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Steigender Bedarf an Breitband-Datenvolumen in Deutschland

Der Breitbandmarkt ist hart umkämpft. Jeden Monat versuchen sich die Internet-Provider mit Aktionen zu übertrumpfen. Für Kunden positiv ist, dass die Rabatte den durchschnittlichen (effektiven) monatlichen Preis für den Internetanschluss senken. Doch oftmals ärgern sich Einwohner kleiner Ortschaften über mangelhafte DSL-Versorgung. Auf dem Land ist die DSL-Verfügbarkeit nach wie vor niedrig. Dort setzt ein DSL-Portal an und hilft Bürgern regional.

Dabei werden immer mehr Daten aus dem Internet geladen. Statistisch gesehen ist das durchschnittliche Datenvolumen für stationäre Breitbandanschlüsse seit 2014 explodiert. Während zwischen 2002 und 2012 am Breitbandanschluss zwischen 6,6 GByte und 15 GByte Daten pro Monat ausreichten, waren es 2014 bereits 26,6 GByte. Seitdem ist der Bedarf deutlich nach oben gegangen. Für 2018 erwartet das deutsches Online-Portal für Statistik „Statista“ ein monatliches Datenvolumen von 90 GByte.

Mit verantwortlich für den höheren Bandbreitenbedarf sind Streaming-Dienste, Videoportale (allen voran Youtube) und Online-Games. Sie benötigen bei HD-Auflösung ein größeres Datenvolumen. Genau hier hakt es aber oft: Die Internetanschlüsse in Dörfern und kleinen Orten erreichen oft nur 6 oder 16 Mbit/s. Damit lassen sich HD-Videos nur schlecht schauen.
„Heute ist ein VDSL-Anschluss mit 50 Mbit/s der Standard. Nur den gibt es nicht in jedem Dorf. Wir versuchen für jeden Kunden einen Tarif zu finden, der dem heutigen Stand der Technik entspricht.“, so Konstantin Matern (Betreiber von DSL-Vergleich DSLregional.de – https://www.dslregional.de).

Nicht selten wird auf alternative Zugangstechniken zurückgegriffen. Die Provider Telekom, Vodafone und o2 haben in den vergangenen Jahren das Mobilfunknetz ausgebaut. Dank LTE (4G-Netz) können Kunden oft auch da schnell surfen, wo kein Festnetzanschluss via DSL möglich ist.

„Alternativ prüfen wir auch, ob ein Kabelanschluss in–s Eigenheim oder Mehrfamilienhaus verlegt wurde. Damit lassen sich Internetgeschwindigkeiten von 1.000 Mbit/s realisieren. Das ist sonst nur bei FTTH (Fiber-To-The-Home, Glasfaser-Internet) möglich. Natürlich ist die Surfgeschwindigkeit im Niveau von Glasfaser nur da möglich, wo die Kabelanbieter das Netz entsprechend aufgerüstet haben.“, betont Konstantin Matern.

Tatsächlich ist Kabel-Internet eine echte Alternative – sowohl preislich als auch von der Surfgeschwindigkeit ist der Kabelanschluss DSL oft überlegen. Das SuperVectoring-Angebot der Telekom etwa erreicht im Downstream maximal 250 Mbit/s. Dahingegen ist bei Vodafone (Cable) bei 500 Mbit/s noch immer nicht Schluss.

Das Projekt DSLregional.de wurde 2013 in–s Leben gerufen. Seitdem wird Einwohnern in ganz Deutschland geholfen einen Internetanschluss zu finden. Monatlich informieren sich über 50.000 Interessenten nach Highspeed-Internet auf der Internetseite. Dabei können die Suchenden sich Internetanbieter an ihrem Standort anzeigen lassen, die schnelle Internetanschlüsse über DSL, Kabel, Glasfaser, Richtfunk oder Mobilfunk anbieten. Ferner ist seit September 2018 das kostenlose Angebot „Tipps+Anleitungen“ gestartet. Dort erhalten Besucher Anleitungen und Ratschläge rund um Breitband-Internet, Software und Smartphones.

Posted by on 9. November 2018. Filed under Allgemein,DSL,Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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