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Gefahrenabwehr im Serverraum und Rechenzentrum

Heutzutage ist fast jede Firma und Behörde auf die Verfügbarkeit des Serverraums angewiesen. Jede Störung und jede Minute Ausfallzeit der IT kann erhebliche Kosten verursachen. Neben betriebswirtschaftlichen Schäden, kann IT-Downtime auch mögliche rechtliche Konsequenzen (z.B. Vertragsstrafen) beinhalten. Auch wenn ein hochverfügbares IT System im Einsatz ist, beinhaltet eine 99,9 prozentige Verfügbarkeit noch mehr als 8 Stunden Ausfallzeit im Jahr. Genauer gesagt 8,76 Stunden, in denen die Mitarbeiter beispielsweise keine Aufträge mehr erstellen und keine Lieferscheine drucken können.

Umwelteinflüsse und mögliche Folgen für den Serverraum

Die im IT- und Serverraum herrschenden physikalischen Umwelteinflüsse werden von vielen Geschäftsführern und IT-Verantwortlichen nicht ausreichend berücksichtigt. Fällt die Klimatisierung dann aus, so „schmort“ das im Serverschrank installierte Netzwerk-, Backup- und Server-Equipment quasi „im eigenem Saft“.

Eine kritische Übertemperatur oder Hitze kann für Bluescreens der Server und sogar für defekte IT-Hardware ursächlich sein. Weitere Risiken und Gefahren im IT Raum, wie kritische Luftfeuchte (Stichwort “statische Entladung”) oder ein durch elektrischen Defekt ausgelöstes Feuer, müssen im Rahmen einer IT-Sicherheitsanalyse zwingend berücksichtigt werden. Dass eine Klimaanlage Kondenswasser freisetzen kann, wird von vielen IT Verantwortlichen erst dann bemerkt, wenn ein elektrischer Kurzschluss den kompletten Serverraum lahmgelegt hat.

Menschliches Risiko im Serverraum

Auf die Prüfliste für die Serverraumsicherheit gehören auch die von Menschenhand ausgehenden Risiken und Gefahren. Datenklau, Sabotage und Einbruch kommen weitaus häufiger vor, als man vielleicht denkt. Auch vermeintlich als vertrauenswürdig eingestufte (IT-) Mitarbeiter, wurden bereits beim Datendiebstahl im Serverraum erwischt.

Serverraumschutz mit erprobten Lösungen des Herstellers Didactum

Durch Einsatz vernetzter Überwachungs- und Sicherheitslösungen der Marke Didactum, können kritische IT- und Serverräume rund um die Uhr wirkungsvoll geschützt werden. Das Didactum Produktportfolio bietet praxiserprobte Lösungen für den Schutz von IT-Infrastrukturen jeder Größe: Angefangen mit Rack Monitoring Systemen für die Schutz des Serverschranks bis zu ganzheitlichen IT Infrastruktur Monitoring Systemen für das Rechenzentrum und Datacenter.

Jedes Monitoring System arbeitet selbstständig und kann aufgrund der SNMPv1-, SNMPv2c- und SNMPv3-Kompatibilität in SPS-Lösungen, Überwachungssoftware und / oder Netzwerk Management Systeme (NMS) eingebunden werden. Zustandsänderungen und Alarmmeldungen werden in Form von SNMP Traps, Syslog, E-Mail oder SMS (*via GSM oder LTE-Modem bzw. Web-to-SMS Service) verschickt. Auch Relaisausgänge für das Schalten von Signallampen oder Alarmsirenen werden angeboten.

Individuelle Überwachung des IT Raums

Didactum bietet für die SNMP basierten Monitoring Systeme ein breit gefächertes Lieferprogramm verschiedener Sensoren an. Durch den Anschluss des präzisen Temperatursensors zwecks Temperaturüberwachung, verwandelt sich das Didactum Monitoring System in ein Netzwerk-Thermometer inklusive Datenlogger. Die integrierte Webschnittstelle kann die in Echtzeit gemessenen Sensordaten auch grafisch darstellen. Rauchmelder, Magnetkontakte, Bewegungsmelder oder Wassersensoren erkennen mögliche Risiken bereits in der Entstehungsphase. Auch AC-Wechselstrom- sowie DC-Gleichstromsensoren sind erhältlich. Jeder intelligente Sensor von Didactum ist mit einem OID ausgestattet, so dass die Messwerte auch per SNMP get Befehl über TCP Netzwerk oder Internet abgefragt werden können. Der Anwender kann auch mit einer Computer Überwachungssoftware, wie Nagios, check_MK, Observium oder WhatsUp Gold, die Temperatur im Serverraum kontrollieren.

Modbus-RTU fähige Geräte überwachen

Jedes vernetzte Überwachungssystem ist mit I/O Kontakten für die Ethernet Anbindung von Störmeldekontakten ausgerüstet, so dass beispielsweise die Klimaanlage in die Netzwerküberwachung integriert werden kann. Sofern erforderlich, kann das SNMP kompatible Didactum Monitoring System auch bis zu 31 Modbus-RTU-Geräte überwachen (zusätzlicher RS485 Adapter erforderlich). Dies macht das Monitoring System auch für Einsätze in industriellen Umgebungen interessant.

Zutritt zum IT-Raum kontrollieren

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist bekanntlich besser. Um den Zugang / Zutritt zum Serverraum zu überwachen, kann jedes Monitoring System mit einem Kartenleser ausstattet werden (optionale Hardware erforderlich). So ist sichergestellt, dass nur befugte Mitarbeiter den Serverraum betreten. Eine optional am Monitoring System angeschlossene Videokamera kann die Bilder vom Zutrittsereignis sofort per SMS* oder E-Mail versenden. In der Syslog Datenbank werden sämtliche Ereignisse festgehalten.

Weitere Informationen zum wichtigen Thema Raumüberwachung von EDV-, IT- und Serverräumen erhalten IT-Entscheider unter https://www.didactum-security.com. Deutschsprachige Installationsanleitungen zu den Monitoring Systemen und Sensoren werden unter https://www.technologie-portal.de bereitgestellt.

Posted by on 5. Juni 2019. Filed under Management. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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