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QWICS – Making COBOL cool again

Mit dem quelloffenen Quick Web-Based Interactive COBOL Service (QWICS) steht ein freies Framework zur Verfügung, mit dem in COBOL geschriebene Großrechnerprogramme zur Transaktionsverarbeitung in einem Java bzw. Jakarta Enterprise Edition (EE)-Applikationsserver eingebettet und ausgeführt werden können. Dadurch lassen sich klassische Großrechneranwendungen zum Beispiel im Finanz- und Bankensektor einfacher nach Linux portieren und mit modernen Technologien weiter entwickeln.

 ?Im Unterschied zu anderen Angeboten ist QWICS keine 1:1-Emulation der klassischen Mainframe-Umgebung, sondern der COBOL-Code muss neu übersetzt und ggf. leicht angepasst werden. Dabei kann er aber auch mit Java und JavaScript-Code erweitert werden?, so Prof. Dr. Brune.

Auf http://qwics.org können Interessierte nicht nur den Quelltext und die Dokumentation herunterladen, sondern sich auch für eine kostenlose, web-basierte Demo-Entwicklungsumgebung aus der Cloud registrieren, um QWICS live auszuprobieren und selbst COBOL-Anwendungen zu schreiben. Das Platform-as-a-Service Angebot (PaaS) richtet sich insbesondere auch an Studierende und Nachwuchsentwickler, die so in ihrer gewohnten Internet-Umgebung einen spielerischen Zugang zur COBOL- und Mainframe-Welt finden sollen. ?So versuchen wir auch, das Nachwuchsproblem bei Mainframe- und COBOL-Experten anzugehen?, hofft Prof. Dr. Brune.

Mit QWICS Enterprise Systems bietet Prof. Dr. Brune dazu Unternehmen auch kommerzielle Unterstützung beim Einsatz von QWICS sowie Mainframe- und Open Source-orientierte Entwicklungs- und Beratungsleistungen. ?Die Mainframe-Plattform bietet für kritische, transaktionsverarbeitende Anwendungen herausragende Eigenschaften wie höchste Verfügbarkeit, Sicherheit und Datendurchsatz?,  so Prof. Dr.Brune, ?daher läuft QWICS auch unter Linux auf  dem Mainframe. QWICS zielt nicht primär auf ein Re-Hosting von COBOL-Anwendungen auf andere Plattformen, zum Beispiel in der Cloud, auch wenn das natürlich möglich ist.? Vielmehr stehe die weitere Nutzung der bestehenden COBOL-Assets in modernem Kontext im Vordergrund, erklärt er weiter,  ?QWICS gibt den Kunden aber die Freiheit, COBOL-Anwendungen in verschiedenen Umgebungen zu nutzen.?

Das Start-Up QWICS Enterprise Systems von Gründer Prof. Dr. Philipp Brune hat unter https://qwics.org  das Open Source-Framework Quick Web-Based Interactive COBOL Service (QWICS) veröffentlicht, mit dem in COBOL geschriebene Großrechnerprogramme zur Transaktionsverarbeitung in einem Java EE-Applikationsserver eingebettet ausgeführt werden können. Interessierte können dort den Quelltext und die Dokumentation herunterladen und sich für eine kostenlose, web-basierte QWICS Demo-Entwicklungsumgebung als aus der Cloud anmelden.

QWICS Enterprise Systems Prof. Dr. Philipp Brune bietet Beratung und Softwareentwicklung zu transaktionsverarbeitenden Unternehmensanwendungen im Mainframe- und Open Source-Bereich, insbesondere mit COBOL, Java EE, Web-Technologien und Linux sowie agiler Entwicklung, Mikroservices und Cloud-Diensten. Auf Basis langjähriger praktischer Erfahrung und unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse steht dabei die individuelle, objektive und Anbieter-unabhängige Kundenberatung im Fokus.

Posted by on 11. Oktober 2018. Filed under Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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