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Richtig gut präsentieren – welche Tricks und Gadgets wirklich helfen


Es gibt eine Menge guter Methoden, um die eigenen Präsentationsfähigkeiten zu optimieren. Eine davon ist es, sich auf die drei großen „F“ zu konzentrieren. Die drei großen „F“ sind Folien, Format, Freiheit. Public Speaker und Präsentierende können sie sich leicht merken und sie machen den Auftritt zum Erfolg.

Folien – das erste große „F“

Gibt es nur Power Point? Technische Grundlage einer IT-gestützten Präsention ist die Folie. Früher wurden sie händisch auf dem Tageslichtprojektor gewechselt. Heute sind sie Kernstück von Präsentationssoftwares. Wer Präsentieren hört, denkt an Power Point. Doch damit ist die Geschichte der Optionen, wie man Folien einsetzen kann, noch nicht zu Ende erzählt. Hier drei Alternativen zu den vor allem logisch aufgebauten Power Point Präsentationen. Werfen Sie einmal einen Blick auf Prezi. Das ist logisch und spricht gleichermaßen die Vorstellungskraft an. Auf einer großen leeren Fläche beginnen Sie mit einem Hauptgedanken, lassen den nächsten organisch visuell entstehen, zoomen und fliegen zwischen den visualisierten Gedanken hin und her. Prezi ist hirngerecht und leicht zu lernen. Es hat jedoch seinen Preis. Wer den umgehen will, kann auf die freie Alternative ausweichen. Das Mindmapping – Programm Freeplane stellt ein Prezi-ähnliches Präsentationswerkzeug zur Verfügung. Da die Basis dieser Art zu präsentieren, eine Mindmap ist, ist auch diese Methode gehirngerecht. Das heißt, sie kommt der Denkungsart Ihrer Zuhörer entgegen, Ihre Präsentation wirkt von vorne herein verständlicher. Das Mindmapping wurde von Tony Buzan entwickelt, dessen Grundlage dafür unter anderem die Gehirnforschung war. Und schließlich kann man auch direkt vom Desktop des PC’s, Notebooks oder Tablets präsentieren. Ist dieser ansprechend eingerichtet, können Sie kreativ mit Fenstern arbeiten, Dateien öffnen, Ausschnitte vergrößern und Vieles mehr. Ihr Publikum wird Ihnen für die Abwechslung zum herkömmlichen Folien – Vorlesen dankbar sein.

Folien – Tipps im Überblick

– Power Point als logisches Instrument
– Prezi, die Königin der Präsentation
– Freeplane als Altenative
– Mindmaps als Basis
– gehirngerechtes Präsentieren
– vom Desktop präsentieren

Das zweite „F“ – Formate

Formatieren kennen wir von Texten. Fett, mit Absätzen, mit Schriftarten und so weiter. Dies dient der besseren Lesbarkeit, dem schnelleren und leichteren Verstehen von schriftsprachlichen Informationen. Sprechsprache und visualisierte Informationen müssen auch „formatiert“ werden, wenn sie einfacher und Zuhörer – freundlicher verstanden werden sollen. Was ist damit gemeint? Egal, welches der genannten Werkzeuge Sie zum Präsentieren verwenden, achten Sie auf klare Strukturen. Teilen Sie den Platz auf der Folie ein. Nicht zu viel Info – nicht zu wenig. Das Wichtige hervorheben und Folienübergänge sehr maßvoll einsetzen. Wenn Sie das beherzigen, sind Sie auf der sicheren Seite. Kommen wir zum gesprochenen Wort. Geben Sie Ihrer Botschaft eine dramaturgische Struktur. Bewährt hat sich der Drei – Akter. Teilen Sie Ihre Informationen in drei griffige Teile. Behandeln Sie sie in der Reihenfolge ihrer vermutlichen Wirkung: den Schwächsten am Anfang, dann den Mittelstarken, den Stärksten zum Schluss. Rahmen Sie das Ganze mit Einleitung (Warm Up) und Zusammenfassung. Prüfen Sie den Text, den Sie gerade lesen auf diese Tipps hin. Setzen Sie sprachlich Akzente mit Punkten und Pausen. Auch der gehörte Satz, die Frage, das Statement, werden strukturiert besser und angenehmer aufgenommen. Punkte und Pausen geben Ihrem gesprochenen Wort die nötige Formatierung.

Formate – Tipps im Überblick

– klassisches Formatieren / Texte
– visuelle Formatierung von Folien
– Spannungsbogen / Struktur Ihrer Präsentation
– Formatierung Ihrer Sprechsprache

Nummer 3 – das größte „F“: Freiheit

Auch wenn es anfangs nicht leicht fällt: präsentieren Sie frei. Benutzen Sie maximal eine Stichwortliste, damit Sie sich nicht verheddern. Cool kommt, wenn Sie einen Folieninhalt zuerst ansprechen und dann die Folie zeigen, statt umgekehrt. Es beweist sinnlich wahrnehmbar: Sie haben Ihre Inhalte drauf und müssen nicht Folien als Stichwortgeber missbrauchen; oder gar stotternd von jeder Folie Punkt für Punkt ablesen. So wie Sie jetzt schon oder in Zukunft frei sprechen und mit den obigen Werkzeugen kreativ und frei Ihrer gedanklichen Linie folgen, auch zurückspringen und danach wieder den richtigen Anschluss finden, genauso sollten Sie sich auch frei bewegen. Sie lesen schon heraus, worum es geht: drahtlos Präsentieren. Anders ausgedrückt: Bildschirminhalte mit einem drahtlosen Präsentationssystem teilen. Nutzen Sie dazu zum Beispiel die auf klickandshow.com vorgestellten Optionen. Profitieren Sie auch von Ihrer Bewegungsfreiheit, wenn Sie mit Notebook, Laptop oder Smartphone frei Ihre Position im Raum wechseln, um besser auf Ihre Zuhörer einzugehen. Es ist erwiesen, dass frei gehaltene Präsentationen erheblich souveräner, professioneller und fachlich kompetenter wirken als abgelesene Folienmarathons. Freiheit beim Beantworten der Fragen aus dem Auditorium, im klärenden Hin- und Herspringen zwischen Ihren Inhalten, Freiheit des Sprechens und Freiheit Ihrer Bewegung im Raum werden bei Ihren Zuhörern tiefen Eindruck hinterlassen.

Was haben Sie gelesen?

Präsentieren wird erfolgreicher, wenn die Inhalte kreativ und hirngerecht aufbereitet sind. Formatiert und strukturiert werden Ihre Botschaften leichter verarbeitet und besser verstanden. Präsentieren Sie frei, in jeder Hinsicht, weil es Eindruck hinterlässt. Zum Schluss noch ein Tipp zur Nervosität: Ein bisschen Stress verhilft Ihnen präsenter zu wirken. Eine exzellente Vorbereitung ist das beste Mittel Ihre Nervosität auf dies gewünschte Maß zu reduzieren. Probieren Sie’s aus!

 

Quelle Bild 1: pixabay.com@robinsonk26

Posted by on 3. Dezember 2018. Filed under Allgemein,Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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