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Die Intelligenz der Produkte steckt in der Software

Poing/Stuttgart – Deutschland wird immer noch als Industriegesellschaft definiert: „Die Worte Service und Dienstleistungen werden immer noch klein geschrieben. Exportweltmeister, Automobilindustrie und Maschinenbau sind die Schlagworte, mit denen Deutschland im internationalen Wettbewerb punkten will. Doch ist das wirklich zukunftstauglich? Das klassische Industriezeitalter ist vorbei. Bereits 60 Prozent der Beschäftigten arbeiten in Dienstleistungsberufen“, berichtet die Zeitschrift Funkschau in ihrer aktuellen Ausgabe. Denn sind die Arbeitsmöglichkeiten in diesem Sektor unterrepräsentiert. Diese Meinung äusserte Helmut Reisinger, Geschäftsführer des Stuttgarter System-Integrationsspezialisten NextiraOne, bei einem Funkschau-Redaktionsgespräch. Funkschau-Redakteur Axel Witzki sieht vor allen Dingen beim intelligenten Einsatz von Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) Potenziale für Produktivitätssteigerungen im Kundenservice: „Bei den grossen TK-Herstellern wie Alcatel wird Software im Gegensatz zur Hardware immer wichtiger, weil dort die Intelligenz für die Produkte liegt. Da ist Deutschland im Vergleich zu den USA ein wenig im Hintertreffen. Denn bei uns spielt die Software eigentlich nur bei SAP eine wichtige internationale Rolle“.

Ohne Produktivitätssprung in den Dienstleistungsberufen und ohne Innovationen bei den Arbeitsabläufen und Kundenkontakten sei man nach Ansicht von Reisinger nicht mehr wettbewerbsfähig. „All die Unternehmen, die durch einen massiven Nachfragerückgang in den vergangenen Jahren gekennzeichnet waren, mussten ganz massiv auf der Serviceseite arbeiten“, so Reisinger. Dass durch ITK-Anwendungen nicht nur die Produktion, sondern auch der Service befördert werden könne, liege auf der Hand, etwa durch Sprachautomatisierung. So könnten sich Call Center-Agenten mehr Zeit lassen für beratungsintensive Tätigkeiten. Die Industrialisierung der Dienstleistungswirtschaft werde erhebliche Auswirkungen auf die ITK-Serviceanbieter haben – von der Entwicklung und dem Verkauf spezifischer Produkte über die Wartung und Pflege von Systemen und Netzen bis hin zur Auslagerung ganzer Prozesse.

„Der zunehmende Bedarf an mobilen, multimodalen Endgeräten schafft Umsätze für deren Entwickler und Hersteller. Weitere Umsätze entstehen durch die Integration dieser Endgeräte in die ITK-Architekturen der Organisationen, die ihre Mitarbeiter mit solchen Endgeräten ausstatten“, erklärte Reisinger. Sogenannte „Embedded Software“ werde nötig für alle Einsatzfelder, wo Dienstleister ihre Mitarbeiter mit handlichen, netzunabhängigen Endgeräten ausstatten wollen, aber auch dort, wo Maschinen „intelligenter“ werden sollen, die in der Industrieproduktion zum Einsatz kommen. Durch die hohe Komplexität der technischen Systeme und den hohen Rationalisierungsdruck in der Industrie bestehe ein wachsender Bedarf an Entwicklungsarbeit für Software.

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Posted by on 10. April 2006. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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