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Künstliche Intelligenz: Auf Augenhöhe mit Microsoft und Google (FOTO)

Schweizer Startup revolutioniert Maschinelles Sehen –
Expertenwissen beim Swiss Business Lunch am 27. Juni zum Thema KI

Der 27. Juni steht ganz im Zeichen der Künstlichen Intelligenz
(KI). Die Schweizer Botschaft und der Swiss Business Hub Germany
laden zum Swiss Business Lunch. Geboten werden Neuheiten rund um das
Thema KI, exzellente Referenten und eine Expertenrunde. Mit dabei ist
der Gründer Gaudenz Bösch. Zusammen mit Nico Klingler hat er die
Firma viso.ai gegründet und ist heute schon Marktführer mit seiner
Technologie. Als erster hat er eine Plattform geschaffen, die
Maschinelles Sehen auf jedem System und unabhängig von der
Software-Umgebung ermöglicht. Durch KI bringt er einer Kamera bei,
was sie zu verstehen hat – neben den reinen Bildern auch Verhalten,
Zustände oder Situationen. Eine Erfolgsgeschichte, wie sie nur in der
Schweiz möglich ist und ein Zeichen dafür, dass neue Technologien
nicht immer von den großen Playern getrieben werden müssen.

“Wir sind auf Augenhöhe mit Microsoft und Google”, sagt Gaudenz
Bösch mit Verweis auf die technologische und disruptive Entwicklung
im Silicon Valley. Denn, so der Schweizer Unternehmer, die beiden
Konzerne setzen beim Thema Computer Vision, also dem Maschinellen
Sehen, vor allem auf die Cloud. Seine Lösungen, Bilder in Echtzeit zu
erkennen, zu interpretieren und automatisiert in Sekundenschnelle auf
Basis der gewonnenen Erkenntnisse Entscheidungen zu treffen, kommen
ohne die Cloud aus. “Wir müssen nicht in der Cloud speichern. Das ist
wichtig auch im Hinblick auf Datenschutz und Geschwindigkeit”, so der
KI-Experte. “Wir haben in Europa ein sehr strenges Datenschutzrecht.
Deswegen müssen wir hier anders denken. Wir können zwar genau
deswegen weniger mit Echtdaten forschen – auch im Vergleich zu China,
Indien und Israel, wo die Technologie auch sehr intensiv erforscht
wird – aber wir bieten eine andere Anwendungsqualität.”

Erst vor ein paar Monaten hat Bösch, der in der Schweiz als
KI-Pionier gilt, mit viso.ai ein Großprojekt mit einem der größten
Arbeitgeber der Schweiz gestartet. “So etwas geht nur hier, dass ein
Startup so schnell ein Projekt mit einem Staatskonzern aufgleisen
kann. Die kurzen Wege, die Unterstützung der Kantone und der
Regierung sowie die extrem aufgeschlossenen, internationalen
Hochschulen sorgen für ein Klima, das Wege eröffnet und Hindernisse
beseitigt”, erklärt Bösch. Seine Lösung ist bei Fahrzeugen im
Einsatz. Hier hilft sie, Unfälle zu erkennen und zu vermeiden, und
wenn sie passieren, diese automatisiert an die Versicherung zu melden
und abzuwickeln. “Wir sind die ersten, die Computer Vision in dem
Maße einer kommerziellen und skalierbaren Nutzung zuführen”, so
Bösch. Neben Anwendungsgebieten in den Bereichen Transport und
Logistik ist seine Technologie auch in der Landwirtschaft bei der
Steuerung von Tierställen oder im Handel im Rahmen der
Konsumforschung im Einsatz. “KI ermöglicht uns eine bessere und
schnellere Auswertung von Daten und damit von besseren
Entscheidungen”, ist er überzeugt.

Algorithmen, so Bösch, können Bilddaten präziser erfassen und
analysieren als das menschliche Auge. “Ein Mensch kann die Masse an
Informationen in der Geschwindigkeit, in der Systematik und in der
Qualität nicht verarbeiten. Und auch nicht zu den Kosten”, macht der
KI-Unternehmer deutlich. Und dennoch werde auch seine Lösung den
Menschen niemals ersetzen. “Seit Erfindung der Dampfmaschine haben
wir Angst, dass die Maschinen uns die Arbeit wegnehmen. Das ist aber
nie passiert. Und es wird auch mit KI nicht passieren. Der Mensch
wird immer gebraucht, nur an anderer Stelle”, ist er überzeugt. Und
er ergänzt: “Eine Technologie ist niemals unethisch, nur deren
Anwendung.” Seine KI-Lösung sorge dafür, dass Fehler minimiert und
Nutzen maximiert werde, nicht nur kaufmännisch, sondern auch in
Sachen Lebensqualität der Menschen.

