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Rückkehr der Grossrechner bringt neue Jobchancen für ältere IT-Profis

Düsseldorf – Das Konzept des sogenannten Mainframe-Rechners ist seit über 40 Jahren am Markt und nach wie vor unverzichtbar für die Informationstechnik in Unternehmen. „Die Systemlandschaft in Banken, Versicherungen oder anderen grossen Unternehmen kommt ohne Grossrechner nicht aus. Aus einer verteilten IT-Welt macht man in vielen Firmen wieder eine zentrale IT-Welt. Es ist wesentlich einfacher, alle Anwendungen und alle Daten in einem System zu halten, statt in 200. Früher hat man darauf gesetzt, alles zu verteilen und hat sich Serveranlagen aufgebaut. Plötzlich standen an allen Ecken und Enden irgendwelche Servermaschinen, die nicht richtig ausgelastet und gewartet waren, von denen in Teilen keiner wusste, was sie tun“, so die Erfahrung von Udo Nadolski, Geschäftsführer von Harvey Nash http://www.harveynash.com/de/.

Heute erlebe man eine Rückkehr der Mainframe-Technik, allerdings behaftet mit neueren Technologien. „Sie haben dann einen guten alten Grossrechner, der so genannte logical partitions hat und dort bilden sie alles ab, was es gibt. Sie können heute auf einem Grossrechner einen Linux laufen lassen. Das ist überhaupt kein Thema, das kostet sie fünf Minuten. Sie können Hunderte von Unix-Maschinen nachbilden. Sie können die Maschinen logisch trennen, sie können die Rechner physisch trennen. Die Systemsoftware und die Netzseite des Ganzen ist die von vor 40 Jahren. Da hat sich nichts geändert. Da sind ein paar Neuigkeiten dazugekommen, aber die Art und Weise, wie sie funktionieren, ist immer noch dasselbe. Es gibt kein deutsches Grossunternehmen, das seine wichtigen Anwendungen nicht auf einem Grossrechner laufen lässt“, so Nadolski.

Allerdings fehle es an Experten mit Know-how über Grosssysteme. „Wenn wir als Personaldienstleister eine IT-Stelle in Rechenzentren von grösseren Unternehmen besetzen müssen, kommen nur Mitarbeiter in Frage, die auch die älteren Programmiersprachen wie Assembler oder Cobol beherrschen“, weiss Peter Juraschek, IT-Berater von Harvey Nash. Die Renaissance der Mainframes sei daher für die älteren IT-Profis ein sehr attraktiver Jobmarkt.

Für weitere Informationen:

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Posted by on 7. Februar 2006. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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