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Photoshop, Lightroom oder GIMP – drei beliebte Bildbearbeitungsprogramme im Vergleich

Jeder Hobby- und Profifotograf benötigt im digitalen Zeitalter ein entsprechendes Programm, um seine Bilder anschließend nachzubearbeiten. Für diesen Zweck gibt es viele verschiedene Bildbearbeitungsprogramme, wobei GIMP, Lightroom und Photoshop eindeutig zu den beliebtesten Klassikern gehören. Doch wodurch unterscheiden sich die einzelnen Tools und welche Software ist wann empfehlenswert?

GIMP 2 – gratis und umfangreich


Für die Anfänge im Bereich der digitalen Bildbearbeitung ist das kostenlose GIMP 2 eine gute Wahl. Oft wird das Tool als abgespeckte Version von Photoshop beschrieben, weil es durchaus sehr umfangreich und vielseitig ist. Das Programm ermöglicht es, mit mehreren Ebenen zu arbeiten, was für Einsteiger oft kompliziert ist. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit kommen die meisten User aber gut mit GIMP zurecht. Das Programm umfasst zahlreiche nützliche Tools, mit denen sich Bilder optisch drastisch verbessern lassen. Neben Kontrast-, Helligkeits- und Farbwertveränderungen können User auch verschiedene Ausschneidewerkzeuge oder den praktischen Kopierstempel nutzen. Mit letzterem ist es beispielsweise möglich, kleine Hautunebenheiten oder Bildfehler verschwinden zu lassen. Insgesamt ist GIMP ein sehr umfangreiches Bildbearbeitungstool, mit dem auch Anfänger schnell umzugehen lernen. Beim Einstieg helfen YouTube-Videos und Online-Tutorials. Interessenten, die die Software einmal ausprobieren möchten, könnten die GIMP Version 2.9 einfach unter gimp-download.de herunterladen und installieren.

Lightroom – für die vollständige Bildbearbeitung geeignet


Lightroom unterscheidet sich insofern von anderen Bildbearbeitungsprogrammen, dass das Bild mehr als Ganzes betrachtet und bearbeitet wird, während bei GIMP und Photoshop eher einzelne Bereiche eines Bildes im Vordergrund stehen. So kann man mit Lightroom beispielsweise punktgenau Schatten- und Lichtbereiche eines Fotos anpassen und ganz gezielt die Farbe korrigieren – allerdings immer direkt am gesamten Bild. Auf diese Weise entstehen auch ohne große Einarbeitung schnell tolle Ergebnisse. Beliebt ist Lightroom insbesondere bei Fotografen, weil es eine Möglichkeit für die Objektivkorrektur bietet. Jede Linse hat eigene Besonderheiten und wird mit kleinen Abweichungen zum Beispiel im Bereich der chromatischen Aberrationen ausgeliefert. Für viele auf dem Markt erhältliche Objektive hat Lightroom derartige Fehler gespeichert und kann so auf Wunsch automatisch kleine Bildfehler korrigieren. Darüber hinaus bietet Lightroom ein Fotoarchiv, in dem Fotografen all ihre Fotos abspeichern, verschlagworten und sortieren können. Das ist gerade für große Datenmengen hilfreich und stößt daher bei vielen Profis auf hohen Anklang. Praktisch ist auch, dass bei der Bearbeitung stets nur die Kopie des Bildes verändert wird. Die Originaldatei bleibt erhalten.

Photoshop – das Tool für alle Profis


Photoshop von Adobe ist ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm, an dem kein Profi wirklich vorbeikommt. Das Tool gehört für viele Fotografen zum Standardrepertoire und gilt als beste Software für die Bildbearbeitung. Es ist vor allem der enorme Leistungsumfang, der viele Anwender überzeugt. Dabei gibt es genauso wie in GIMP 2 auch in Photoshop ein Ebenen-System, mit dem sich der Nutzer zunächst auseinandersetzen muss. Zudem sind die Anwendungsmöglichkeiten sehr komplex und vielseitig, sodass die Einarbeitungszeit entsprechend lange dauert. Wer einmal mit Photoshop umgehen kann, dem sind in puncto Bildbearbeitung aber praktisch keine Grenzen gesetzt. Es können pixelgenaue Veränderungen an Fotos vorgenommen und Effekte jeglicher Art integriert werden. Allerdings haben all diese Funktionen auch ihren Preis: Photoshop ist das teuerste Bildbearbeitungsprogramm, das vor ein paar Jahren noch mehr als 1000 Euro in der Anschaffung kostete. Heute wird Photoshop in einem Abo-Modell angeboten und kostet dabei je nach Angebot ab ungefähr 12 Euro monatlich.

Fazit: Welches Bildbearbeitungsprogramm ist empfehlenswert?


Möchte man in die Welt der Bildbearbeitung einsteigen, so sollte man zunächst überlegen, was genau man mit der Software vorhat. Sollen Bilder im Ganzen bearbeitet werden, stellt Lightroom eine gute Wahl dar. Möchte man hingegen pixelgenaue Arbeiten vornehmen, so kommen nur GIMP 2 und Photoshop in Frage. Einsteiger sind oft mit dem kostenfreien GIMP gut beraten, um erst einmal auszuprobieren, wohin ihre Reise in puncto Bildbearbeitung gehen soll.

Posted by on 15. Februar 2019. Filed under Business & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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