Neben Gaudenz Bösch sprechen auch weitere Top-Experten und
KI-Unternehmer im Rahmen des Swiss Business Lunch, unter anderem Andy
Fitze, Co-Founder von SwissCognitive, ein Unternehmen, dass die
Interessen verschiedener Akteure rund um Künstliche Intelligenz
vernetzt und Wissen rund um KI fördert und entwickelt.

In einem sind sich alle Experten einig: Die Schweiz ist ein
Epizentrum in Sachen KI, nicht zuletzt durch die renommierten
Hochschulen, insbesondere die Hochschule St. Gallen, die ETH Zürich
und EPFL in Lausanne. “Die Unis und die internationale Ausrichtung
der Schweizer Wirtschaft sorgen für ein ideales Klima und ziehen
herausragende Fachkräfte aus der ganzen Welt an”, so die Experten.
Bei viso.ai beispielsweise wird ausschließlich Englisch gesprochen,
denn das Team kommt aus mehr als einem Dutzend unterschiedlicher
Staaten. “Es ist diese Kultur, die es sonst nirgends in Europa so
gibt. Und die Kleinräumigkeit. Die Wege sind kurz, die
Verwaltungswege auch.”

Veranstalter des Swiss Business Lunch am Donnerstag, den 27. Juni
sind die Schweizer Botschaft sowie der Swiss Business Hub Germany,
die offizielle Wirtschaftsförderung der Schweiz in Deutschland.
Beginn ist um 11.30 Uhr, Ende gegen 13.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist
begrenzt. Noch gibt es aber freie Plätze. Anmeldungen nimmt der Swiss
Business Hub unter stu.sbhgermany@eda.admin.ch entgegen.

“Wir möchten vernetzen und Nutzen stiften”, erklärt Britta
Thiele-Klapproth namens der Veranstalter. Sie leitet den Swiss
Business Hub in Stuttgart und hat den Swiss Business Lunch initiiert.
“Die Schweiz und Berlin können sich viel geben, viele Synergien
schaffen und wertvolles Know-how nicht nur beim Thema KI
austauschen”, ist Thiele-Klapproth überzeugt. Zwei Startup-Metropolen
voller kreativer Köpfe träfen aufeinander. Das sei das Ziel des Swiss
Business Lunch.

Weitere Informationen über den Wirtschaftsstandort Schweiz und
dessen Vorteile, die Service- und Beratungsleistungen des Swiss
Business Hub Germany sowie viel wertvolles Know-how rund um die
Themen Technologieförderung, Investitionen, Expansion,
deutsch-schweizer Wirtschaftsbeziehungen und Export gibt es unter
https://www.s-ge.com/de.

Hintergrund Swiss Business Hub Germany

Der Swiss Business Hub Germany als integraler Bestandteil des
Schweizerischen Außenministeriums ist die offizielle Anlaufstelle für
deutsche Unternehmen bei allen Fragen zur Unternehmensgründung in der
Schweiz. Kostenfrei und unverbindlich hilft er in sämtlichen Fragen
der Expansion.

Der Swiss Business Hub Germany mit Sitz im Schweizerischen
Generalkonsulat in Stuttgart unterhält ein großes Netzwerk zu
Experten und Wirtschaftsakteuren und ist daher der ideale und
offizielle Wegbegleiter in die Schweiz.

Der Swiss Business Hub bietet interessierten Unternehmen
individuelle und persönliche Beratungsgespräche an und vernetzt
kurzfristig mit den entsprechenden Experten. Darüber hinaus werden
attraktive Informationsveranstaltungen als Plattform für
Gedankenaustausch und Expertengespräche als Drehscheibe für
Geschäftskontakte für deutsche und schweizerische
Business-Entscheider angeboten.

Jährlich werden rund 75 Unternehmen aus Deutschland auf ihrem Weg
in die Schweiz begleitet und am jeweiligen Gründungsort gut vernetzt.

Auf der anderen Seite unterstützt der Swiss Business Hub Germany
kleine und mittlere Unternehmen aus der Schweiz und aus Liechtenstein
dabei, ihre Marktpräsenz in Deutschland zu stärken. Es bestehen enge
Verbindungen zu Schweizer Unternehmen, Universitäten und zu den
Kantonen.

Weitere Informationen unter https://www.s-ge.com/de.

Kontakt
Swiss Business Hub Germany
c/o Schweizerisches Generalkonsulat
Hirschstrasse 22
70173 Stuttgart
Deutschland

Tel.: +49 711 22 29 43 28
Fax: +49 711 22 29 43 19
Mail: stu.sbhgermany@eda.admin.ch
Web: https://www.s-ge.com/de
Web: https://www.eda.admin.ch/swiss-business-hub-germany

Pressekontakt:
Für redaktionelle Rückfragen wenden Sie sich bitte an Falk S.
Al-Omary unter post@al-omary.de oder der Rufnummer +491712023223.

Original-Content von: Swiss Business Hub Germany, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 24. Juni 2019. Filed under Allgemein,Computer & Technik,Software,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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