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Aggressives Wachstum in den Mobile Gaming- und -Gambling Märkten

Bonn/Düsseldorf – Die Märkte für mobile Gaming und mobile Gambling werden in Europa von heute rund 220 Millionen Dollar auf über sieben Milliarden Euro Umsatz in 2009 wachsen, so die britischen Marktforscher von Juniper Research http://www.juniperresearch.com in einer aktuellen Studie. Glücksspiel- und Spieleangebote von der Handylotterie über mobiles Pokern bis hin zu Handy- und multi-Client-Angeboten nach Art der X-Box oder Nintendo werden bald für den Hauptteil der Umsätze im mobile Entertainment sorgen, noch vor den bekannten Hoffnungsträgern der Mobilfunkindustrie wie Musikdownloads und Klingeltönen.

Von dem Boom werden nicht nur die Anbieter handyfähiger Spiele und die Mobilfunkbetreiber profitieren – aufgrund der Komplexität der Bereitstellung dieser Dienste und ihrer Abrechnung können sich auch die Anbieter von Managed Services für Abrechnungsprozesse in Intelligenten Netzen (Payment Provider) auf steigende Umsätze einstellen, so Omar Khorshed, Vorstandsvorsitzender des auf Abrechnung und Zahlungsverkehr spezialisierten Düsseldorfer Dienstleisters acoreus http://www.acoreus.de: „Die Herausforderung im mobile Gaming besteht darin, Dienstleistungen wie Downloads, Gaming, Gambling, (Premium-) SMS oder MMS zu erfassen und Content- oder Location-basiert so abzurechnen, dass die innerhalb der Wertschöpfungskette integrierten Anbieter wie Service Provider, Rechteinhaber oder Vertriebschannelanbieter an den Revenues entsprechend ihrer Leistungen beteiligt sind.“

Nicht nur die eigentliche Erfassung der Einzelleistungen in hoher Detailtreue und Genauigkeit erfordere jedoch einen kompetenten Payment Provider. Auch die Erfassung und Verarbeitung der respektiven Billing-Schemata und die Revenue-Verteilung unter den an der Wertschöpfung beteiligten Unternehmen sei eine höchst komplexe Dienstleistung, so der Manager, dessen Unternehmen die Abrechnungen für etwa 20 Millionen Endkunden verschiedenster Provider leistet. Omar Khorshed: „Diese Prozesse können nur spezialisierte Dienstleister anbieten, die standardisierte und zugleich hochflexible und anpassungsfähige Servicelösungen bereithalten und über die entsprechende Erfahrung in der Abwicklung dieser komplexen Geschäfte verfügt. Zudem muss der Dienstleister eine integrierte Architektur vorhalten, die den Providern die User Authentifizierung, das Traffic Monitoring und die Content-basierte Berechnung erlaubt. Vor dem Hintergrund der Komplexität dieser Prozesse ist abzusehen, dass viele Provider ein Outsourcing aller oder mancher dieser Prozesse zumindest prüfen werden.“

Die Anbieter der mobilen Unterhaltungsangebote müssen sich dank der Verfügbarkeit integrierter Managed Payment Services vor allem rechtlichen Herausforderungen und den Anforderungen ihrer Zielgruppen stellen, so der auf online Gaming spezialisierte Unternehmensberater Jens Leinert http://www.leinert.com , Autor des aktuellen „Marktreport: online Wetten 2005“: „Aufgrund der hohen Komplexität der Payment Integration und der teilweise unklaren rechtlichen Situation zumindest in Deutschland empfehle ich allen Unternehmen, die an dem Wachstum dieses entstehenden Milliarden-Marktes teilhaben wollen, sich sorgfältig beraten zu lassen und von Anfang an auf einen Payment Provider zu setzen, der diese komplexen Dienstleistungen als Managed Service auch zukunftssicher anbieten kann.“

Posted by on 25. Mai 2005. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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