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Berliner Crypto-Krimi: Gründerteam verklagt Envion-CEO Woestmann wegen Firmenraub / Eines der erfolgreichsten deutschen Start-Ups sammelt 100 Mio USD ein – und wird dann rechtswidrig enteignet

Das Gründerteam der Envion AG hat gegen die
Gesellschafter der envion AG
(Schweiz), namentlich die Quadrat
Capital GmbH, deren Gesellschafter und Geschäftsführer
Matthias
Woestmann gleichzeitig Verwaltangsrat der Envion AG ist,
rechtliche Schritte eingeleitet, nachdem sich
dieser rechtswidrig
zusammen mit seinem Berater und unter Verstoß gegen bestehende
Verträge die
Mehrheit an der Envion AG angeeignet hat. Seit dem
stagniert die Entwicklung des Geschäftskonzeptes.

Die Envion AG ist ein Blockchain-Start-Up aus der Schweiz, das
mobile Container mit Crypto-Mining Hardware und Software ausstattet,
um sie an die Quellen von günstiger und auch erneuerbarer Energie zu
bringen und um sie dort zu installieren.

Um in Ruhe an der Fortentwicklung des Geschäftskonzeptes arbeiten
zu können, holte sich das Gründerteam um Michael Luckow auf eine
Empfehlung hin den ehemaligen ARD-Korrespondenten Matthias Woestmann
an Bord, der aufgrund seiner eigenen Unternehmungen in der
Vergangenheit Zugang zum Energiemarktsektor hatte und das Unternehmen
nach Außen hin vertreten sollte. Er sollte auch Investoren und
Berater an das Projekt heranführen.

Im Vorfeld des ICO (eine Art des Crowdfundings, die von Firmen
verwendet wird, deren Geschäftsmodell
auf Kryptowährungen basiert),
sollte eine operativ tätige AG in der Schweiz – die spätere Envion AG

gegründet werden, in der die erwarteten Investorengelder gesammelt
werden sollten. Die Gründung und
Geschäftsführung sollte Woestmann
übernehmen. Die Trado GmbH, in der die Gründer ihre
Interessen
bündelten, sollte 81 % an der Envion AG erhalten. Die
restlichen Anteile wurden der ebenfalls von
Woestmann gelenkten
Quadrat Capital GmbH zugesprochen. Allerdings sollten die
Gründer-Anteile in der
Anfangsphase und aus zeitökonomischen Gründen
treuhänderisch durch Woestmann?s Quadrat Capital
GmbH gehalten
werden, während die Gründer unter Hochdruck den ICO vorbereiteten.
Die
treuhänderisch gehaltenen Anteile der Gründer sollten dann auf
deren Anforderung kurz vor dem ICO
auch formell von Woestmann auf
die Trado übertragen werden.

Das ICO verlief äußerst erfolgreich: Es wurden rund 100 Mio USD an
Investorengelder im wesentlichen in Crypto-Währungen eingesammelt.
Während das Gründerteam praktisch Tag und Nacht an der Umsetzung des
Unternehmensziels arbeitete, verfolgte Woestmann offenbar andere
Interessen. Die Gründer forderten mehrfach erfolglos um die
Übertragung ihrer Anteile, allerdings vergebens.

Stattdessen verstieß Woestmann in der Folge gegen die
geschlossenen Vereinbarungen. In Zusammenarbeit mit seinem
Rechtsberater, dem Berliner Rechtsanwalt Thomas van Aubel, gegen den
das Gründerteam ebenfalls juristische Schritte eingeleitet hat,
nahmen die beiden vertragswidrig und eigenmächtig eine
Kapitalerhöhung vor, ohne das Gründerteam zu informieren; Übernehmer
der Kapitalerhöhung war eine Gesellschaft des Rechtsanwalts Thomas
van Aubel. In Folge
dessen schmolz durch die Verwässerung der Anteil
des Gründerteams auf 33 %. Damit war das
Gründerteam plötzlich nicht
mehr „Herr im eigenen Haus“, während nun die Gesellschaft des
Berliner
Rechtsanwalts Thomas van Aubel zusammen mit der
Gesellschaft von Woestmann plötzlich
Mehrheitsaktionäre waren.

Gründer Michael Luckow: „Die Envion AG gehört dem Gründerteam.
Woestmann und van Aubel haben uns die Firma rechtswidrig entwendet.
Das Team hat bisher alles dafür getan, um die Unternehmensziele zu
erreichen, so wie wir es den Investoren versprochen haben. Von
Woestmann haben die Investoren in vergangener Zeit hingegen nicht
viel gehört und gesehen.“

Um die eigentlichen und in einem Whitepaper und einem Prospekt
niedergelegten Unternehmensziele zu erreichen, haben sich die Gründer
nun dazu entschlossen, rechtliche Schritte gegen die Gellschaften

von Woestmann und seinem rechtlichen Berater van Aubel einzuleiten,
nachdem bisherige Verhandlungen über die Rückgabe der Anteile am
diffusen Verhalten von Woestmann und van Aubel gescheitert sind.

Michael Luckow: „Eigentlich sollte nun der Kauf der Hardware
beginnen, um die Container zu bauen und um die Hardware weiter zu
entwickeln. Das können wir allerdings im Moment nicht tun, weil wir
von Woestmann blockiert werden. Es ist für uns nicht erkennbar, dass
er irgendeinen positiven Beitrag für das operative Geschäft leistet.“

Und weiter: „Wir kämpfen für eine Lösung, für unsere Idee und auch
für unsere Investoren, die uns ihr Geld anvertraut haben. Wir haben
lange versucht uns auf gütlichem Wege mit Woestmann und seinem Anwalt
van Aubel zu einigen. Wir bedauern, dass es so weit kommen musste,
aber wir können nicht weiter zusehen, wie Woestmann das Vertrauen
unserer Investoren zerstört. Wir werden alles dafür tun, dass wir
wieder die Hoheit über unser Projekt gewinnen und den vielen
nationalen und internationalen Investoren das geben, was ihnen
versprochen wurde.“

Pressekontakt:
NAÏMA Strategic Legal Services GmbH (Berlin / Brüssel)
Ansprechpartner: Uwe Wolff
phone: +49 30 2404 8290
email: uwe.wolff@naima-media.de

Original-Content von: NAIMA Strategic Legal Services GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 16. Mai 2018. Filed under Computer & Technik,Software,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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