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Unternehmenskommunikation: Wirtschaft macht mobil

Düsseldorf – Immer leistungsfähigere Handys, Handhelds und Laptops revolutionieren nach einem Bericht des Handelsblattes http://www.handelsblatt.de Management und Vertrieb. In den Führungsetagen der Unternehmen in Deutschland sei der Befund eindeutig: „Ich kenne keinen Geschäftsführer, der nicht unterwegs seine Nachrichten auf dem PDA liest oder über eine WLan-Verbindung auf das Laptop herunter lädt“, sagt Kai Stührenberg, Projektleiter der Mobile City Bremen, einem Zusammenschluss von Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus der Mobilbranche.

Nach Erfahrungen des Mobilfunkexperten Nick Jones vom Marktforschungsunternehmen Gartner http://www.gartner.com werde auch das mittlere Management zunehmend mobil. Noch seien entsprechende Dienste zwar oft zu teuer, um sich firmenweit zu rechnen. „Doch die Preise purzeln – gleichzeitig steigen die Kommunikationsanforderungen an die Mitarbeiter unabhängig von der Hierarchieebene“, schreibt das Handelsblatt.

In wenigen Jahren, prognostiziert Jones, sei der mobile Nachrichten-Empfang für alle Mitarbeiter im Unternehmen selbstverständlich. Die ortsunabhängige Komfortkommunikation sei nur ein Aspekt der Entwicklung: „Mobillösungen werden immer häufiger ein Standardbaustein der IT-Angebote der Unternehmen“, sagt Kai Stührenberg gegenüber dem Handelsblatt. „Wir beobachten ein besonderes Interesse im Bereich der Wartung, der mobilen Aussendienststeuerung und in der Logistik.“ Den Trend zur mobilen Unternehmenskommunikation sehen Marktexperten nicht nur bei Konzernen. Auch im Mittelstand entwickeln sich entsprechende technische Infrastrukturen vor allem bei Wartungstechnikern, im Einkauf und Vertrieb. Vor allem wegen der wachsenden Mobilitäts-Anforderungen und der verbesserten Leistung der ortsunabhängigen Kommunikationssysteme komme der Integration mobiler Kommunikation grosse Bedeutung zu. In einer gemeinsam durchgeführten Studie mit Arthur D. Little http://www.adlittle.de hat Ericsson diese Trends untersucht und neben Kosteneinsparungen besonders eine verbesserte Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit festgestellt. „Kern der Konvergenzoffensive von Ericsson ist die Verschmelzung von Nebenstellen der klassischen TK-Anlage und IP-Telefonie mit mobiler Kommunikation, die Bereitstellung von netzunabhängigen Services im Unternehmen, die Abkopplung der Dienstenutzung von Endgeräten und Arbeitsplätzen“, so Mehdi Schröder, Sales Director von Ericsson Deutschland http://www.ericsson.com/de.

So biete das Ericsson-Produkt „Business Phone“ schon traditionell eine umfassende Palette für klein- und mittelständische Unternehmen. „Dazu gehört die mobile Kommunikation für Mitarbeiter im Innen- und Aussendienst, IP-Telefonie, Messaging und Contact Center. Die Backstage-Applikation bietet durch Computer-Telefonie-Integration die Verbindung der Kommunikationsanlage zu den PC-Arbeitsplätzen. Durch die Kombination einer oder mehrerer dieser Lösungen kann man das Business Phone so zusammenstellen, dass es genau zu den Firmenbedürfnissen passt. Es ermöglicht darüber hinaus die Einbindung von IP-Technik in vorhandene Netze, so dass bisher getätigte Investitionen nicht überflüssig werden“, erklärt Schröder. Für die Geschäftswelt werde die Mobilität zu einem immer stärkeren Wettbewerbsfaktor. Alles mobil zu erledigen und dabei auch Zugriff auf alle Funktionen und Dienste des Unternehmens zu haben, gehöre zu den Vorteilen des Business Phone-Konzeptes. So könnten Mitarbeiter ihre Mobiltelefone nutzen wie Nebenstellen des PBX-Systems.

Die Technologie müsse allerdings von den Anbietern so bequem wie möglich platziert werden. Das gelte auch für das Zusammenwachsen von Festnetz und Mobilfunk. Neben den Vorteilen von mobilen Lösungen zeige die Arthur D. Little/Ericsson-Studie die Herausforderungen und Probleme bei deren Implementierung auf. „Es bedarf einer sorgsamen Auswahl und Integration der mobilen Lösungen in die bestehenden Prozesse des Unternehmens, um den Erfolg zu gewährleisten“, so Schröder. Generell werde die Attraktivität von mobiler Kommunikationstechnik beeinflusst durch Faktoren wie Verfügbarkeit einer geeigneten Netzinfrastruktur, Netzabdeckungsgrad, verfügbare Bandbreite, dem Preisniveau für Mobilfunkdienste oder der Verfügbarkeit preiswerter, einsatzadäquater Endgeräte. „Der Erfolg von mobilen Lösungen hängt ausserdem massgeblich von der Akzeptanz der Mitarbeiter ab. Die Studien-Interviews haben gezeigt, dass ohne die Akzeptanz der Nutzer, die täglich mit den mobilen Lösungen arbeiten, die Nutzung der möglichen Flexibilitäts-, Produktivitäts- und letztlich Kostensenkungspotenziale durch mobile Lösungen nicht möglich ist“, resümiert Ericsson-Manager Schröder.

Onlinemagazin NeueNachricht http://www.ne-na.de.

Posted by on 4. Mai 2006. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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