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Deutsche Call und Contact Center müssen technologisch nachrüsten

Bonn/Düsseldorf – Gegen den vorherrschenden Konjunkturtrend wird die Call Center-Branche weiter Arbeitsplätze schaffen. Das geht aus der aktuellen „Callcenter-Trendstudie 2005“ der Christoph Busch Unternehmensberatung GmbH http://www.christophbusch.de hervor: Danach werden die befragten Call und Contact Center alleine im laufenden Jahr durchschnittlich 12 Prozent mehr Mitarbeiter einstellen. Zudem wollen die befragten Call Center auch weiterhin in Technologie investieren: ACD (22 Prozent) und Sprachapplikationen (22 Prozent) werden hier als Hauptinvestitionsziele genannt, dicht gefolgt von CTI (20 Prozent) und VoIP (20 Prozent). Beim Thema Software geht nach der Trendstudie der Trend hin zu Applikationen für Kontaktmanagement / CRM (38 Prozent). Zudem gebe es einen Trend hin zur Nutzung mehrerer Kommunikationskanäle: Die Studienteilnehmer stellen ihren Kunden heuet mindestens zwei, 34 Prozent sogar fünf Kommunikationskanäle zur Verfügung.

Dennoch liegt die deutsche Call Center-Branche bei ihren technologischen Investitionsstrategien im europäischen Vergleich nicht in der Spitzengruppe. Eine aktuelle Marktstudie von Interactive Intelligence http://www.inin.com/ zeigt: Mehr als jeder zweite europäische Betreiber bewertet die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik als das beste Mittel gegen die Abwanderung von Arbeitsplätzen. In Deutschland dagegen geben noch 41 Prozent der Befragten zu Protokoll, dass die Investitionen in neue Technik nur ein „notwendiges Übel“ sind.

Branchenexperten äussern sich dennoch optimistisch. Der Trend zu komplexeren Anwendungen und Beratungsleistungen werde auch in Deutschland forciert: „Unsere Kunden zeigen ein verstärktes Interesse an allen Contact Center Lösungen, die auf dem Internet Protokoll basieren und eine grössere Bandbreite von Kommunikationskanälen zu den Endverbrauchern garantieren,“ so die Erfahrung von Mehdi Schröder, Sales Director für das Enterprise-Geschäft der Ericsson GmbH Deutschland http://www.ericsson.de. Mit der Ericsson Software Solidus eCare Contact Center 4.1 könnten Unternehmen beispielsweise SMS Textnachrichten in ihre CRM-Prozesse integrieren. „Neben einer besseren Kundenunterstützung, der Vermittlung und Verarbeitung von Auftragseingängen bietet die Anwendung damit zusätzliche Kundenkontaktkanäle für Marketingkampagnen“, sagt Schröder.

Ericsson gibt an, dass die auf IP basierten Media Servern aufbauende Softwarelösung neben verringerten Gesamtbetriebskosten (TCO) auch einen niedrigeren Konfigurations- und Installationsaufwand mit sich bringe. Neben dem Wegfall des Bedarfs für bestimmte Contact Center Hardware zeichne die Software eine grössere Flexibilität beim Einsatz von Agenten an verteilten Standorten aus. Auch sei die Kapazität der aktuellen Produktversion um 30 Prozent gegenüber der Vorgängerversion gesteigert worden.

„Datamonitor prognostiziert für 2007, dass 8,4 Prozent der Agenten in verteilten Contact Centern arbeiten werden. Wir wollen die Lücke zwischen kleinen Contact Center Lösungen und komplexen, sehr projektorientierten Anwendungen schliessen. Gerade für Unternehmen mittlerer Grössenordnung und für die grosse Mehrheit der Contact Center ist Solidus eCare eine perfekte Plattform,“ so Schröder.

Posted by on 2. Juni 2005. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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