
F.A.Z.-Institut haben erstmals Banken-Führungskräfte in einem Think
Tank zusammengebracht und mit ihnen über die Themen diskutiert, die
die Branche bewegen. Regulatorik, Operations Management und
Digitalisierung standen im Fokus. Im Mai 2017 wurden darüber hinaus
103 Führungskräfte aus Banken und Kreditinstituten zu den
Branchentrends, Herausforderungen und Strategien befragt. Die
Online-Befragung wurde unter Entscheidern von Banken mit Bilanzsummen
über 500 Millionen Euro durchgeführt.

Link zum Branchenkompass Banking 2017: https://goo.gl/7qT9DW

Über Sopra Steria Consulting (www.soprasteria.de)

Sopra Steria Consulting zählt heute zu den Top Business
Transformation Partnern in Deutschland. Als ein führender
europäischer Anbieter für digitale Transformation bietet Sopra Steria
eines der umfassendsten Angebotsportfolios für End-to-End-Services am
Markt: Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung,
Infrastrukturmanagement und Business Process Services.

Unternehmen und Behörden vertrauen auf die Expertise von Sopra
Steria, komplexe Transformationsvorhaben, die geschäftskritische
Herausforderungen adressieren, erfolgreich umzusetzen. Im
Zusammenspiel von Qualität, Leistung, Mehrwert und Innovation
befähigt Sopra Steria seine Kunden, Informationstechnologien optimal
zu nutzen. Mit mehr als 40.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern
erzielte Sopra Steria 2016 einen Umsatz in Höhe von 3,7 Mrd. Euro.

Die Sopra Steria Group (SOP) ist notiert an der NYSE Euronext
Paris (Compartment A), ISIN: FR0000050809.

Weitere Informationen finden sich unter
www.soprasteria.de/newsroom

Pressekontakt:
Sopra Steria Consulting:
Nils Ritter
Tel.: +49 (0) 40 22703-8801
E-Mail: nils.ritter@soprasteria.com

Faktor 3:
Eva Klein
Tel.: +49 (0) 40 679446-6174
E-Mail: e.klein@faktor3.de

Original-Content von: Sopra Steria GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 12. September 2017. Filed under Software,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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