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DNUG Herbstkonferenz Nürnberg: Stimmen im Gleichklang

Jena, 18. November 2005 – Unternehmen und Organisationen sind wie ein Orchester, in dem viele unterschiedliche Stimmen zu einem harmonischen Gleichklang finden müssen – so lautet die These von Christian Gansch, Dirigent, Management Referent und Coach. Sein Vortrag war eines der Highlights der 23. Konferenz der Deutschen Notes User Group (DNUG) am 15. und 16. November 2005, zu der rund 450 Teilnehmer ins neue CongressCenter Nürnberg gekommen waren.
„Dirigiert“ wurde die Konferenz vom DNUG-Vorstand, zu dem seit 14.11.2005 offiziell auch Birgit Krüger, VR Kreditwerk Hamburg – Schwäbisch Hall AG, als neue Stellvertretende Vorsitzende gehört. Unter dem DNUG-Motto „Collaboration @ Work“ wurden sieben parallele Themenstränge von „Best Practices Notes & Domino“ über „IBM Lotus Workplace“, „Domino auf Linux“, „Application Development“ und „WebSphere: Entwicklung & Projekte“ bis zu „E-Mail Management & Security“, „Infrastruktur“ und „Domino/Notes für das Management“ zu einem Stück verwoben. Zu den Referenten zählten Experten von IBM und anderen Herstellern ebenso wie Spezialisten aus Anwenderunternehmen. Besonders starken Zulauf fanden unter anderem die Sessions mit Lotus-Spezialist Bob Balaban sowie die Praxisberichte aus Unternehmen unterschiedlichster Grösse und Ausrichtung, in denen die Zuhörer Anregungen für Lösungen im eigenen Aufgabenbereich und für mehr Effizienz bei der Gestaltung / Integration der jeweiligen Geschäftsprozesse erhielten.
Abgerundet wurde das Programm von Plenumsvorträgen. Darunter waren strategische und technische Ausblicke in die Zukunft von Lotus Domino/Notes von Kevin Cavanaugh und Jörg Knippschild, IBM Software Group, sowie eine Keynote des Industrieanalysten Peter O’Kelly vom Marktforschungsunternehmen Burton Group, zur Entwicklungsdynamik im Spannungsfeld von Communication, Collaboration und Content Management.
Eine Ausstellung mit rund 50 Herstellern und Dienstleistern im Lotus Notes/Domino-Umfeld gab Besuchern die Möglichkeit, sich vor Ort über Möglichkeiten zur technischen Umsetzung ihrer Strategien zu informieren, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Geschäftsbeziehungen zu pflegen. Auch ein Hochschulstand war vertreten, und wie jedes Jahr wurden die Sieger des DNUG-Diplomarbeiten-Wettbewerbs in Rahmen der Konferenz ausgezeichnet.
Eine Diskussion über den Inhalt und die Ausrichtung der Konferenz zum Abschluss der Veranstaltung enthielt viel Lob für die Organisation, aber auch einige Wünsche hinsichtlich des Inhalts der Sessions, die die Heterogenität der DNUG Community reflektieren: So wurde einerseits angeregt, mehr technische Workshops einzubauen, andere Teilnehmer schlugen mehr strategisch ausgerichtete Vorträge und die Konzentration auf die individuellen Anforderungen bestimmter Geschäftsbereiche vor.
Dass es trotz der unterschiedlichen Schwerpunkte möglich ist, aus den vielen Stimmen wieder einen Gleichklang zu schaffen, werden die kommenden DNUG-Veranstaltungen zeigen, zu denen während der Konferenz bereits eingeladen wurde. So präsentiert sich die DNUG auf der CeBIT 2006 am neuen Stand Nummer F61 gegenüber dem IBM-Hauptstand in Halle 1 mit einer Reihe von Partnern und einem umfassenden Vortragsprogramm. Weitere Highlights in 2006 sind das IBM Lotus Technical Forum 2006 vom 15. bis 17. Mai in Karlsruhe, die WebSphere Community Conference am 21. und 22. September in Frankfurt/Main sowie die 25. DNUG-Konferenz vom 13. bis 15. November, mit der die DNUG in Kassel Jubiläum feiert.

DNUG e.V.
Der DNUG e.V., Jena, wurde 1994 als User-Group „von Anwendern für Anwender“ gegründet. Vereinsinhalt ist der Erfahrungsaustausch der Mitglieder beim Einsatz von Lotus Domino/Notes, IBM WebSphere und damit verbundenen Technologien in kollaborativen IT-Systemen. Ziel ist, den Geschäftserfolg der Unternehmen durch den Einsatz optimaler Lösungen und den ROI zu steigern.
Die DNUG bietet ihren Mitgliedern vielfältige Leistungen wie zwei Konferenzen mit Ausstellung pro Jahr, themenspezifische Workshops und Arbeitskreise. Im Rahmen der DNUG-Hochschulinitiative und eines Diplomarbeiten-Wettbewerbs wird der studentische Nachwuchs gefördert. Der Verein steht in ständigem Kontakt zur IBM Software Group, um die Interessen der Mitglieder gebündelt zu vertreten. Die DNUG zählt derzeit über 1.500 Spezialisten in rund 500 Mitgliedschaften von Anwenderunternehmen, IT-Dienstleistern, Hochschulen und Einzelpersonen.

Posted by on 22. November 2005. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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