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Automatische Sicherung von Fotos von Smartphones

Fotos und Videos werden heute nicht mehr lokal auf dem Smartphone gespeichert, sondern in der Cloud. Damit sind sie von verschiedenen mobilen Endgeräten aus zugänglich, können über Albumfunktionen einem ausgewählten Kreis von Menschen zugänglich gemacht werden und vor allem gehen sie nicht verloren, wenn das Smartphone kaputt ist, verloren geht oder ersetzt wird. Einige Punkte sollten beim Nutzen der Cloud jedoch beachtet werden.

Manchmal muss das Backup außerhalb der eigenen vier Wände stehen

Festplatten, NAS-Systeme und andere zusätzliche Speichermedien in den eigenen vier Wänden sind nett, aber bieten keine Sicherheit vor Feuer oder Wasserschäden. Das gibt es nur, wenn der Speicher wirklich extern, also außerhalb der eigenen vier Wände, gelagert ist. Ob iCloud, Microsoft OneDrive oder Dropbox ist eigentlich egal: Die meisten Cloud-Services bieten neben der Speicherung von Dokumenten auch die Sicherung von Fotos und Videos an. Nicht alle Services sind kostenlos: Google beispielsweise unterscheidet zwischen der kostenlosen Sicherung von bis zu 15 Gigabyte Fotos, die in der Qualität etwas heruntergerechnet sind, und der kostenpflichtigen Speicherung von Bildern in Profiqualität. Von Google gibt es ein Tool, das die Sicherung von Fotos automatisch übernimmt und sowohl für Apple-Systeme als auch unter Windows funktioniert. Für iPhones und Android-Smartphones gibt es die App ebenfalls, das Tool funktioniert also nicht nur am Desktop-PC.

Wer mit dem iPhone fotografiert, wird die Aufnahmen mit der eigenen App automatisch in der iCloud sichern. Der kostenlose Speicherplatz liegt bei 5 Gigabyte, darüber werden monatliche Gebühren verlangt.

Schlechtes Image der US-Konzerne

Vielen Menschen ist unwohl bei dem Gedanken, die privaten Aufnahmen und Erinnerungen bei einem amerikanischen Unternehmen zu speichern. Vor allem in Sachen Datenschutz haben die einen schlechten Ruf. Es gibt alternativ deutsche Cloud-Services. Strato, Magenta Cloud und MyTuxedo beispielsweise sichern Fotografien auf deutschen Servern. Und wem das immer noch zu unsicher ist, der kann einen selbst-gehosteten Cloudspeicher bei einem Dienst wie NextCloud oder OneCloud einrichten. Einrichtung und Wartung der privaten Cloud sind allerdings mit viel Aufwand verbunden, was vor allem Anfänger/-innen auf diesem Gebiet abschrecken dürfte. Der Vorteil liegt in der absoluten Kontrolle, insbesondere der Privatsphäre. Jede Cloud ist aber nur so sicher wie das Passwort, das den Zugriff autorisiert. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist inzwischen Standard.

Posted by on 8. Juni 2018. Filed under Cloud-Computing. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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