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inexio und Peter Gross Bau bündeln Kräfte für den Gigabit-Ausbau

Der politische Wille ist inzwischen eindeutig: Deutschland soll bis zum Jahr 2025 den Weg in die Gigabit-Gesellschaft gehen. Hierzu muss in den nächsten Jahren ein flächendeckendes Glasfasernetz entstehen, von dem Unternehmen sowie öffentliche und private Haushalte gleichermaßen profitieren.

In vielen Projekten – die bei Ausschreibungen unter hohem Zeitdruck realisiert werden müssen – zeigt sich, dass die Verknappung der Kapazität im Baubereich zu einem zentralen Faktor geworden ist. Um sich von dieser Marktkonstellation unabhängiger zu machen, haben die beiden mittelständischen Familienunternehmen inexio und Peter Gross Bau ihre entsprechende Expertise in der fiberworx GmbH gebündelt. Die fiberworx GmbH, mit Sitz in Mannheim, wird sich im Glasfaserausbau umfassend auf die Bereiche Planung, Tiefbau, Kabelarbeiten und Anschluss beim Endkunden konzentrieren.

„Aktuell positionieren wir uns gerade neu im Markt und forcieren mit Hochdruck den Glasfaserausbau bis zum Hausanschluss“, erklärt inexio-Geschäftsführer David Zimmer. „Für diesen Ausbau benötigen wir deutlich mehr Tiefbaukapazität als bisher. In ersten Gesprächen mit Philipp Gross war schnell klar, dass wir durch die Zusammenführung unseres Know-hows schnell und effizient besondere Kapazitäten aufbauen können.“ Ein Baustein dafür ist unter anderem die Expertise der beiden Gründungsfirmen bei Projekten im ländlichen Raum – innovative Verfahren und zielführende Kooperationen sind dadurch in der DNA der fiberworx GmbH fest verwurzelt. So hat inexio in den letzten Jahren in bisher unterversorgten Regionen ein Glasfasernetz von über 8.000 Kilometern errichtet, Peter Gross Bau ist ebenfalls neben Großprojekten in Ballungsräumen auch im ländlichen Raum aktiv.

„In dieser Konstellation heben wir eine Menge Synergien“, so Philipp Gross, Geschäftsführer der Peter Gross Bau GmbH. „Die Kombination an Wissen eines erfahrenen Familienunternehmens aus der Bauwirtschaft mit dem neuesten technischen Wissen von inexio, ermöglicht uns die dringend gebrauchten schlanken und effizienten Prozesse für den Glasfaserausbau.“ In Deutschland kann fiberworx damit beispielgebend sein für Partnerschaften zwischen mittelständischen Unternehmen und Innovationsfirmen.

Bereits für das erste Geschäftsjahr rechnen Zimmer und Gross mit bis zu 25 Bau-Kolonnen, die eingesetzt werden können. Das entspricht über 100 Mitarbeitern, die bundesweit in den Ausbauprojekten von inexio – aber auch anderer Auftraggeber – tätig sein werden. Kurzfristig soll das neue Unternehmen an mehreren Standorten auf 300 bis 500 Mitarbeiter anwachsen.

Aktuell ist fiberworx in zwei Projekten von inexio aktiv. „Die ersten Gespräche mit den Genehmigungsbehörden haben gezeigt, dass unser Potenzial enorm ist“, schildert Georg Sariyannis, Geschäftsführer von fiberworx. „Wir können passgenau und effizient planen und damit bereits in der ersten Phase der Ausbauprojekte wertvolle Zeit gewinnen. Die gute Vorbereitung erleichtert dann auch die tatsächliche bauliche Umsetzung.“

„Deutschland ist auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft. Es ist wichtig für unsere Wettbewerbsfähigkeit, dass wir schnellstmöglich alle Haushalte direkt ans Glasfasernetz anbinden“, erläutert Zimmer. „Mit der Gründung von fiberworx tragen wir als mittelständische Familienunternehmen unseren Anteil zu dieser Herausforderung bei und investieren in die Zukunft unseres Landes.“

Posted by on 6. Juni 2019. Filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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