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Künstliche Intelligenz: Hype oder echtes Potenzial? / Deloitte-Studie zeigt Möglichkeiten und Perspektiven von Künstlicher Intelligenz für Unternehmen

– Vierzig Prozent der TMT-Unternehmen profitieren bereits
substanziell von AI
– Technologien und Tools unterstützen vor allem durch
Automatisierungseffekte sowie Insights und können für ein höheres
Kundenengagement sorgen
– Für die Implementierung und erfolgreiche Nutzung ist “Hands-on
Expertise” gefragt

Künstliche Intelligenz (KI) gehört derzeit zu jenen
Zukunftstechnologien, die nicht nur völlig neue Möglichkeiten
eröffnen, sondern auch die Phantasie anregen: Wie “intelligent”
können Maschinen sein und was bedeutet das für den Menschen? Werden
Roboter und Mensch auf Augenhöhe agieren oder sich die Verhältnisse
gar umkehren? Die allgemeine Diskussion darüber bewegt sich derzeit
am Rande eines Hypes. Wie die Deloitte-Studie “Technology, media, and
telecom get smarter” zeigt, kommen smarte Technologien heute vor
allem in der TMT-Branche in fest umrissenen Bereichen zum Einsatz –
und bringen den Unternehmen nicht nur Chancen, sondern auch
Herausforderungen. Erst wenn die notwendigen Voraussetzungen gegeben
sind, können diese Technologien ihr transformatives Potenzial
entfalten und beispielsweise Medienunternehmen neue Geschäftsmodelle
ermöglichen oder die hohen Kundenansprüche in der der Telco-Branche
erfüllen.

“Kognitives Computing ist die vielleicht spannendste technische
Entwicklung unserer Zeit – und sie schreitet schnell voran. Gerade in
der TMT-Branche werden ständig neue Produkte und Services
vorgestellt. Doch in welchen Trends und Neuentwicklungen steckt
echtes Potenzial? Unter dieser Fragestellung nimmt die Studie die
heute bereits existierenden Anwendungsbereiche kognitiven Computings
in der TMT-Branche unter die Lupe”, erklärt Milan Sallaba, Partner
und Leiter Technology Sector bei Deloitte.

Mehrheit sieht klaren Nutzen

Die Zahlen sind unmissverständlich: Im Rahmen der Studie haben
immerhin 40 Prozent der TMT-Vertreter angegeben, sie profitierten
substanziell von KI-Technologien – 14 Prozentpunkte über dem
Durchschnitt anderer Branchen. Einen eher moderaten Nutzen sehen 50
Prozent der TMT-Unternehmen und 54 Prozent aus anderen Branchen und
bisher gar keinen Vorteil können nur 10 Prozent aus der TMT-Branche
sowie 18 Prozent aus anderen Industrien erkennen.

Automatisierung anspruchsvoller Prozesse

Automatisierte, standardisierte Prozesse sind in der Produktion
und zum Teil auch bei den Serviceleistungen fast jeder Branche
inzwischen alltäglich. Anders bei Robotic & Cognitive Automation
(R&CA) als nächster Stufe der Automatisierung: Mit der Fähigkeit,
selbstlernend unstrukturierte Informationen aus verschiedenen Quellen
in unterschiedlicher Form zu aggregieren und auszuwerten, kann sie
deutlich anspruchsvollere Aufgaben übernehmen – zum Beispiel die
Unterstützung von Verkaufspersonal in einem Telekommunikations-Shop,
um dann mit maßgeschneiderten Lösungen und Angeboten sehr konkret auf
den individuellen Kundenkontext eingehen zu können.

Chatbots für neue Servicequalität und ein ganzheitliches
Kundenerlebnis

Viele Unternehmen sehen sich mit wachsenden Herausforderungen beim
Customer Engagement konfrontiert. Eine zukunftsweisende Lösung kann
der Einsatz von Chatbots sein. Eine der entscheidenden
“intelligenten” Technologien ist dabei das Natural Language
Processing in Echtzeit sowie die Fähigkeit, den Sinn der Rede des
menschlichen Gegenübers auch bei nicht eindeutig vordefinierten
Formulierungen zu erkennen und Sprache korrekt in Text zu verwandeln.
Ein Beispiel wäre hier Google Duplex. Durch den Selbstlern-Effekt
können solche Systeme sukzessive perfektioniert werden – mit dem
Ergebnis, dass sie sich demnächst selbständig und sinngebend mit
Kunden unterhalten werden können.

Drei Viertel erwarten umfassende Transformation

57 Prozent der TMT-Vertreter geben an, KI-Tools seien elementar
für die eigene Strategie, 46 Prozent benötigen sie dringend für die
Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen. 43 Prozent
versprechen sich einen Wettbewerbsvorteil, und über drei Viertel
erwarten eine substanzielle Transformation des kompletten
Unternehmens innerhalb der nächsten drei Jahre. Für 40 Prozent aus
der TMT-Branche sind intelligente Technologien vor allem relevant für
die Produktentwicklung, während das in anderen Industriebereichen nur
auf 29 Prozent zutrifft – was natürlich auch daran liegt, dass die
Tech-Unternehmen solche Lösungen zum Teil selber entwickeln und über
die erforderliche Inhouse-Expertise verfügen müssen.

“Unternehmen der TMT-Branche müssen sich gut vorbereiten, wenn sie
den Nutzen der neuen Technologien voll ausschöpfen wollen. Dazu
gehört die Identifizierung konkreter Business Cases, in denen KI zur
maximalen Wertschöpfung beiträgt. Dazu gehört aber auch ein tiefes
Verständnis der Funktionsweise kognitiven Computings. Es empfiehlt
sich, zunächst mit realen Anwendungen etwa in Gestalt von Process
Robotics zu beginnen – und zu beachten, dass die Systeme, in die KI
integriert wird, bereits vorher hochfunktional sein sollten”, fügt
Sallaba hinzu.

Milan Sallaba diskutiert die Studie und teilt Empfehlungen zu
vielversprechenden Business-Anwendung von KI im Rahmen des Artificial
Intelligence Summit der CeBIT am 13. Juni, 17:30 Uhr, auf der Center
Stage in Halle 27. Ralf Esser, Leiter TMT Research bei Deloitte, wird
einen Tag vorher zu den Themen Virtual und Augmented Reality auf der
Expert Stage in Halle 26 sprechen.

Die komplette Studie finden Sie hier zum Download:
http://ots.de/vF92B3

Ende

Über Deloitte

Deloitte erbringt Dienstleistungen in den Bereichen
Wirtschaftsprüfung, Risk Advisory, Steuerberatung, Financial Advisory
und Consulting für Unternehmen und Institutionen aus allen
Wirtschaftszweigen; Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte
Legal erbracht. Mit einem weltweiten Netzwerk von
Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte
herausragende Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und unterstützt
Kunden bei der Lösung ihrer komplexen unternehmerischen
Herausforderungen. Making an impact that matters – für rund 264.000
Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsames Leitbild und
individueller Anspruch zugleich.

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited
(“DTTL”), eine “private company limited by guarantee” (Gesellschaft
mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von
Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes
ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und
unabhängig. DTTL (auch “Deloitte Global” genannt) erbringt selbst
keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere
Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie auf
www.deloitte.com/de/UeberUns.

Pressekontakt:
Kristin Ofer
Content & Editorial Expert
Tel: +49 89 29036 6691
kofer@deloitte.de

Original-Content von: Deloitte, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 11. Juni 2018. Filed under Computer & Technik,New Media & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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